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Porträts | Zeugnisse

„Glaube ist politisch“

Novize bei Steyler Missionaren

Emanuel Huemer, österreichischer Religionspädagoge, wurde am 4. Juli 2017 ins Noviziat in Berlin aufgenommen. Er wünscht sich gesellschaftspolitisch wirksames Ordensleben.

Der österreichische Religionspädagoge Emanuel Huemer (32) wurde am 4. Juli 2017 als Novize bei den Steyler Missionaren in Berlin aufgenommenPater Martin Üffing SVD, Provinzial der Deutschen Provinz, Emanuel Huemer, Pater Norbert Cuypers SVD, Noviziatsleiter (v.l.n.r.)

 

„Ich möchte in diesem Jahr die Steyler Missionare noch besser kennenlernen und mich besser kennenlernen“, setzt sich Huemer zum Ziel. Begleitet wird er dabei von Noviziatsleiter Pater Norbert Cuypers SVD.

 

Bei der von Steylern geführten Heilig-Geist-Pfarrei in Berlin-Charlottenburg ist das gemeinsame deutschsprachige Noviziat des Ordens für die Deutsche Provinz und die Mitteleuropäische Provinz mit Österreich und der Schweiz angesiedelt.

 

Als Ordensmann wirksam werden

In seiner Ordensausbildung lernt Huemer zum einen die Konstitutionen des Ordens kennen und setzt sich mit dem Menschsein, dem Christsein und dem Ordenschristsein auseinander. Zum anderen wird er konkrete Aufgaben bekommen: etwa mitzuhelfen bei der Essensausgabe der Mutter-Theresa-Schwestern, einer Gebetsgemeinschaft für Suchtkranke, oder Missionarinnen und Missionare auf Zeit auf ihren Auslandseinsatz vorzubereiten.

Dass das Noviziat in der Weltstadt Berlin liegt, freut Huemer. Es passt zu seinem Wunsch nach einem gesellschaftspolitisch wirksamen Ordensleben. Falls er in dem Jahr seines Noviziats zu dem Entschluss kommt, den Weg als Steyler Missionar weiterzugehen, wird er das „Overseas Training Program“ (OTP) des Ordens absolvieren, um weitere Auslandserfahrung zu sammeln.

 

Eindrücke von der Grenze

Emanuel Huemer stammt aus Pfarrkirchen bei Bad Hall in Oberösterreich und hat eine Ausbildung als Kindergartenpädagoge. Mit „Jugend Eine Welt“ war er 14 Monate lang Zivildienstleistender in Tijuana im Norden Mexikos – dort, wo die Mauer immer höher gebaut wird und doch die Menschen nicht davon abhalten kann, die Grenze in die USA zu überschreiten. „Wenn ich im Morgengrauen aus dem Fenster geschaut habe, konnte ich immer wieder beobachten, wie Menschen versucht haben, die Mauer zu überwinden“, erinnert sich der 32-Jährige Religionspädagoge an die starken Eindrücke an der mexikanischen US-Grenze.

 

Inspiration und Gerechtigkeit

Die Erfahrung in Tijuana und sein Aufwachsen in der Familie eines Entwicklungshelfers haben dazu beigetragen, dass seine persönliche Christusnachfolge in den letzten Jahren in eine bestimmte Richtung gereift ist. „Während mir früher die Pädagogik sehr wichtig war, merke ich immer mehr, dass mir die weltweite Gerechtigkeit noch stärker am Herzen liegt. Glaube ist politisch. Das will ich, dass deutlich wird, wenn ich als Ordenschrist lebe.“

Monika Slouk

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