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Portraits | Zeugnisse

Liebe auf den zweiten Blick

Prägende Erfahrungen für P. Josef Wonisch

Anlässlich der Seligsprechung von P. Franziskus Jordan spricht Provinzial P. Josef Wonisch über seine Erfahrungen, einen Lebensweg als Salvatorianer zu wählen.

 

P. Mag. Josef Wonisch ist seit 1. Juli 2014 Provinzial der Salvatorianer.

 

Zwei ausschlaggebende Erfahrungen 

Mit fünf Jahren erlebte ich in meiner südoststeirischen Heimatpfarre die Primiz eines Spätberufenen, der Mühe hatte, das Studium zu bewältigen. Er redete so laut, seine Begeisterung schwappte über. Ich dachte mir, das muss etwas Tolles sein.


Als ich ein öffentliches Gymnasium in Graz besuchte, lebte ich in einem Internat der Salvatorianer. Wir hatten eine Heimband, die „Salvatorians“, die an vielen Wochenenden Gottesdienste in der gesamten Steiermark gestaltete, wo ich als Sänger mitwirkte. In unserer Heimgemeinschaft lernte ich auch junge Salvatorianer kennen, die in Graz studierten. Nach der Matura entschloss ich mich zur Kandidatur in Wien-Kaisermühlen. In diesen zwei Jahren reifte die Entscheidung, das internationale Noviziat in Passau zu machen. Nach einem Jahr zurück bei den Salvatorianern in Graz, setzte ich mein Studium fort. 1979 legte ich die ewige Profess ab, 1980 wurde ich in Graz von Bischof Johann Weber zum Priester geweiht.


Liebe auf den zweiten Blick

Terrasse, Sorgengesicht, 1915

Mit P. Jordan war es eher Liebe auf den zweiten Blick. Die Patres, Fratres (Theologen), alte wie junge, trugen den dunklen Habit, das empfand ich als Schüler als recht düster. Angestoßen durch das II. Vaticanum, setzte man sich verstärkt mit den Gründerpersönlichkeiten auseinander. Ich war von meinen schulischen Erfahrungen her – bis auf das Singen – ein eher schüchterner Typ, der sich nicht viel zutraute. Als ich als Neupriester nach Oberösterreich gesandt wurde und nach zwei Jahren als Diözesanseelsorger für die Katholische Jugend Land angefragt wurde, war das eine wichtige Erfahrung: Dass mir das zugetraut wurde! Blaise Pascal sagt: „Es ist nicht auszudenken, was Gott aus den Bruchstücken unseres Lebens machen kann, wenn wir sie ihm ganz überlassen“. In dieser Erfahrung finde ich mich ganz bei Pater Jordan wieder.

 

Aufgezeichnet von Maria Fibich

 

Mehr: Interview mit Provinzial Josef Wonisch über den Apostel ohne Grenzen

 

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P. Franziskus Maria vom Kreuze Jordan
1848 in Gurtweil, Baden-Württemberg, geboren. Als der Vater stirbt, wächst sein Wunsch, Priester zu werden. Er arbeitet u.a. als Maler. Ab 1874 Studium der Theologie und Philosophie. 1878: Priesterweihe, danach Sprachenstudium in Rom. 1881: Gründung der „Apostolischen Lehrgesellschaft“, aus der 1883 der Ordenszweig der Salvatorianer wird. 1888: Gründung der Salvatorianerinnen mit Therese von Wüllenweber. Ab 1890 Entsendung von Ordensleuten in die Mission. 1918 stirbt P. Jordan in Tafers bei Fribourg. Nach dem II. Vaticanum entstehen Salvatorianische Laiengemeinschaften.
15.05.: Seligsprechung, Lateranbasilika
16.06: Dankfeier in St. Michael, 1010 Wien, begleitet von Schwerpunkttagen im „Quo vadis?“ 

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