Donnerstag 18. Januar 2018
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Aus der Diözese Innsbruck

Jugendliche brauchen Begleiter

Bischof Scheuer über spirituelle Not Jugendlicher

Allzu oft mangele es aber an Visionen, Zutrauen, Ermutigung und Vorbildcharakter unter den Erwachsenen.

Jugendliche  

Die Folgen seien Antriebslosigkeit, "Null Bock" und ein Mangel an Lebensmut und Selbstvertrauen in der Jugend. Den Heranwachsenden müsse daher eine "Mindest-Utopie" geboten werden, zitierte Bischof Scheuer bei seiner Pfingstpredigt im Innsbrucker Dom ein Wort der Schriftstellerin Hilde Domin (1909-2006): "Die Gesellschaft schuldet der Jugend ein gutes Lebensfundament und einen guten Start ins Leben. Ein gutes Lebensfundament sind Lebensmut und Lebensfreude, Selbstwissen, Selbstachtung und Selbstvertrauen."

 

Pfingsten erinnere in diesem Sinne an ein "positives Kraftfeld", von dem positive Energie ausgehe, da es die Fragen nach Sinn und Ziel des menschlichen Strebens nicht nur in den Mittelpunkt rücke, sondern zugleich positiv beantworte. Scheuer: "Junge brauchen zu einem erfüllten Leben eine Lebensrichtung, eine Lebenstiefe, Lebenskraft, ein 'Warum' im Leben. Und sie brauchen einen Lebensplatz. 'Lebens-platz' ist analog zum 'Arbeitsplatz' mehr als nur 'Leben' so wie ein Arbeitsplatz mehr als nur Arbeit ist. Es ist eine Verankerung im Leben mit wichtigen Bezugspersonen, mit wichtigen Tätigkeiten, mit dem Wissen um Zugehörigkeit." Diese Zugehörigkeit finde in Pfingsten ihren Ausdruck.

 

Erwachsene seien in die Pflicht genommen, die Verantwortung für die Jugend zu übernehmen: "Begleitung möge durch Menschen erfolgen, die nicht nur an sich selbst und an der eigenen Autonomie in erster Linie interessiert sind, sondern 'generative Menschen' sind, also Menschen, die selbst auf festem Grund stehen, Vertrauen vermitteln und Freude am Blühen anderer haben." Fragen müssten sich die Erwachsenen zugleich aber auch, was sie der Jugend hinterlassen: "Was hinterlässt die gegenwärtige Generation der zukünftigen: einen Schuldenberg, verbrannte Erde, einen Scherbenhaufen?"

Kathpress

Entscheide dich
Old wooden door with rusty iron handle

Halte die Türe offen

es könnte ja sein…

Oder rollst du einen Stein
vor die Türe
damit der Wind dir nicht
den Atem raubt

und das Haus
auf den Kopf stellt
oder die Nacht dich
in ihrer Dunkelheit täuscht?

Sei wachsam und
entscheide dich
ob ja oder nein
gib deiner Angst
keine Gelegenheit
dir den Kopf
zu verdrehen

Wilhelm Bruners

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