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09.
Dec.
Niederösterreich
Weltgebetstag 2022

Komm, folge mir!

Nachfolge wozu?

Vielleicht weißt du noch nicht, warum du kommen sollst. Du wirst es sehen. Du wirst es erleben. „Und sie blieben jenen Tag bei ihm.“ – Gedanken zur Nachfolge Jesu von Wilhelm Müller.

Text zum Download

Gang nach Emmaus von Kurt Zisler

 

Die Wiener haben eine eigenartige Sprache. Sagen sie „vielleicht“, bedeutet das „sicher nicht“. Sagen sie, „wir werden schauen“, weiß man, dass nichts geschieht. Sagen sie „Geh’, komm!“, meinen sie „Geh’ nicht, sondern komm!“. „Geh“, fordert die Anständigkeit. „Komm!“, wünscht die Neugier, das Interesse, mitunter auch die Leidenschaft.

 

Jesus ist kein Wiener. Darum ist sein „Komm!“ eindeutig. Ich habe Interesse an dir. Ich weiß, welche Leidenschaft in dir brennt. Ich stille deine Neugier. Es macht mir Freude, mit dir zu sein. Es wird dir Freude machen, mit mir zu sein. Noch ist Fremdheit zwischen uns. Sie wird vergehen. Vielleicht weißt du noch nicht, warum du kommen sollst. Du wirst es sehen. Du wirst es erleben. „Und sie blieben jenen Tag bei ihm.“

 

„Komm, folge mir!“ Sie kamen und folgten ihm. Sie hörten: „Wer mein Wort hört und befolgt, ist mir Vater, Mutter, Bruder und Schwester.“ Sie sahen, wie Tote auferstanden, Blinde wieder sahen, Aussätzige rein wurden. Sie wurden Zeugen, dass fünf Brote und zwei Fische fünftausend Menschen gesättigt haben.

 

„Komm, folge mir!“ Wenn du nicht kommst, wird dein Herz nicht brennen. Niemand wird dir den Sinn des Leides erklären. Niemand wird dir das Brot brechen, das Augen und Herz aufschließt. Wenn du nicht kommst, wirst du zu denen gehören, die sich einsperren. Du wirst aber den nicht erleben, den versperrte Türen nicht ausschließen.

 

„Komm, folge mir!“ Emmaus wartet auf dich.

 

Wilhelm Müller

Zur Person

Prälat Wilhelm Müller (+ 2012) war Dompropst von Wiener Neustadt und zehn Jahre Chefredakteur der Zeitschrift „miteinander“.

Stichwort: Weltgebetstag

Um das Thema „Berufung“ wachzuhalten, begeht die Kirche seit 1964 jeweils am

4. Sonntag der Osterzeit den Weltgebetstag für geistliche Berufungen. Der Vatikan veröffentlicht dazu meist eine Botschaft des Papstes. Für Österreich gibt das Canisiuswerk jährlich Unterlagen und Anregungen heraus.

 

Im Sinne von Mt 9,38 „Bittet den Herrn der Ernte“ beten wir um guten und ausreichenden Nachwuchs in den verschiedenen geistlichen und kirchlichen Berufen und Berufungen.

 

Wir erinnern uns aber auch daran, dass alle Christen Berufene sind, und mit ihrem Leben der in Taufe und Firmung grundgelegten Berufung zum gemeinsamen Priestertum Ausdruck geben sollen. Eine Antwort auf Gottes Ruf.

 

Deswegen initiiert das Canisiuswerk während des gesamten Jahres Impulse und Aktivitäten in der Berufungspastoral.

CANISIUSWERK
Zentrum für geistliche Berufe

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1010 Wien

Telefon: +43 1 516 11 1500
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