Weltgebetstag / Jahresthema
"Bittet den Herrn der Ernte, Arbeiter in seine Ernte zu senden" (Mt 9,38)
Dieses Wort Jesu ist eine der Säulen jeglicher Berufungspastoral. Um diesen Gedanken wachzuhalten, feiert die Kirche jeweils am 4. Sonntag der Osterzeit den Weltgebetstag um geistliche Berufe.
Das Canisiuswerk gibt dazu jährlich Unterlagen und Anregungen heraus. Darüberhinaus sollten aber während des ganzen Jahres Impulse und Aktivitäten in der Berufungspastoral gesetzt werden. z.B. durch Informationsveranstaltungen, Gebetskreise, Einladungen von Priestern, Ordensleuten etc..
Das Arbeitsjahr in einer Pfarre bietet dazu viele Gelegenheiten.
Die Termine der nächsten Weltgebetstage:
29.04.2012 "Gut, dass es dich gibt!"

21. April 2013
11. Mai 2014
26. April 2015
17. April 2016
7. Mai 2017
22. April 2018
12. Mai 2019
3. Mai 2020
25. April 2021
8. Mai 2022
30. April 2023
Darf man im Kloster Haustiere haben?
Hinter Klostermauern, ins Priesterseminar und sogar in die Privaträume des Herrn Erzbischof spähten rund 808 Buben und Mädchen am Tag der geistlichen Berufe.
Gut, dass es dich gibt!
Weltgebetstag um geistliche Berufe - Sonntag, 29. April 2012
Papstbotschaft zum Weltgebetstag 29.4.2012
Der 49. Weltgebetstag um geistliche Berufungen, der am 29. April 2012, dem vierten Sonntag der Osterzeit, gefeiert wird, lädt uns ein, über folgendes Thema nachzudenken: Die Berufungen: Geschenk der Liebe Gottes.
Ein weiter Weg
Wieso verschlägt es eine Schweizerin in den burgenländischen Seewinkel? Der Weg ist nicht nur geografisch weit, sondern führt auch für die 1964 geborene Frau erst über Umwege hierher.
Jede/-r ist einmalig
Schauen wir genauer hin. Schulen wir unseren Blick! Sehen wir das, was den Menschen besonders macht. Und zwar jeden Einzelnen. Egal, ob mit junger Babyhaut oder „alt und verrunzelt“. Egal, ob in extravaganter Mode, als Individualist oder in „Einheitstrach
Ordensfrau - Auslaufmodell in Europa?
In Österreich gibt es laut Statistik 2011 noch 4368 Ordensfrauen. Davon sind 173 Schwestern unter 40, 944 zwischen 40 und 65 und 3251 Schwestern sind über 65 Jahre alt.
Meine Berufung
Folgt ein Mensch seiner Berufung, wird er nicht nur glücklich und erfüllt, sondern auch erfolgreich sein.
Predigtvorschlag zum Weltgebetstag 2011
1. "Was sollen wir tun?" Diese Frage von damals unter den ersten Christen nach der Predigt von der Auferstehung ist heute in verschiedenen Varianten immer wieder von Jugendlichen zur hören. Viele sind heute auf der Suche nach einem gültigen Lebensstil, nach Authentizität, nach Ursprünglichkeit – und damit, ausgesprochen oder nicht, nach Gott, nach einem "Leben in Fülle" (vgl. Joh 10,10). Angesichts der vielen Lebensentwürfe, die vorgelebt werden, aber auch angesichts der schier zahllosen Möglichkeiten, heutzutage sein persönliches Leben zu gestalten, ist es alles andere als leicht, zu sich selbst zu stehen. Es braucht Mut zum persönlichen Weg, es braucht Entschlossenheit auf dem Weg, die eigene Berufung zu finden. Es ist schön, zwischen mehreren Lebensentwürfen wählen zu dürfen, aber es ist auch eine Herausforderung, die zur Überforderung werden kann. Zur Frage "Wie geht leben?" kommt demnach wie von selbst die Frage nach der eigenen Identität hinzu „Wer bin ich?“ – und damit die Frage nach dem persönlichen Ansehen in der Welt. Gerade deswegen unterliegen junge Menschen manchmal auch der Versuchung, sich den Zwängen der Umgebung zu unterwerfen, nur weil sie nicht "out" sein, sondern dazugehören wollen. 2. Das Bekenntnis zum Auferstandenen und damit der Glaube an den, der versprochen hat, immer bei uns zu sein, kann dieser existentiellen Herausforderung dienen. Nicht weil er als Ergebnis verzweifelten Suchens nach Individualität präsentiert wird, sondern weil wir mit Ostern sagen können: Es gibt Einen, der mir von Anfang an jene Würde und jenes Ansehen verleiht, das meine Persönlichkeit ausmacht. Anders ausgedrückt: Ich muss mich nicht verzweifelt darum be-mühen, jemand zu werden. Ich kann mich sehen lassen von Anfang an, weil Gott, weil der Auferstandene mit mir ist und sich mir in der Taufe ganz persönlich zugesagt hat. Gerade in den großen Unsicherheiten und Fragen von heute bin ich im Glauben daher nicht gezwungen, mich zu finden. Ich darf mich selbst im Leben des Alltags als Geschenk für den und die Anderen verstehen und werde so von selbst zu jemandem, der verkündet! – Ich bin demnach nicht jemand, der verzweifelt alles daran setzen muss, sein Selbst zu suchen, sondern darf mich in Seiner Nähe von der Liebe umfangen wissen, die Leben ermöglicht. Und nicht bloß irgendein Leben, sondern eines, das auf Ewigkeit hin angelegt ist. 3. Diese "Leichtigkeit des Seins" geht uns Jüngerinnen und Jüngern Christi manchmal ab: Mitten in der Welt mit all ihren Ansprüchen ist es zugegebener Maßen auch alles andere als leicht, sich dem Evangelium entsprechend zu erfahren. Denn unter den Zwängen von Perfektion, von Schnelligkeit, von Erfolgsnotwendigkeit und ähnlichem mehr kann schon der Eindruck entstehen, dass Christsein eher moralischer Höchstleistungssport ist als Antwort auf die Erwählung, eher harte Arbeit am persönliche Ansehen als ein Sich-fallen-lassen in die große Zusage Gottes: "Du kannst dich sehen lassen!" Dennoch gilt es, auf dieses Fundament im Kleinen und Großen des Alltags zu bauen. Wie das geht oder gehen könnte? Ich kann und darf zu gelassenem Selbstbewusstsein ermuntern – und es auch vorleben. Gerade angesichts vielfältigster Lebensentwürfe ist der, der Nachfolge Jesu Christi heißt, auch ein möglicher. In aller Freiheit kann ich daher meinen Weg als Einladung an andere verstehen, ihn auch mitzugehen. Ich kann und darf zu einem Lebensstil einladen, der in dem Vertrauen gelebt werden kann: Wenn ich um Gott weiß und ihn ernst nehme, dann darf ich annehmen, dass all meine Lebenswege in Ihm geborgen sind. In dieser Gewissheit darf ich aufzudecken versuchen, in welcher Lebensform, in welchem Dienst Seine Berufung von mir beantwortet werden kann. Ich kann und darf Kirche als Raum erleben, in dem jede und jeder sich selbst ganz einbringt aus der Überzeugung heraus, sich sehen lassen zu können. Nicht, weil wir meinen, "die Besseren" zu sein, sondern weil wir berufen sind, in der Welt Zeugen zu sein für ein Leben in Fülle. Dr. Wilhelm Krautwaschl, Diözesandirektor Graz-Seckau
Licht für die Welt - Salz für die Erde
Wortgottesfeier
Herrgottnocheinmal!
Baustein für eine Schulstunde
Wozu hat man Schwestern und Brüder
Baustein für eine Schulstunde
Lebendiges Rufzeichen
Die Berufung zum Mensch sein, die Berufung zum Christ sein und die Berufung in den geistlichen Beruf brauchen und beleben sich gegenseitig. Es gibt ein Zeichen, dass diese Wirklichkeit immer wieder in uns auffrischen kann: das Kreuzzeichen, das „Wasserzeichen“ des Christen, das uns an die Taufe erinnert. Denn diese so oft banalisierte Geste prägt uns ein: du bist vom Vater gewollt und geliebt als Mensch - und bist nicht ins Mensch sein geworfen. Du bist durch den Sohn gerufen, mit ihm zu gehen und zu handeln; dein Christsein ist dir nicht aufgezwungen. Du bist im Heiligen Geist berufen und befähigt, leibhaftig seine Gegenwart zu bezeugen und so Kirche zu bauen. Du bist befähigt, ein „Geistlicher“, in dem allen Christen gemeinsamen oder in einem speziellen Sinn zu sein; der Geist selbst kann dich zu einem „Rufzeichen“ machen. Bischof Franz-Josef Bode
Zum Jahresthema "Du kannst dich sehen lassen" im März
Ich danke dir, dass du mich so wundervoll gestaltet hast. Ich weiß, staunenswert sind deine Werke. Ps 139,14
Botschaft zum Weltgebetstag der geistlichen Berufungen
Die Berufungen in der Ortskirche fördern
Pfarrblattmantel für 2011
Auch 2011 bieten wir wieder einen kostenlosen Pfarrblattmantel an (anzusehen hier).
Berufung im Gebet begleiten
Dieses Gebet ist auch als Gebetsbild über den Webshop erhältlich!
