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Projekte & Initiativen
IMpulsLEBEN
Citypastoralprojekt der Salvatorianerinnen
Projekte & Initiativen
IMpulsLEBEN

Citypastoralprojekt der Salvatorianerinnen

IMpulsLEBEN ist ein Projekt für junge Erwachsene, das großzügig vom Canisiuswerk unterstützt und von Salvatorianerinnen geleitet wird. Für junge Leute und gemeinsam mit ihnen schaffen wir Räume, in denen sie spirituelle Erfahrungen machen können, über Fragen des Lebens und Glaubens nachdenken und sich engagieren. In Wien finden regelmäßig Angebote wie Evening-Prayer und Gesprächsabende statt. Überregionale Kurse sind etwa ein spiritueller Pilgerweg auf den Spuren des Franziskus oder Exerzitien. Sehr beliebt sind auch spirituell-psychologische Wochen, etwa Entscheidungskurse, die helfen wollen, tragfähige und im Glauben verankerte Entscheidungen zu treffen.

Für viele ist IMpulsLEBEN ein kirchlicher Raum geworden, in dem sie tiefer dem lebendigen Gott, sich selbst und anderen Menschen begegnen– und dies mit Herz, Hand und Verstand. Am besten vermitteln die Echos junger Leute, wie Ihre Spende wirkt:

  • IMpulsLEBEN bedeutet für mich, den eigenen Glauben zu vertiefen und zu hinterfragen – mitten im Alltag, in Gebet und draußen in der Natur!
  • Auf der Suche nach Antworten abseits des Mainstreams habe ich hier einen offenen und lebendigen Ort gefunden, wo junge Erwachsene gemeinsam beten, diskutieren und sich engagieren.
  • In jedem Begleitgespräch habe ich erfahren, dass (in) mir ein Licht aufgegangen ist, dass sich ein Stück Horizont geweitet hat. Vor allem aber habe ich die Zusage mitgenommen, dass der lebendige Gott meinen Weg mit mir geht.

Ich danke Ihnen für Ihre Unterstützung!

Sr. Dr. Melanie Wolfers SDS

 

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Synode weite Blick auf Berufung

Bischof Krautwaschl bei 100-Jahr-Feier

Am 31. Jänner 2018 lud das Canisuswerk zum 100. Geburtstag zu einem Pressegespräch mit Bischof Krautwaschl, Referatsbischof für Berufungspastoral. Fotogalerie 

 

Referatsbischof Wilhelm KrautwaschlBlick auf das Thema Berufung weiten

Das Thema Berufungspastoral wird in Österreich nach wie vor zu begrenzt bzw. auf die unmittelbare Rekrutierung von Priester- oder Ordensnachwuchs fokussiert gedacht. Das hat der Grazer Bischof Wilhelm Krautwaschl im Rahmen eines Pressegesprächs am Mittwoch in Wien betont. Der sperrige Begriff der Berufungspastoral müsse heute dahingehend erweitert werden, dass Kirche Menschen generell auf der Suche nach ihrem Weg im Leben an die Hand nehmen müsse. Nur so komme man aus einem gewissen "Jammer-Modus" heraus, in den man kirchlicherseits "angesichts rückläufiger Priester- und Ordensberufungen gerne verfällt", so Krautwaschl.

Zuversichtlich zeigte sich der Bischof in dem Zusammenhang auch im Blick auf die vom Papst zum Thema Jugend und Berufung angesetzte Bischofssynode im Herbst: Die Synode werde dazu beitragen, "den Blick auf das Thema zu weiten" und für die Berufungspastoral in Österreich wertvolle Impulse bringen: "Wir müssen begreifen, dass das Ringen junger Menschen um Lebensentscheidungen, dass ihr Suchen nach einem Sinn und Ziel ihres Lebens heute die entscheidende Frage ist, an die wir auch als Kirche anknüpfen müssen."

Krautwaschl äußerte sich im Rahmen eines Pressegesprächs aus Anlass des 100. Geburtstages des kirchlichen Canisiuswerkes, das am 31. Jänner 1918 zur Förderung und Unterstützung geistlicher Berufungen gegründet worden war. Das Canisiuswerk feierte diesen Tag mit einem "Tag der offenen Tür" in den Räumlichkeiten des Wiener Büros sowie des Begegnungs- und Informationszentrums "Quo vadis?" am Stephansplatz. Zugleich stellt der "Tag der offenen Tür" den Auftakt zu einem Festjahr mit zahlreichen Veranstaltungen in den Bundesländern zum Thema Berufung und Berufungspastoral dar. Höhepunkt ist ein Festgottesdienst mit der österreichischen Bischofskonferenz am 13. Juni in Mariazell. 

Canisiuswerk: "Stachel im Fleisch"
Das Canisiuswerk sei mit seinem Gründungsauftrag angesichts der neu auszurichtenden Berufungspastoral in Österreich "aktueller denn je", so Krautwaschl weiter. "Wir brauchen Menschen, Priester sowie engagierte Laien, die in Kirche und Gesellschaft vorangehen, die Verantwortung übernehmen und ein großes Gespür für die Zeichen der Zeit mitbringen". Es sei Aufgabe des Canisiuswerkes, "Stachel im Fleisch" der Kirche zu sein und genau an diese Aufgabe immer wieder zu erinnern. 

Die Provinzoberin der Steyler Missionsschwestern, Sr. Hemma Jaschke, berichtete im Rahmen des Pressegesprächs von positiven Erfahrungen kirchlicher Präsenz etwa bei den Berufsinformations-Messen ("Best"). Viele Menschen irritiere zunächst die Präsenz der Kirche, im direkten Gespräch wachse dann jedoch das Interesse. Insofern seien diese Informations-Messen gerade für den Dialog mit jungen Menschen und die Berufungspastoral wichtige Fixpunkte kirchlicher Arbeit. "Wir sind eine Art Gesprächsinsel, geben nicht nur Auskunft über konkrete Jobs und Ausbildungswege, sondern sind auch Ansprechpartner bei generellen Fragen an Wegscheiden des Lebens", schilderte Jaschke. 

Der Chefredakteur der Canisiuswerk-Zeitschrift "miteinander", Henning Klingen, votierte dafür, neue Wege der Kommunikation über Berufung zu suchen. Dabei könne man durchaus von Initiativen aus anderen Ländern lernen, etwa vom Projekt "Valerie und der Priester" der Deutschen Bischofskonferenz, bei dem eine kirchenferne Journalistin in einem regelmäßigen Blog einen Priester bei seiner seelsorglichen Arbeit begleitet hat. Auch halte er es für an der Zeit, Kirche als Arbeitgeber in Form einer österreichweiten Werbekampagne neu ins Bewusstsein zu heben, so Klingen. Das "miteinander" erscheint derzeit sechs Mal im Jahr mit einer Auflage von rund 25.000 Stück pro Ausgabe. Es informiert Spender und Abonnenten über die Tätigkeiten des Canisiuswerkes und beleuchtet Themen der Berufungspastoral. 


Der "Tag der offenen Tür" am 31. Jänner endete mit einem Gottesdienst um 18 Uhr im Stephansdom, dem Bischof Krautwaschl vorstand.

Gründung in den Wirren des Ersten Weltkrieges
Offiziell gegründet wurde das Canisiuswerk auf den Trümmern des Ersten Weltkrieges am 31. Jänner 1918. Initiator und Vorsitzender des damaligen Vereins zur "geistigen und materiellen Förderung der Heranbildung katholischer Welt- und Ordenspriester" sowie zur "Unterstützung katholischer Studenten, welche sich auf Laienberufe vorbereiten" war der Direktor der Bürgerschule in Wien-Kaisermühlen, Josef Moser. Über 4.000 Priester sind im Laufe der vergangenen 100 Jahre vom Canisiuswerk finanziell und ideell unterstützt und gefördert worden. Gegenwärtig sind es rund 90 Seminaristen, die das Werk mit Stipendien oder Fortbildungsangeboten fördert. 

Seit Mitte der 1950er Jahre unterhielt das Canisiuswerk u.a. in Horn das "Canisiusheim" - zunächst als Seminar für "Spätberufene", später als Sitz des "Propädeutikums" - des Vorbereitungsjahres auf die Priesterausbildung. Rund 850 Studenten haben dort im Laufe der Jahre die Matura oder die Studienberechtigungsprüfung abgelegt und ihr Propädeutikum absolviert. Etwa 300 in Horn ausgebildete Studenten arbeiten derzeit als Priester in allen österreichischen Diözesen, zahlreiche weitere Absolventen sind zu Verantwortungsträgern in Kirche und Gesellschaft geworden. Dringend notwendige Sanierungsarbeiten an dem zum Teil unter Denkmalschutz stehenden Gebäude sowie eine veränderte Bildungslandschaft führten schließlich Ende 2017 zum Verkauf des Objekts. 

Heute fördert und führt das Canisiuswerk Initiativen der Berufungspastoral in Zusammenarbeit mit den Orden, anderen Gemeinschaften und Einrichtungen der Kirche auf nationaler wie diözesaner Ebene durch. Weiters vergibt das Canisiuswerk Stipendien an bedürftige Personen auf dem Weg zu einem geistlichen Beruf und Förderungen für Projekte der Berufungspastoral.

Kathpress/Henning Klingen

www.kathpress.at

 

CANISIUSWERK

Zentrum für geistliche Berufe

Stephansplatz 6
1010 Wien

Telefon: +43 1 512 51 07
Fax: +43 1 512 51 07 - 12
E-Mail: office@canisius.at
Darstellung:
http://www.canisius.at/