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Mein Name ist Patrick Holzinger, ich bin zwanzig Jahre alt und im zweiten Semester des Studiums der katholischen Fachtheologie an der Universität Wien sowie Seminarist am Erzbischöflichen Priesterseminar Wien. Vor etwa einem Jahr habe ich schon einmal einen Bericht für das „miteinander“ geschrieben – damals kurz nach meiner Aufnahme ins Priesterseminar und meiner „Entsendung“ ins Propädeutikum nach Horn. 

Nun ist mehr als ein Jahr vergangen und ich blicke zurück auf diese vergangene Zeit in Horn sowie auf meine gegenwärtige Situation als Seminarist und Student. Das Jahr im Propädeutikum war eine sehr fruchtbringende Zeit; die Kurse mit den verschiedenen Referenten bildeten die Grundlage für das kommende Studium; der Höhepunkt des Jahres – die fünfwöchige Reise nach Israel – war für uns alle ein großes Erlebnis. 

Nun, nach Absolvierung des Jahres in Horn, blicke ich auf das, was vor mir liegt: das fünfjährige Studium der Theologie. Schon seit mehreren Jahren gilt mein großes Interesse dem Studium dessen, woran ich glaube. Ebenso erlebe ich als beinahe jüngstes Mitglied im Wiener Priesterseminar unter der beachtlichen Anzahl von etwa vierzig Alumnen, die Zeit in der Gemeinschaft als ein Lernfeld für die spätere Aufgabe als Priester. Der Umgang mit den Mitbrüdern bildet die Grundlage für den künftigen Umgang mit den Menschen in Pfarre und Gemeinde. 

So hoffe ich, dass ich mich mit jenen Talenten, die Gott mir gegeben hat, so einbringen kann, dass ich zu einem glaubwürdigen Zeugen und Mitarbeiter der Wahrheit werden kann inmitten der Welt, inmitten der Kirche.

Patrick Holzinger

Seminarist des Wiener Priesterseminars

Presse

Berufene stärken und ermutigen

Identitätsfrage in einer sich verändernden Kirche

Angesichts der vielen Veränderungen in Gesellschaft und Kirche stehen Priester, Ordensleute und Laien immer neu vor der Frage nach ihrer Berufung. Bei einem zweitägigen Seminar mit dem Pastoralpsychologen Christoph Jacobs in Wien wird der eigenen Berufung neuer Schwung gegeben.

Canisiuswerk: Berufene stärken und ermutigen

 

Angesichts der vielen Veränderungen in Gesellschaft und Kirche stehen Priester, Ordensleute und Laien immer neu vor der Frage nach ihrer Berufung. Bei einem zweitägigen Seminar mit dem Pastoralpsychologen Christoph Jacobs in Wien wird der eigenen Berufung neuer Schwung gegeben.

 

Wien, 5. Februar 2020. Das Stärken der eigenen Berufung sowie persönliche und gemeinschaftliche Ressourcen stehen im Mittelpunkt des am 5. und 6. Februar stattfindenden Seminars „Berufungspastoral für Berufene“ im Kardinal König Haus in Wien. Das Seminar, an dem rund 25 Personen aus unterschiedlichsten Bereichen der Seelsorge teilnehmen, ist eine Kooperationsveranstaltung von Canisiuswerk und Ordensentwicklung.

 

„Es ist uns ein Anliegen, zumindest einmal im Jahr eine solche Veranstaltung anbieten zu können“, sagt Elisabeth Grabner, Büroleiterin des Canisiuswerks: „Vom Engagement und der Überzeugungskraft der in der Berufungspastoral Tätigen hängt sehr viel ab. Deshalb brauchen sie selbst auch Ermutigung und Bestärkung sowie Zeit für tiefgründige Reflexion, die wir ihnen mit diesem Seminar bieten wollen.“

 

Referent des zweitätigen Seminars ist der Pastoralpsychologe und Priester Christoph Jacobs:  „Wir gehen mit unserer Berufung eher beschämt um, nicht mit einem demütigen Stolz. Das Thema der Berufungspastoral gerät angesichts der Strukturfragen in der Kirche leider in den Hintergrund und das ist völlig ungerechtfertigt“, sagt Jacobs. Die Strukturfragen sollten schnellstens gelöst werden, denn: „Eigentlich geht es darum, wie wir mit unserer Berufung Menschen von heute überzeugen, wie wir sie mit dem Evangelium bekanntmachen. Das ist das Interessante.“

 

Für die Berufungspastoral hat Jacobs eine klare Vision: „Wir brauchen eine umfassende Berufungspastoral, die stets die drei Dimensionen – Berufung zum Mensch-Sein, Berufung zum Christ-Sein und Berufung zum Dienst – im Blick hat.“ Es gehe darum, diese drei Dimensionen weiter zu entfalten und die dreifache Berufung von allen Getauften in den Blick zu nehmen: „Dies zu erkennen, wäre meine Vision von Berufungspastoral.“ Natürlich sei Nachwuchs-Werbung wichtig, aber: „Erfolgsversprechender ist es, der eigenen Berufung als Christin oder Christ in der Gesellschaft zum Leuchten zu verhelfen. Dann wächst das Interesse an Berufen der Kirche selber“, ist Christoph Jacobs überzeugt.

 

Rückfragehinweis:

Elisabeth Grabner

elisabeth.grabner@canisius.at

(01) 51611-1501, 0676/94 08 977

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