Donnerstag 19. April 2018
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Was ist Berufung?

Der David des Michelangelo

Eine Legende über Berufung mit möglichen Folgewirkungen auf Ihr Leben von Wilhelm Müller.

 

Vielleicht ist es nur eine Legende. Die Signoria in Florenz hatte einen großen Marmorblock bestellt und einen Bildhauer beauftragt, daraus eine Figur zu meißeln. Entweder war der Bildhauer kein sehr großer Bildhauer oder der Stein war schlecht gebrochen – der Bildhauer wusste sich mit dem Block nichts anzufangen. Er sah keine Möglichkeit, aus diesem Marmor eine Figur herauszuholen.

 

Zu nichts mehr zu gebrauchen?

So lag der große Block herum. Andere Bildhauer kamen, schauten und gingen wieder. Mit diesem Stein war nichts mehr anzufangen. Eines Tages kam Michelangelo, der berühmte Maler und Bildhauer, in seine Vaterstadt. Ob ihm der Stein auffiel oder ob man ihn darauf aufmerksam machte – er begann sich mit ihm zu beschäftigen. Er schaute ihn an. Er schätzte seine Maße. Er maß ihn ab. Er überlegte. Immer deutlicher sah er vor sich, noch in Stein, die Figur, welche die Florentiner wünschten. Er sah den David, die Schleuder auf der Schulter, die Kieselsteine in der Hand, wie er gelassen und gelöst zum Kampf gegen Goliath ausschritt.

 

Die Hände folgten seiner Vision

Die anderen sahen nur einen Steinblock, der unnötig und unbrauchbar im Weg lag. Michelangelo sah bereits den David. Er sah ihn im verpfuschten Marmor. Er nahm Hammer und Meißel und begann zu arbeiten. Niemand hätte ihn getadelt, hätte er den Stein als unbrauchbar liegen gelassen. Niemand hätte an seinem Können gezweifelt, hätte er es an diesem verhauenen Block nicht versucht. Er aber begann zu arbeiten, belächelt von den einen, bestaunt von den anderen. Seine Hände folgten seiner Vision und aus dem Stein wuchsen Glieder, wurden Leib und Gesicht. Das Genie des Michelangelo war stärker als der Stein.

 

 

Kein Block widersteht dieser Kraft

Jeder Vielleicht ist es nur eine Legende. Aber der Mensch braucht diese Vision des Kommenden, diese Schau des Möglichen. Jeder bekommt seinen Felsblock. Jeder Mensch. Jeder dieser Blöcke ist voller Möglichkeiten. Es braucht nur jemanden, der sie sieht, so wie Michelangelo den David im Marmorstück von Florenz. Es braucht nur jemanden, den die Schwierigkeiten nicht entmutigen. Es braucht nur jemanden, der sich mit Geduld und Zähigkeit seinen Block hernimmt. Kein Block widersteht dieser Kraft, wenn nur die Vision stark genug ist.

 

Geschenkte Verheißungen

Einer führt uns dabei die Hand. Es ist der, der uns die Vision des Kommenden und die Sehnsucht nach dem Eigentlichen ins Herz gelegt hat. Er hat uns Verheißungen geschenkt, deren Erfüllung alle Visionen und Utopien der Menschen übertreffen. Er – der Gott der Hoffnung.

 Wilhelm Müller 

 

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