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Orden weltweit

Rückgang bei Frauen-, Männerorden stabil

Vatikanstatistik gibt rund 900.000 Ordensleute und Säkularinstitutsmitglieder an. Afrika und Asien als Wachstumsgebiete, Rückgänge im Amerika und Europa.

Weltweit gibt es derzeit rund 900.000 Ordensleute und Mitglieder von Säkularinstituten: 693.575 davon sind Ordensschwestern, weitere 134.816 Ordenspriester und 55.253 Laienbrüder, zudem gehören 23.995 Frauen und 712 Männer einem Säkularinstitut an. Das geht aus dem Statistischen Jahrbuch der Kirche hervor, das die vatikanische Nachrichtenagentur "Fidesdienst" zum diesjährigen Weltmissionssonntag bekanntgegeben hat. Die Zahlen geben den Stand vom 31. Dezember 2013 wieder, als Papst Franziskus gerade neun Monate im Amt war.

Der Gesamtrückgang an Ordensleuten um 9.600 im Vergleich zum Jahr davor geht vor allem auf die Mitgliederzahl bei den Frauenorden - um 8.945, weniger stark als der Rückgang um 10.677 ein Jahr zuvor - zurück, während sich die Männerorden im Globalmaßstab stabil entwickelten. Auf die einzelnen Kontinente aufgegliedert, zeigt sich regional völlig gegensätzliche Trends: In Afrika und Asien verzeichneten die Frauenorden Zuwächse um 1.293 bzw. 172 Mitglieder, die freilich die noch viel stärkeren Rückgänge vor allem in Amerika (-4.548), Europa (-5.662) und Ozeanien (-209) bei weitem nicht ausgleichen konnten.

Bei den Männern stieg die Zahl der Ordenspriester im gleichen Zeitraum leicht an (+64), mit starken Zuwächsen besonders Asien (+540) sowie in Afrika (+507). Rückläufig ist die Entwicklung in Amerika (-351), Europa (-610) und Ozeanien (-22). Zum Vergleich: Zum Stichtag gab es rund doppelt so viele Diözesanpriester (280.532) wie Ordenspriester, mit einem Zuwachs von 971, wobei es hier auch in Amerika eine Positiv-Entwicklung (+539) gab. Die Zahl der Laienbrüder der Orden ging 2013 im Gegensatz zu Jahren davor wieder zurück (-61), mit Anstiegen in Amerika (+45), Asien (+167) und Ozeanien (+78), jedoch Rückgängen in Afrika (-218) und Europa (-133).

Aufgeteilt auf die Kontinente, ergibt sich somit folgendes Bild: Die mit Abstand meisten Ordensleute leben weiterhin in Europa, mit 263.870 Ordensschwestern, 54.137 Ordenspriestern und 17.441 Ordensbrüdern. An zahlenmäßig zweiter Stelle kommt Nord- und Südamerika (181.847 Schwestern, 39.709 Ordenspriester und 15.998 -brüder), knapp dahinter bereits Asien (169.762 Schwestern, 25.851 Ordenspriester, 11.855 Brüder). In Afrika gehören 69.883 Schwestern, 13.147 Priester und 8.427 Brüder einem Orden an, sowie schließlich in Ozeanien 8.213 Frauen, 1.972 Priester und 1.532 Brüder.

Die Zahl der Mitglieder der Welt- oder Säkularinstitute sank bei den weiblichen Gemeinschaften um 747 auf nunmehr 23.995 Mitglieder, mit Anstiegen erneut in Afrika (+66) und Asien (+3), jedoch Rückgängen in Amerika (-270), Europa (-545) und Ozeanien (-1). Bei den männlichen Weltgemeinschaften blieb die Zahl praktisch gleich (+1) und hält derzeit auf 712.

Wieder mehr Ordensbischöfe
Im Jahr 2013, in dem mit dem Jesuiten Jorge Mario Bergoglio nach langer Pause wieder ein Ordensmitglied Papst der katholischen Kirche wurde, nahm die Zahl der Ordensbischöfe anders als in den Jahren zuvor wieder zu. Derzeit leiten 1.228 Ordensmänner - 12 mehr als ein Jahr davor - eine Diözese. Darunter ist auch der Franziskaner Franz Lackner, der am 18. November 2013 zum Nachfolger ebenfalls eines Ordensbischofs - des Salesianers Alois Kothgasser - als Salzburger Erzbischof ernannt wurde. Weitere heimische Vertreter dieser Reihe sind der Wiener Erzbischof Christoph Schönborn (Dominikaner), der Linzer Bischof Ludwig Schwarz (Salesianer) und der Salzburger Weihbischof Andreas Laun (Sales-Oblaten).

Eine genaue Aufschlüsselung gibt die Vatikan-Statistik auch über die Zahl der Priesterseminaristen. Zur Gesamtzahl von derzeit 118.251 gehören 48.714 Männer in von Orden betriebenen Seminaren. Für den Gesamtrückgang von 1.348 fallen hier am stärksten Amerika (-673), Asien (-382) und Europa (-200) ins Gewicht. Bei den sogenannten "kleinen Seminaren" - hier werden vorbereitende Schulen für den Eintritt ins Priesterseminar hinzugerechnet, wobei dazu in Österreich nur noch das Grazer "Augustinum" zählt - studierten 23.372 der insgesamt 78.556 Absolventen des Jahres 2013 in Ordenseinrichtungen, was global einen Rückgang von 623 Schülern bedeutet.

Bedeutende Player im Bildungs- und Sozialbereich
Die Statistik geht auch auf die Zahl der katholischen Bildungseinrichtungen ein, ohne hier jedoch nach diözesaner oder Ordensträgerschaft zu unterscheiden. Insgesamt gab es vor zwei Jahren 73.263 katholische Kindergärten, die von fast sieben Millionen Kindern besucht wurden. Fast 100.000 Grundschulen für über 32 Millionen Schüler sowie 45.000 Gymnasien für über 19 Millionen Schülern standen 2013 zur Verfügung. Insgesamt 2,7 Millionen Studenten waren an den katholischen Universitäten immatrikuliert.

Bedeutende Player sind die Orden schließlich auch bei den weltweit insgesamt 5.034 katholischen Krankenhäusern, sowie den 16.627 Krankenstationen, 611 Leprahäusern, 15.518 Altersheimen, 9.770 Waisenhäusern, 12.082 Kindertagesstätten, 14.391 Eheberatungsstellen, 3.896 Sonderschulen und 38.356 anderen Instituten der Kirche.

Quelle: kathpress

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