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ERZDIÖZESE Salzburg
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SALZBURG (eds-22. 4. 2026) / 13 diözesane Orden verlieh Weihbischof Hansjörg Hofer am heutigen Mittwochnachmittag im Kardinal-Schwarzenberg-Saal an verdiente Frauen und Männer der Erzdiözese Salzburg. Im Namen von Erzbischof Franz Lackner überbrachte er Dank und Anerkennung für das langjährige ehrenamtliche Engagement in den Pfarren: 12 Rupert- und Virgil-Orden in Silber sowie ein Erentrudis-Orden. Zu der feierlichen Verleihung waren Vertreterinnen und Vertreter aus mehreren Pfarren der Erzdiözese gekommen, darunter St. Johann in Tirol, Koppl, Salzburg-Gnigl, Bad Hofgastein, St. Michael im Lungau, Walserfeld, Oberdorf in Tirol, Leogang und Hochfilzen.

Laudatorin Ordinariatskanzlerin Christine Nigg überbrachte beste Grüße und großen Dank von Erzbischof Franz Lackner. Sie sagte, viele Menschen seien geleitet vom Grundsatz: „Alles, was Ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihnen.“ (Die Bibel, Matthäus 7.12) Dieses Motto passe für alle Geehrten. „Handeln, nicht nur reden, das ist ein wirklich guter Ansatz im Glaubensleben. Sie alle sind höchst engagierte Menschen, oft im sozialen Bereich, auch für das Gemeinwohl im Umfeld, also Menschen, die Verbindung schaffen und Freude in der Liturgie vermitteln, die die Bedürfnisse anderer sehen und auch darauf reagieren, und so ein liebenswürdiges Vorbild im Glauben sind.“
Weihbischof Hofer würdigte die Geehrten als Menschen, die ihre Talente in den Dienst der Kirche stellen: „Wir danken diesen Frauen und Männern, die sich mit großem persönlichen Einsatz in ihren Pfarrgemeinden engagieren. Mit ihren vielfältigen Begabungen tragen sie wesentlich dazu bei, dass kirchliches Leben vor Ort lebendig bleibt.“ Er betonte, dass ihr Engagement weit über das Sichtbare hinausgehe: durch ihre Arbeit in Liturgie, Caritas, Organisation und Gemeinschaftsleben seien sie tragende Säulen des kirchlichen Miteinanders.
Vorbilder
In ihrer Ansprache hob Ordinariatskanzlerin Christine Nigg hervor, dass die Geehrten dem christlichen Grundsatz folgen: „Alles, was ihr von anderen erwartet, das tut auch ihnen.“ (Mt 7,12) Dieses Leitmotiv zeige sich im konkreten Handeln der Ausgezeichneten: „Handeln, nicht nur reden – das prägt ihr Wirken. Sie sind Menschen, die Verantwortung übernehmen, die Bedürfnisse anderer wahrnehmen und mit großem Engagement darauf reagieren.“ Die Geehrten seien Vorbilder im Glauben und im täglichen Leben.Sie schloss mit einem Dank an die Familien: „Ohne das Verständnis und die Unterstützung der Familien wäre nicht denkbar, was Sie alle geleistet haben – auch dafür danken wir und sagen ein herzliches Vergelt’s Gott!“
Weihbischof Hofer übermittelte die besten Wünsche des Erzbischofs und betonte: Die Auszeichnung sei nicht nur ein Zeichen des Dankes, sondern auch ein „Dekor, der gerne getragen werden kann.“
Die Geehrten
Für langjährige Verdienste in den Pfarren, ihre vielfältigen Hilfen und Ideen sagte Weihbischof Hansjörg Hofer 13 Menschen aus neun Pfarren der Erzdiözese Danke.
Rupert- und Virgil-Orden in Silber
Erentrudis-Orden
Der Verdienstorden der Heiligen Erentrudis
Anlässlich der 400 Jahrfeier Landesmutter Erentrudis 2024 wurde eine lang gehegte Idee der Erzdiözese umgesetzt: einen Orden der dritten Patronin der Erzdiözese zu stiften. Eine Zusammenarbeit von Erzdiözese, katholische Frauenbewegung und Kloster Nonntal ermöglichte das Projekt. Das Ehrenzeichen wird für besondere ehrenamtliche Verdienste im Bereich Bildung, für karitative Projekte, Kunst und Kultur verliehen. Der Orden zeigt das Rupertus-Kreuz, im Zentrum das ovale Konventsiegel der Abtei Nonnberg aus dem 13. Jahrhundert, mit der Umschrift „S. Erentrudis – Mater Salisburgensis“. Der Orden wird an einem gold-weißen Band getragen, das Kreuz misst 5,5 cm; dazu kommt eine Rosette mit denselben Farben.
Der Verdienstorden der Heiligen Rupert und Virgil
Am 27. November 1984, zum 1200. Todestag des heiligen Virgil, wurde der Verdienstorden der Heiligen Rupert und Virgil von Erzbischof Karl Berg begründet, er ist dem Landespatron von Salzburg und dem Patron der Erzdiözese gewidmet. Das Ehrenzeichen in Silber wird für besondere Verdienste im Bereich der Pfarre verliehen, das Ehrenzeichen in Gold für besondere Verdienste im überpfarrlichen Bereich.
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