Diakon

Neben dem (nicht ständigen) Diakonat als Vorstufe zum Priestertum hat das II. Vatikanische Konzil den Ständigen Diakonat angesichts der wachsenden SEELSORGLICHEN und SOZIALEN AUFGABEN der Kirche wieder eingeführt. Der Diakon sorgt vor allem für die Armen, Kranken und Notleidenden und macht so die Liebe Christi in besonderer Weise sichtbar. Darüber hinaus wirkt er im GOTTESDIENST mit, spendet SAKRAMENTE und verkündet das Wort Gottes. Es gibt hauptberufliche Diakone sowie (überwiegend) Diakone mit Zivilberuf ("ehrenamtlich"). Die meisten Diakone arbeiten in Pfarren.

 

Voraussetzungen:
Mitarbeit in einer kirchlichen Gemeinschaft (eigene Pfarre); Freude in der Zusammenarbeit mit anderen; bei Verheirateten: Bewährung in Ehe und Familie, Zustimmung der Ehefrau, Vollendung des 35. Lebensjahres; bei Unverheirateten: Vollendung des 25. Lebensjahres, Verpflichtung zum Zölibat.

 

Ausbildung:
Theologiestudium oder Absolvierung der Theologischen Kurse, spezielle Ausbildungskreise; Diakonenweihe

 

 

Ausbildungsstätten
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