Samstag 18. November 2017
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"... und wofür brennst du?"

Vorarlberger Schulbesuchsprojekt

 

Dornbirn, 15.10.2012wofuer brennst du, Kirche, Kalender, Portraits

 

4.500 Jugendliche aus ganz Vorarlberg, 200 Schulstunden und 40 Persönlichkeiten aus dem ganzen Land an vielen Höheren Schulen – das sind die Zutaten, die zusammen ein spannendes Schulbesuchsprojekt der Berufungspastoral ergeben.

 

Und was steckt dahinter? 40 Menschen mit ganz verschiedenen kirchlichen Berufen – von Diözesanbischof Benno Elbs über Pater Georg Sporschill bis hin zu Schwester Maria Martha Fink, Missionarin im Kosovo – diskutierten mit Jugendlichen darüber, warum sie machen, was sie machen und vor allem darüber, wofür sie „brennen“.

 

Irgendwann ist er da, der Augenblick, in dem man sich als Schülerin oder Schüler fragt, womit man denn den Rest seines Lebens – beruflich wie privat – verbringen will. Man informiert sich, beginnt abzuwägen oder vielleicht weiß man es auch schon von Anfang an. Wichtig ist dabei aber immer, dass man dafür „brennt“, dass man davon überzeugt ist.

 

Wofür junge Leute brennen

Die Diskussion im Klassenzimmer wurde nicht nur durch den Besuch bekannter Persönlichkeiten angeregt. 30 Jugendliche aus dem ganz Vorarlberg haben sich bei einem Fotoshooting beteiligt und öffentlich davon erzählt, wofür sie sich in ihrem Leben engagieren wollen, und inwiefern dies mit Gott und dem Evangelium zu tun hat. Da fielen Schlagworte wie Zivilcourage, zupacken oder „immer online“.

 

Gabriel Steiner will „voll leben“. Der Maturant aus Nüziders erzählt begeistert von Dietrich Bonhoeffer und meint: „Ich glaube an ein erfülltes Leben, trotz unerfüllter Wünsche.“ Stefanie Koller aus Hohenems brennt dafür, das Leben „etwas anders“ anzugehen: „Der Begriff hat mich angesprochen, weil auch ich ,etwas andersʻ bin. Jesus hat auch vieles anders gemacht, daher ist er ein Vorbild. Lebendige Fische schwimmen eben gegen den Strom“, meint die junge Vorarlbergerin.

 

Vom Gefängnisseelsorger zur Ordensfrau

Das Schulbesuchsprojekt wurde mittlerweile zum zweiten Mal in mit großem Erfolg in Vorarlberg durchgeführt. Viele ReligionslehrerInnen schätzen es, weil es Abwechslung in den Unterricht bringt und außergewöhnliche persönliche Begegnungen ermöglicht. Dabei will das Projekt vor allem helfen, Antworten auf die „brennenden“ Fragen junger Leute zu finden. Und zwar ganz einfach dadurch, dass Menschen erzählen, wie sie den Glauben konkret lebendig erfahren.

 

Ob Priester, Schwester, Gefängnisseelsorger oder Chefredakteur – die Palette der Referenten ist vielfältig. Was sie verbindet ist, dass durch ihr Leben und Wirken sichtbar wird, dass Christsein in der modernen Welt attraktiv und wirkungsvoll sein kann. Und auch wenn es viele Jugendliche überrascht: In der Kirche gibt es junge, dynamische und innovative Persönlichkeiten, die sich für die Mitmenschen einsetzen.

 

„Den Traum des Lebens“ entfalten

„… und wofür brennst du?“ ist dabei kein „Rekrutierungsprogramm“ der Kirche, sondern versteht sich als Hilfe für Jugendliche, ihr je eigenes „inneres Brennen“ zu entdecken. Wir wollen junge Menschen damit ermutigen, ihrer eigenen Sehnsucht mehr Raum zu geben. Sie sollen „Feuer fangen“. Es geht uns darum, den Traum des Lebens in jedem Jugendlichen zur Entfaltung zu bringen. Denn eine Berufung erfasst das ganze Leben mit Haut und Haar.

 

Das Projekt „... und wofür brennst du?“ geht im Schuljahr 2016/2017 weiter. Aktuelle Informationen dazu gibt es auch unter:

www.facebook.com/meineberufung

Martin Fenkart

 

Zur Person: Martin Fenkart war von Mai 2010 bis Okotber 2015 Referent für Berufungspastoral und Diözesandirektor des Canisiuswerkes für die Diözese Feldkirch.

 

 

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