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Ströbitzer-Journalistenpreis an Daniel Seper

Gratulation an unser Redaktionsmitglied

NÖN-Herausgeberin Gudula Walterskirchen lobte Sepers theologisch-journalistische Doppelbegabung.

 

Ströbitzer-Journalistenpreis an Theologen Daniel Seper überreicht: NÖN-Herausgeberin Gudula Walterskirchen, Daniel Seper und miteinander-Chefredakteur Henning Klingen

 

Mit einer coronabedingten Verzögerung von fast einem Dreivierteljahr wurde am Montag in Wien der "Hans Ströbitzer-Preis" an den Theologen und Nachwuchsjournalisten Daniel Seper überreicht. Seper ist einer von drei Preisträgern dieser neuen, im Vorjahr zum ersten Mal vergebenen Auszeichnung, die nach dem langjährigen Chefredakteur der "Niederösterreichischen Nachrichten" (NÖN), Hans Ströbitzer, benannt ist.

 

Ursprünglich hätte die Verleihung bereits im vergangenen Herbst im Stift Herzogenburg stattfinden sollen, sie wurde jedoch immer wieder coronabedingt aufgeschoben. Nun folgte die Ehrung Sepers am Montag, 31. Mai, in den Räumen der Kathpress. Die weiteren Preisträger sind die ORF-Redakteurin Verena Gleitsmann, Markus Glück von den NÖN und die kürzlich verstorbene Journalistenlegende Hugo Portisch. Portisch, Gleitsmann und Glück hatten die Auszeichnungen jeweils im privaten Rahmen kurz nach der Bekanntgabe erhalten.

 

Seltene Doppelbegabung

NÖN-Herausgeberin Walterskirchen würdigte Seper in ihren Begrüßungsworten im Namen der Jury und des Niederösterreichischen Pressvereins als mit einer seltenen Doppelbegabung ausgestatteten Autor und Journalisten: Seper verstehe es, seine theologische Fachexpertise journalistisch zu nützen und etwa über religiöse Themen mit großem Fachwissen und zugleich leicht verständlich zu berichten. Zudem habe die Jury besonders beeindruckt, dass Seper diese Kompetenz nicht als professioneller Journalist in Anstellung umsetzt, sondern im Ehrenamt: Seit über zehn Jahren ist Seper etwa bereits ehrenamtliches Mitglied der Redaktion der Zeitschrift "miteinander" des Canisiuswerkes, die den Theologen im vergangenen Jahr für den Preis vorgeschlagen hatte.

 

"Erstklassiger Wissenschaftskommunikator"

In seiner Laudatio würdigte "miteinander"-Chefredakteur Henning Klingen das "journalistisch-theologische Gesamtpaket", welches Seper ausmache: Er habe das Talent, Inhalte mit der gebotenen journalistischen Nüchternheit und doch mit Empathie für den Gegenstand und die Personen auf den Punkt zu bringen. "Er stellt nicht sich, sondern die Geschichten und Personen in den Mittelpunkt." Zudem sei er ein "erstklassiger Wissenschaftskommunikator": Ausgehend von einer hohen Fachkompetenz als Theologe verstehe es Seper, sich nicht nur "in komplexe Themen und Sachverhalte hineinzuarbeiten, sondern auch, diese so zu erschließen, dass man eben kein Fachstudium benötigt, um sie zu verstehen."

 

Der 1986 in Kärnten geborene Daniel Seper maturierte im Canisiusheim Horn (Niederösterreich). Bis 2012 studierte Seper Katholische Fachtheologie an der Universität Wien. Es folgte ein Bachelorstudium in Slawistik und von 2012 bis 2017 schließlich das Doktoratsstudium an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Uni Wien. Für seine Dissertation "Das Book of Divine Worship - Eine Untersuchung des liturgischen Buches für Katholiken anglikanischer Tradition" wurde er 2018 mit dem Dissertationspreis der Universität Wien geehrt. Derzeit arbeitet Seper als PostDoc-Wissenschaftler an der Universität Wien sowie am Klosterneuburger Pius Parsch-Institut.

 

Seine journalistische Ausbildung genoss Seper an der Katholischen Medien Akademie (KMA) sowie in Form von Volontariaten in der ORF-Religionsabteilung, bei der Wochenzeitung "Die Furche" sowie in der Kathpress. Für die Zeitschrift "miteinander" schrieb Seper über 50 Artikel und Serien, etwa über unbekannte Ordensgemeinschaften.

Quelle: Kathpress

 

Besondere Sensibilität

Elisabeth Grabner, Leiterin des Canisiuswerkes, würdigt Daniel Seper als engagierten, vielfältig interessierten Theologen und Journalisten, der seit 2010 die miteinander-Redaktion bereichert. "Seine Beiträge, mittlerweile mehr als 50, erfreuen sich einer großen Fangemeinde in unserer Leserschaft: Ob er diese nun in ein Kloster mitten in Hollywood entführt, einen Heiligen von heute porträtiert, eine Einladung zur Entdeckung der Langsamkeit ausspricht oder der Faszination des Pilgerns nachspürt, stets beeindruckt er durch sprachliche Eleganz, tiefe Reflexion des Gegenstands und zugleich das Gespür für den notwendigen allgemeinverständlichen Zugang selbst zu komplexen Themen. Dabei wahrt er stets den Respekt vor dem Gegenstand seines Schreibens; bei Porträts zeichnet er sich durch eine besondere Sensibilität für die Verletzbarkeit und die Würde seiner Gegenüber aus", so Grabner.

 

Das Canisuswerk und die miteinander-Redaktion gratulieren ganz herzlich und hoffen, dass Daniel uns noch lange als Redaktionsmitglied erhalten bleibt!

 

 

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