Donnerstag 18. Januar 2018
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Porträts | Zeugnisse

Angelpunkt der Pfarre

Sie ist Garant für eine positive Atmosphäre im Pfarrhof & gilt als „gute Seele“ der Gemeinde.

Magret Pöchhacker ist eine der rund 2000 Pfarrhaushälterinnen in ganz Österreich. Sie empfangen Besucher, sprechen mit den Menschen, machen den Pfarrhof zu einem gemütlichen und lebenswerten Ort. Die „klassischen“ Haushälterinnen, die in den Pfarrhäusern leben, sind außerhalb der Kanzleizeiten oft die ersten Ansprechpersonen bei Hochzeiten, Taufen oder Todesfällen. Sie haben den direkten Draht sowohl zu den Gläubigen als auch zum Pfarrer. Ein Porträt von Wolfgang Zarl.

 

Offene Türen

Eine von ihnen ist Magret Pöchhacker, die in der St. Pöltner Dompfarre wirkt und lebt. Gemeinsam mit ihrem „Chef“, Dompfarrer Norbert Burmettler, ist es ihr Anspruch, das Pfarrzentrum offen und zugänglich zu halten. Gleichzeitig fühle sie sich aber auch als Angehörige der Pfarre, die ihr Zuhause sei. Die Dompfarre ist die dritte gemeinsame „Pfarrstation“ mit Burmettler.

 

Nah bei Gott und den Menschen

Die geborene Lunzerin arbeitete zunächst sieben Jahre als Familienhelferin. Durch ihre wechselnden Einsatzorte lernte sie auch viele Pfarren kennen. Einerseits suchte sie einen Beruf, bei dem sie jeden Tag die heilige Messe besuchen konnte, andererseits wollte sie „frei bleiben mit ihren Talenten und Fähigkeiten für die Menschen“. Gott habe ihr damit das nötige Rüstzeug für ihren späteren Beruf gegeben.

 

Die Pfarrhaushälterinnen sind wichtig für die Kirche vor Ort: „Wenn der Beruf der Pfarrhaushälterin von den Menschen gut angenommen wird, wenn sie ihre „Berufung“ zum Beruf macht und für die Menschen in jeder Lebenssituation da ist – dann ist das pastorale Arbeit“, so die bald 60-Jährige. Der Berufsstand habe sich freilich verändert: Lebten früher die Frauen meist im Pfarrhof, so gebe es jetzt den Trend, dass Frauen oft nach der Karenz Teilzeit-Pfarrhaushälterinnen werden.

 

Empfehlenswert

Magret Pöchhacker führt den Haushalt, kümmert sich um Haus und Gäste, ist als „gute Seele“ oft auch erste Ansprechpartnerin für Sorgen und Nöte, aber auch Freuden der Menschen in besonderen Lebenssituationen. Heute versorgt sie gerade die anwesenden Bauarbeiter mit Guglhupf. Sie kann – aufgrund ihrer Liebe zur Kirche und der zahlreichen Begegnungen mit Menschen – den Beruf jungen Frauen nur empfehlen. 

Wolfgang Zarl

 

Zur Information

Der Berufsgemeinschaft der Pfarrhaushälterinnen der Diözese St. Pölten gehören derzeit 83 aktive, 70 pensionierte und in Pfarrhöfen lebende und 58 Haushälterinnen, die in Heimen oder Privatwohnungen leben, an.

 

Tipp

Österreichische Arbeitsgemeinschaft der diözesanen Berufsgemeinschaften der Pfarrhaushälterinnen

 

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