Freitag 24. November 2017
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Steiermark
Projekte & Initiativen
Einkehrtage für Firmlinge
KIM - Jugendbewegung für Berufungen
Ihre Spende wirkt!
Projekte & Initiativen
Einkehrtage für Firmlinge
KIM - Jugendbewegung für Berufungen

Ihre Spende wirkt!

Mit KIM die eigene Berufung finden 

KIM (Kreis junger Missionare) ist eine Jugendbewegung der katholischen Kirche, die junge Menschen bei der Suche nach ihrer Lebensberufung unterstützt. Deshalb veranstaltet KIM in Vorarlberg, Tirol und Oberösterreich Einkehrtage und -wochen für Jugendliche. Ins KIM-Zentrum nach Weibern kommen jährlich über 900 Firmlinge zu meist zweitägigen spirituellen Einkehrtagen. 

Bei den Gesprächen steht die Frage, was Gott mit jedem Einzelnen von ihnen vorhat, worin die eigene Berufung liegt, im Mittelpunkt. Ermutigend für viele wirken dabei persönliche Berufungszeugnisse mit Phasen der Anfechtung, aber auch Zeiten brennender Begeisterung.

Diese Impulse veranlassen einen Teil der Jugendlichen, sich aktiv in ihrer Pfarre einzubringen. So besteht die Chance in einen kirchlichen Beruf hineinwachsen zu können. Einige haben ihre Berufung als Pastoralassistenten, einige als Ordensschwestern und etliche auch als Priester entdeckt und verwirklicht.

Jugendliche, die selbst nicht die vollen Kosten von Aufenthalt und Einkehrtagen leisten können, wird durch Ihre Spende die Teilnehme an Einkehrtagen ermöglicht. Ihre Spende wirkt also! 

KIM-Seelsorger P. Siegi Mitteregger

Nähere Informationen, mehr Fotos

www.kim-bewegung.at

Gottes Ruf gilt das ganze Leben

Predigt von Papst Franziskus am 6.11.

Gott erwählte sein Volk, er gab ihm ein Versprechen, schloss einen Bund mit ihm. Daher sollten wir uns fragen: Wie empfinde ich denn dieses Erwählt-Sein, bin ich dem Bund treu?

 

Drei Geschenke

Gottes Gaben währen ewig, sein Ruf gilt das ganze Leben. Daran hat Papst Franziskus an diesem Montagmorgen in seiner Predigt in der Casa Santa Marta erinnert. Im Paulusbrief an die Römer, auf den sich das Tagesevangelium bezieht, geht es um Gottes erbarmende Liebe gegenüber seinem Volk. In der Erlösungsgeschichte habe Gott seinem Volk drei Geschenke gemacht, drei Mal habe er es gerufen, hielt der Papst davon ausgehend fest: Gott erwählte sein Volk, er leistete ihm ein Versprechen und schloss einen Bund mit ihm. So sei es für Abraham gewesen, und so sei es für jeden von uns, schlug Franziskus die Brücke ins Heute.

Regenbogen über dem Neusiedlersee

„Jeder von uns ist auserwählt, auserwählt von Gott. Jeder von uns ist Träger des Versprechens, das Gott machte: ,Wandle in meiner Gegenwart, sei tadellos und ich werde dir gegenüber jenes tun.‘ Und jeder von uns schließt einen Bund mit Gott. Er kann das tun, er ist frei dabei. Das ist eine Tatsache. Und das sollte auch eine Frage für uns sein: Wie empfinde ich denn dieses Gewählt-Sein? Fühle ich mich nur zufällig als Christ? Wie lebe ich das Versprechen der Erlösung auf meinem Weg, wie bin ich dem Bund treu? Und wie ist er dem Bund treu?“

 

Gott geht uns nach

Gott – das sei „die Treue an sich“, formulierte Franziskus. Angesichts dessen bleibe uns nur zu fragen, ob wir das auch fühlen: seine Zärtlichkeit, seine Sorge um uns, seine Suche nach uns, wenn wir uns entfernen. Paulus habe in seinem Brief an die Römer mehrere Male von „Ungehorsam“ und „Barmherzigkeit“ gesprochen, fuhr der Papst fort. Beides gehöre zusammen, betonte der Papst, wo das eine bestehe, gebe es auch das andere – dies sei der Weg der Erlösung durch den Herrn: „Es bedeutet, dass es auf dem Weg des Erwähltseins in Richtung Versprechen und Bund mit Gott die Sünden gibt, den Ungehorsam. Doch angesichts dieses Ungehorsams gibt es immer die Barmherzigkeit. Das geht wie ein Reifungsprozess vonstatten: immer ist da die Barmherzigkeit, denn er ist treu, er zieht seine Gaben niemals zurück! Das gehört zusammen: Seine Geschenke sind unwiderruflich. Und warum? Weil er angesichts unserer Schwächen und Sünden immer barmherzig ist. Als Paulus darüber nachdenkt, geht er einen Schritt weiter: Er erklärt es nicht, sondern er betet an.“

 

Papst Franziskus lud seine Zuhörer an dieser Stelle zur Anbetung und zum stillen Lob ein – angesichts „des Mysteriums des Ungehorsams und der Barmherzigkeit, das uns befreit“ und angesichts „dieser Schönheit der unwiderruflichen Gaben: der Wahl, des Versprechens und des Bundes“. 

 

„Ich glaube, es wird uns allen gut tun, heute an unser Auserwähltsein zu denken, an die Versprechen des Herrn und daran, wie jeder von uns diesen Bund mit Gott lebt: Wie lasse ich mich, erlaubt mir das so auszudrücken, ,barmherzigen‘ durch den Herrn – mit all meinen Sünden, all meinem Ungehorsam? Und am Ende die Lobpreisung - wenn ich dazu, wie Paulus, in der Lage bin: Ihn preisen dafür, was Er mir gab, jedem von uns. Lobpreisen und Anbeten. Doch vergesst nie: die Gaben und der Ruf des Herrn gelten für immer.“

Quelle: Radio Vatikan

 

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