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Berufung

Der Weg zeigt sich im Gehen

Neu im Priesterseminar | Seminaristenstatistik

17 Männer haben sich im Herbst entschieden, ihre Priesterausbildung in einem diözesanen Seminar zu beginnen. Zwei der neuen Seminaristen geben Einblick in ihre Beweggründe. Protokolliert von Maria FIBICH

 

„Der Wunsch Priester zu werden, wuchs langsam, aber sicher“

Der 20-jährige Steirer Sascha Kowalsky ist musikalisch, kommunikativ und humorvoll. In der Pfarre Riegersburg engagierte er sich in der Firmvorbereitung und als Organist. Nach der Matura 2020 und seinem Zivildienst im LKH Feldbach wagte er den Schritt ins Grazer Priesterseminar.

 

Schon als Kind hat mich die Kirche fasziniert. Meine Mama nahm mich regelmäßig zu den heiligen Messen mit. Wir saßen in der ersten Reihe, damit man auch sieht, was da so los ist. Der Wunsch Priester zu werden, wuchs langsam, aber sicher. Wenn man mir als Volksschüler die Frage stellte, was ich einmal werden wolle, antwortete ich wie selbstverständlich mit: „Ich möchte Priester werden.“ Dieser Wunsch blieb in mir bestehen, geriet in Vergessenheit, bis er dann wieder in mir aufkam. Nun am Anfang meines Weges stelle ich mir viele Fragen zu meiner Person und zu meiner Beziehung mit Gott. Ich bin in das Priesterseminar eingetreten, um meinen Weg zu prüfen, meinen Glauben zu vertiefen und über meine Berufung nachzudenken. Im Rahmen des integrierten propädeutischen Jahres habe ich bereits Kurse in Linz und Vorlesungen an der Uni besucht sowie mich langsam in Graz eingelebt. Ich freue mich sehr auf die kommende Zeit, viele fruchtreiche Gespräche und eine Vertiefung im Glauben. Ich erwarte mir, viele neue Erfahrungen machen zu dürfen, erste Grundsteine der Theologie näher kennenzulernen und, dass ich mich intensiv mit dem Glauben und mir selbst auseinandersetze.

 

„Ich denke, Gott wollte mir den größtmöglichen Raum für (m)eine Entscheidung lassen“

Der 37-jährige Stefan Scheichl aus Unterach am Attersee arbeitete nach einer Ausbildung für Innenraumgestaltung als Möbelverkäufer. Nach einem Medjugorje-Aufenthalt studierte er Fachtheologie und Religionspädagogik in Salzburg. Zuletzt wirkte er drei Jahre als Pastoralassistent im Pfarrverband Lammertal. Neben der nunmehrigen Ausbildung im Salzburger Priesterseminar gehört er mit 20 Wochenstunden zum Team der Salzburger Berufungspastoral.

 

Die Frage nach der präzisen Ausformung meiner Berufung wurde für mich in den vergangenen Jahren zu einer zunehmenden Herausforderung. Ich denke, Gott wollte mir in seiner grenzenlosen Liebe den größtmöglichen Raum für (m)eine Entscheidung lassen. Ihm sei Dank, wurde mir zu Beginn meines Studiums ein sehr klares, zwangloses, übernatürliches Zeichen zuteil, das mir in schwierigen Zeiten die Kraft zur Beharrlichkeit gab. Zwei Lebenskonzepte wurden für mich sehr greifbar: Pastoralassistent mit Blick auf das ständige Diakonat (im Ehestand) sowie die Ganzhingabe meiner Existenz als Priester Christi. Ein entscheidender Schritt, um meiner Berufung besser auf die Spur zu kommen war, das gewohnte Umfeld zu verlassen, um als Pastoralassistent im Salzburger Land zu wirken. Diese Zeit war ein „Meilenstein“ für meine Entscheidung, mich auf den Weg zum Priestertum zu machen. Für mein Leben empfinde ich diese Perspektive als Weg der größeren Liebe und somit auch der größeren Freiheit.

 

Situation in den Priesterseminaren

 

Priesterseminaristen im Studienjahr 2021/2022

(Erz-)Diözese

Neueintritte

davon im Propädeutikum

Gesamtzahl der Seminaristen (für die Diözese)

Wien

3

2

32

   Redemptoris Mater

2

1

21

St. Pölten

1

8

Eisenstadt

1

1

6

Linz

1

1

3

Salzburg

5

4

14

Innsbruck

2

6

Feldkirch

4

Graz-Seckau

2

1

5

Gurk

3

Militärordinariat

Insgesamt

17

10

102

Leopoldinum Heiligenkreuz

(überdiözesanes Priesterseminar)

11

36

Stichtag: 1. November 2021. Neben den diözesanen Priesterseminaren werden auch in den Ausbildungsstätten der verschiedenen Orden Priester ausgebildet.

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