Dienstag 16. Januar 2018
  • IHRE SPENDE HILFT

    » Priesterausbildung finanzieren

  • CANISIUS-SHOP

    » Berufung: Bücher • Gebete • Karten

  • 100 JAHRE CANISIUSWERK

    » Arbeiter  | Arbeiterinnen für den Weinberg des Herrn

  • BEWEGT · BERUFEN · ENGAGIERT

    » Berufe der Kirche

  • BERUFUNG  IST  THEMA

    » Zeitschrift »miteinander« 

Veranstaltungen

Energie für die Seele tanken!
Aus unserem reichhaltigen Angebot wählen Sie hier:





17.
Jan.
Steiermark
18.
Jan.
Oberösterreich
Projekte & Initiativen
Zeugnis eines Priesterseminaristen bei Pfarrbesuch
Eine qualitätvolle Priesterausbildung
Ihre Spende hilft!
Projekte & Initiativen
Zeugnis eines Priesterseminaristen bei Pfarrbesuch
Eine qualitätvolle Priesterausbildung

Ihre Spende hilft!

Glaubwürdiger Zeuge werden 

Patrick Holzinger, Seminarist des Wiener PriesterseminarsMein Name ist Patrick Holzinger, ich bin zwanzig Jahre alt und im zweiten Semester des Studiums der katholischen Fachtheologie an der Universität Wien sowie Seminarist am Erzbischöflichen Priesterseminar Wien. Vor etwa einem Jahr habe ich schon einmal einen Bericht für das „miteinander“ geschrieben – damals kurz nach meiner Aufnahme ins Priesterseminar und meiner „Entsendung“ ins Propädeutikum nach Horn. 

Nun ist mehr als ein Jahr vergangen und ich blicke zurück auf diese vergangene Zeit in Horn sowie auf meine gegenwärtige Situation als Seminarist und Student. Das Jahr im Propädeutikum war eine sehr fruchtbringende Zeit; die Kurse mit den verschiedenen Referenten bildeten die Grundlage für das kommende Studium; der Höhepunkt des Jahres – die fünfwöchige Reise nach Israel – war für uns alle ein großes Erlebnis. 

Nun, nach Absolvierung des Jahres in Horn, blicke ich auf das, was vor mir liegt: das fünfjährige Studium der Theologie. Schon seit mehreren Jahren gilt mein großes Interesse dem Studium dessen, woran ich glaube. Ebenso erlebe ich als beinahe jüngstes Mitglied im Wiener Priesterseminar unter der beachtlichen Anzahl von etwa vierzig Alumnen, die Zeit in der Gemeinschaft als ein Lernfeld für die spätere Aufgabe als Priester. Der Umgang mit den Mitbrüdern bildet die Grundlage für den künftigen Umgang mit den Menschen in Pfarre und Gemeinde. 

So hoffe ich, dass ich mich mit jenen Talenten, die Gott mir gegeben hat, so einbringen kann, dass ich zu einem glaubwürdigen Zeugen und Mitarbeiter der Wahrheit werden kann inmitten der Welt, inmitten der Kirche.

Patrick Holzinger

Seminarist des Wiener Priesterseminars

In der Kraft Gottes

Weihbischof Krätzl: Bischofsjubiläum

Krätzl 40 Jahre Bischof: Festakt mit langjährigen Weggefährten Krätzls mit Präsentation der Festschrift und Festgottesdienst im Stephansdom.

Festakt zum 40-jährigen Bischofsjubiläum von Weihbischof KrätzlKrätzls 40-jähriges Weihejubiläum zum Weihbischof der Erzdiözese Wien war Anlass für einen hochkarätig besetzten Festakt am 25. November 2017 im Thomassaal des Wiener Dominikanerklosters. Als Festgäste konnten begrüßt werden: der Apostolische Nuntius, Erzbischof Dr. Stephan Zurbriggen, die Altbischöfe Maximilian Aichern und Paul Iby, der lutherische Bischof Michael Bünker, dessen Vorgänger Herwig Sturm, der ehemalige Superintentent Werner Horn sowie weitere langjährige Weggefährten des Jubilars.

 

Präsentiert wurde die von der katholischen Publizistin Ingeborg Schödl zusammengestellte Festschrift "In der Kraft Gottes", herausgegeben vom Freundeskreis von Weihbischof Helmut Krätzl. Beiträge für die 56 Seiten starke Festschrift für Helmut Krätzl verfassten u.a. Kardinal Schönborn, Bischof Bünker, Altbischof Iby, der Neutestamentler Walter Kirchschläger sowie Karl Rühringer und Josef Weismayer als Vertreter des Wiener Domkapitels. 


Reformbedarf klar benannt
Auszüge aus Publikationen und Ansprache Krätzls veranschaulichen, dass der Wiener Weihbischof teilweise schon vor vielen Jahren notwendige Kirchenreformen klar benannte: 1992 plädierte er im ORF-Mittagsjournal für ein Überdenken der Zölibatsverpflichtung für Weltpriester und die Weihe von "viri probati" (bewährten, verheirateten Männern, Anm.), um das höhere Gut einer sonntäglichen Eucharistiefeier in Zeiten des Priestermangels zu bewahren. Auch in der derzeit wieder vieldiskutierten Frage des Umgangs mit wiederverheirateten Geschiedenen bezog Krätzl früh eine Position, die der jetzt von Papst Franziskus vertretenen entspricht: "Neue Lösungen" seien angezeigt, die sowohl der Unauflöslichkeit der Ehe entsprechen als auch der Forderung nach "verzeihender Liebe und Barmherzigkeit", hielt Krätzl bereits 1978 in einem Vortrag fest.

Abschließend wird der vielfache Buchautor Krätzl in der Festschrift mit seinen "Kirchenträumen" zitiert. 2011 schrieb Krätzl in seinem Buch "Mein Leben für eine Kirche, die den Menschen dient" u.a. Folgendes: "Ich träume von einer Kirche, die mehr von Gott redet als von Moral. Von einem Gott, der den Menschen liebt, ihn aber gerade auch aus Liebe herausfordert, der befreit, der Zukunft gibt, jetzt schon im Irdischen und nicht erst in der Ewigkeit ..."
Dank für Berufung
"Danke für meine Berufung und alle, die mich auch aus euren Reihen begleitet haben – mit ihrer Freundschaft, mit ihrem Gebet, auch mit ihrer Kritik", so Kätzl in seinen abschließenden Dankesworten.  

CANISIUSWERK

Zentrum für geistliche Berufe

Stephansplatz 6
1010 Wien

Telefon: +43 1 512 51 07
Fax: +43 1 512 51 07 - 12
E-Mail: office@canisius.at
Darstellung:
http://www.canisius.at/