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Rosenkranz: Die schmerzhaften Geheimnisse

Gedanken von Martin Riederer OPraem

Wir „müssen unseren Glauben auch durchdenken, wenn wir vom ´Grund unserer Hoffnung`(1 Petr 3, 15)  Auskunft geben wollen“, schreibt Bischof Hermann Glettler in seinem Hirtenwort zur Fastenzeit. In diesem Sinne Gedanken zu den Geheimnissen des schmerzhaften Rosenkranzes von Martin Riederer OPraem.

 

Nach dem ersten Vaterunser:
Der Einzige, der uns vom Vater Gott erzählt hat, wird letztlich von den Starken, von den scheinbar Gerechten zur Sünde gemacht. Gott lebt und stirbt uns den Glauben, die Liebe und die Hoffnung vor.

 

Nach dem zweiten Vaterunser:
Jesus, wie viele Menschen auf dieser Welt sind gefangen
in ihren Ängsten:
Angst vor Gewalt, Terror und Hunger, Angst vor Krankheit, vor dem Alter, vor dem Tod.
Angst vor der Ungewissheit, vor dem was morgen kommen wird.
Mit ihnen und für sie hältst Du Deine Angst aus, schwitzt Du Blut.

Gegrüßet seist du Maria, voll der Gnade …
Jesus, der für uns gegeißelt worden ist.


Nach dem dritten Vaterunser:
Jesus, nie waren so viele Menschen von Hass, Ungerechtigkeit und Gewalt betroffen. Nie war die Geißel der Krankheiten, (die Geißel der Pandemie), des Krebses und des stillen, einsamen Todes härter als in diesen Tagen.
Mit all denen, die sich ungerecht gestraft und gequält fühlen nimmst Du den Schmerz der Geißelung auf dich.

Gegrüßet seist du Maria, voll der Gnade …
Jesus, der für uns gegeißelt worden ist.


Nach dem vierten Vaterunser:
Jesus, nie wurden so viele Menschen wegen ihres Glaubens verfolgt, nie so viele ausgegrenzt, entführt, lächerlich gemacht und vertrieben.
Deine Dornenkrone ist zum Zeichen für unmenschlichen Spott
und den grausamen Spaß geworden, den Menschen am Quälen anderer entwickeln können.

Gegrüßet seist du Maria, voll der Gnade …
Jesus, der für uns gegeißelt worden ist.


Nach dem fünften Vaterunser:
Jesus, so viele Vorurteile, so viel Ungerechtigkeit, so viel Leid, Härte, Bosheit und immer noch Feigheit vor der Wahrheit erfahren wir Tag für Tag. Die Zahl der Kreuzträger nimmt nicht ab. Sei unsere Hilfe, wenn unser Kreuz uns niederdrückt. Sei unsere Kraft, den Weg des Lebens nach jedem Fallen unter dem Kreuz mit dir weiter zu gehen.

Gegrüßet seist du Maria, voll der Gnade …
Jesus, der für uns gegeißelt worden ist.


Nach dem sechsten Vaterunser:
Jesus, manche wollen das Kreuz abschaffen, aus der Öffentlichkeit verbannen, den Kindern nicht mehr zumuten. Dabei führt kein Lebensweg am Kreuz nicht vorbei. (Die Monate der Corona-Pandemie haben uns gezeigt, wie schnell unsere Wirklichkeit durchkreuzt, unser Leben festgenagelt ist.) Am Kreuz hast du deine Liebe fest gemacht. Am Kreuz hast du Vergebung und Vertrauen in den Vater endgültig ins Wort gefasst. Am Kreuz hast Du unsere Sehnsucht und unsere Einsamkeit ein für allemal in ein letztes Stoßgebet hinausgeschrien.
Im Kreuz ist Heil, im Kreuz ist Leben, im Kreuz ist Hoffnung.

Gegrüßet seist du Maria, voll der Gnade …
Jesus, der für uns gegeißelt worden ist.


© Martin Frank Riederer OPraem
am ersten Sonntag in der Fastenzeit 2021

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Was heißt beten?

 

Hinwendung zu Gott

„Gespräch“ des Herzens mit Gott. Das kann allein oder in Gemeinschaft sein, laut oder leise, frei formuliert oder mit vorgegebenen Texten, durch Schweigen, durch das Entzünden einer Kerze oder das Betrachten eines Bildes ...

 

Sie wollen beten?

Wenn Sie nicht wissen, wie das geht,

wenden Sie sich an eine/n Seelsorger/in oder einen Menschen, von dem Sie wissen, dass er betet. Am besten ist, Sie fangen einfach an, sich in Gedanken an Gott zu wenden: Gott, wenn du mich hörst, lass mich das irgendwie erfahren ...

Beten ist für mich wichtig, weil …

… ich im Dialog mit Gott bin und so innere Ruhe finde. Gut gefällt mir das Zitat von Søren Kierkegaard:

„Beten heißt nicht, sich selbst reden hören. Beten heißt: still werden und still sein und warten, bis der Betende Gott hört.“

Othmar Karas, Abgeordneter des Europäischen Parlaments

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