Donnerstag 18. Januar 2018
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Carl Lampert

060169 / Carl Lampert / FeierAbend ORF v. 01.11.2001 Bettina Schimak/ A 2001/ Dokumentation/ 19 Min./ ab 14

 

Er war der ranghöchste katholische Geistliche Österreichs, der in der NS-Zeit hingerichtet wurde: der Innsbrucker Provikar Carl Lampert. 1894 in Göfis in Vorarlberg geboren, 1918 zum Priester geweiht, wirkte Lampert bis 1930 als Kaplan in Dornbirn. Nach Studienjahren in Rom wurde er 1939 von Bischof Paulus Rusch zum Provikar, also zum Bischofs-Stellvertreter, der Apostolischen Administratur Innsbruck-Feldkirch ernannt. Mit der Machtübernahme durch das NS-Regime war bald auch die katholische Kirche in Tirol und Vorarlberg repressivsten Maßnahmen ausgesetzt. Dem Tiroler Gauleiter Franz Hofer - sein Bestreben war es u.a., den ersten "klösterfreien Gau" des Deutschen Reiches zu errichten - war Lampert als mutiger Kämpfer für die Rechte der Katholiken rasch unbequem. Carl Lampert wurde in NS-Kreisen als "gefährlichster Mann innerhalb des Klerus" bezeichnet. Mehrmals wurde er im Gestapogefängnis in Innsbruck in "Schutzhaft" genommen, 1940 schließlich endgültig verhaftet und ins Konzentrationslager Dachau gebracht. Dort wurde er verhört und gefoltert. Im November 1944 wurde Carl Lampert in Halle/Saale enthauptet.. 1998 leitete der damalige Vorarlberger Diözesanbischof Klaus Küng den Seligsprechungsprozess für den Vorarlberger Priester ein, der mit der feierlichen Seligsprechung am 13. November 2011 abgeschlossen worden ist.

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