Das Canisiuswerk wurde am 31. Jänner 1918 als Verein gegründet. Mit Dekret vom 4. Juni 1970 wurde dieser Verein aufgelöst und als Nachfolgeorganisation das Canisiuswerk als Kirchliches Institut errichtet. Mit 1. Jänner 2009 ist das Canisiuswerk auch Rechtsnachfolger des "Kirchlichen Instituts Canisiusheim - Interdiözesanes Seminar für Spätberufene".
Das Canisiuswerk besitzt somit Rechtspersönlichkeit für den kirchlichen und - aufgrund der Note des BM für Unterricht vom 24.8.1970 - auch für den staatlichen Bereich.
| Das Canisiuswerk ist auch das österreichische nationale Zentrum des Päpstlichen Werks für geistliche Berufe. | ||
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Das Canisiuswerk ist berechtigt, das österreichische Spendegütesiegel zu führen. |
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Gemäß § 2 des Statuts sind die Zwecke des Canisiuswerks
1) Die geistige Förderung von geistlichen Berufen sowie die materielle Unterstützung von hilfsbedürftigen Personen, die einen geistlichen Beruf anstreben.
Die geistige Förderung besteht insbesondere in
- der Öffentlichkeitsarbeit für geistliche Berufe - auch unter Heranziehung
der Massenmedien sowie durch die Herausgabe einer Zeitschrift ("miteinander"),
- der Verbreitung von Behelfen für die pastorale Praxis,
- der Unterstützung von Projekten der Ausbildungsstätten, die geeignet
sind, die Entscheidung für einen geistlichen Beruf zu ermöglichen,
wie z.B. Exerzitien und Einkehrtagen,
- der Sorge um die Weckung und Pflege der geistlichen Berufe im innerkirchlichen
Bereich und der Koordinierung solcher Bemühungen,
- sowie allenfalls der Errichtung von Informations- und Dokumentationszentren.
2) Die Führung des Canisiusheim Centrum Horn in 3580 Horn, Canisiusgasse
1 als Bildungshaus und als Studentenheim für Zwecke der Priesteraus- und
-weiterbildung und der Berufungspastoral.
| Auf Österreich-Ebene: | ||
| Diözesane Priesterseminare | ||
| Diözesane Kleine Seminare | ||
| Diözesane Ausbildungseinrichtungen für Diakone | ||
| Diözesanstellen für Berufungspastoral | ||
| Superiorenkonferenz der männlichen Ordensgemeinschaften Österreichs |
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| Vereinigung der Frauenorden Österreichs | ||
| ARGE der Säkularinstitute | ||
| Canisiusheim Horn | ||
| Propädeutikum | ||
| KIM | ||
| Auf internationaler Ebene: | ||
| Nationalzentren des Päpstlichen Werks für geistliche Berufe | ||
| Diözesanzentren im deutschsprachigen Raum | ||
| European Vocations Service (EVS) | ||
| Rat der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE) |
2009 werden 82 Priesterseminaristen sowie 9 Ordensnovizen direkt unterstützt.
| Canisiusheim Centrum Horn | |
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Seit 1959 wurden im "Canisiusheim" in Horn "spätberufene"
Priesterkandidaten ausgebildet. Da heute der Zugang für Pflichtschulabsolventen
zu einer höheren Schule mit Reifeprüfung an fast allen Oberstufen
der allgemeinbildenden und berufsbildenden höheren Schulen möglich
ist, wird im Canisiusheim seit dem Schuljahr 2008/09 keine eigene Gymnasialgruppe
mehr geführt. Auch können berufstätige Männer, die
Priester werden wollen, an der Universität ihrer Heimatdiözese
durch die Studienberechtigungsprüfung einen Zugang zum Theologiestudium
erreichen. Seit dem Studienjahr 2007/08 bietet die Österreichische
Bischofskonferenz einen Vorbereitungslehrgang für die Studienberechtigungsprüfung
im Wiener Priesterseminar an. Ab 1.1.2009 wird das Haus unter dem Namen Canisiusheim Centrum Horn direkt vom Canisiuswerk geleitet. Die Hausleitung liegt seit Sommer 2008 bei Diakon Dir. Karl Mühlberger. Centrum Horn als "Pastorales Bildungshaus" Caritas-Projekt Tagesheimstätte Pläne der Stiftung Bürgerspital zu Horn Der Baubeginn hat sich gegenüber den ersten Plänen verzögert und wird derzeit für 2010 erwartet. |
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Spiritualität |
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Der halbjährliche Katalog "Energie für die Seele tanken", in dem jeweils etwa 500 geistliche Angebote aufgelistet sind, wird in einer Auflage von jeweils 9000 Stück versandt. Zusätzlich gibt es den Katalog "Urlaub im Kloster" in einer Auflage von 14.000 Stück. 2009 finden 7 Briefkurse statt. Der jährliche Adventkalender zum Jahresthema wird in einer Auflage von 20.000 Stück vertrieben.
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| Gebet | |
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Als Grundlage unserer Arbeit fördern wir das Gebet um Berufungen. Dazu gestalten wir entsprechende Materialien und bereiten den jährlichen Weltgebetstag um geistliche Berufe vor. Diese Materialien wurden auch 2009 wieder allen etwa 3.500 Pfarren zur Verfügung gestellt, zur Vorbereitung diente auch ein Plakatwettbewerb unter Schülern, der etwa 300 Einsendungen brachte. Das Jahresthema 2010 lautet: "Quo Vadis. Wohin gehst du?" |
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ORGANISATION 38.000 Förderer mit Fördermitgliedschaften sowie mehrere 1000 Einzelspender bringen die Mittel für die finanzielle Basis des Werkes auf. Präsident und Geschäftsführender Vizepräsident, die das Canisiuswerk nach außen vertreten, werden von der Bischofskonferenz ernannt. Das Kuratorium entscheidet über Jahresplanung, Budget und Auszahlung von Förderungen. Es besteht neben dem Präsidenten und dem Vizepräsidenten aus von Diözesen und Orden entsandten sowie weiteren vom Präsidenten ernannten Mitgliedern.
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ORGANIGRAMM
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