Veranstaltungen

Energie für die Seele tanken!
Aus unserem reichhaltigen Angebot wählen Sie hier:





Das integrierte Propädeutikum

Abschluss des Jahrgangs - Modell verlängert

Priesterausbildung: Am 19. Mai schlossen die Propädeutiker ihr Einführungsjahr in Linz ab. Infos und Einblicke von Thorsten Schreiber, Irene Blaschke und Lorenz Goppert.

 

Der Propädeutikumsjahrgang 2020/2021 mit dem organisatorischen Leiter Regens Michael Münzner (4. v. l.), Spiritual Karner (re) und Irene Blascke, Studienpräfektin Propädeutikum/Priesterseminar Salzburg

 

Am 20. Mai 2021 schlossen die Propädeuikter ihr Einführungsjahr in Linz ab. Das Canisiuswerk dankt allen in der Ausbildung Tätigen und wünscht den Propädeutikern Gottes Segen und viel Erfolg für Ihren weiteren Ausbildungsweg im Rahmen der Priesterausbildung.

 

Propädeutikum 2021/2022

Anmeldung: Aus organisatorischen Gründen bitten wir alle Interessenten für die Priesterausbildung sich bis zum 24. Juni in den jeweiligen diözesanen Priesterseminaren zu melden.

 

Einführungstage: Die Einführungstage zum Auftakt des Propädeutikums, des Einführungsjahres in die Priesterausbildung, finden vom 6. bis 9. September 2021 in Linz statt.

 

Operativer Leiter: Die operative Leitung des propädeutikums der priesterausbildung übernimmt - wie auch dieses Studienjahr - Mag. Michael Münzner, Regens des Priesterseminars der Diözese Linz.

 

Kontaktdaten der diözesanen Priesterseminare

 

Modell des Integrierten Propädeutikums

Regens MMag. Thorsten Schreiber, derzeit Vorsitzender der Österreichischen Regentenkonferenz, gibt Einblick in das integrierte propädeutische Jahr, das erste Ausbildungsjahr im Rahmen der Priesterausbildung.

 

Jene, die sich für die Ausbildung zum Priester interessieren, haben heutzutage sehr unterschiedliche religiöse Vorprägungen und Bildungsvoraussetzungen. Manche sind in einer Pfarre groß geworden, andere stammen aus charismatischen Gruppen oder haben ein Bekehrungserlebnis hinter sich. Manche sind einfach auf der Suche.

 

Diese verschiedenen Herkünfte soll ein propädeutisches Jahr ausgleichen, das verschieden ausschauen kann. In Österreich gab es seit 20 Jahren ein eigenständiges Propädeutikum für alle österreichischen Priesterseminare, zuletzt in Linz. Aktuell wird folgende Form in Österreich umgesetzt, die in die jeweiligen Priesterseminare integriert wurde: Im September – vor dem eigentlichen Studienbeginn – finden propädeutische Einführungstage für alle Interessenten in Linz statt. Während dieser Einführungstage wird den neu eintretenden Seminaristen ein persönlicher, geistlicher sowie ein gemeinschaftlicher Start in die Priesterausbildung ermöglicht.

 

Gemeinsame Ausbildungsmodule in Linz

Während des propädeutischen Jahres gibt es gemeinsame propädeutische Ausbildungsmodule, ebenfalls im Linzer Priesterseminar. Diesen können sich auch Ordensleute anschließen. In mehrtägigen Kursen werden die christliche Berufung und Persönlichkeitsbildung, die zölibatäre Lebenskultur, spirituelle Bibelkunde, uvm. behandelt. Persönliche Themen werden auch in mehrtägigen ignatianischen Einzelexerzitien vertieft. 

 

Propädeutische Elemente im Heimatseminar

Während der Studienzeit im jeweiligen Priesterseminar gibt es weitere propädeutische Elemente wie die Einführung in die praktische und geistliche Lebensordnung, die Auseinandersetzung mit den Evangelischen Räten (Armut, Ehelosigkeit, Gehorsam), monatliche geistliche Impulse durch den Spiritual, jährliche Exerzitien und Einkehrtage, diakonisches Engagement, Sozialpraktika, geistliche Gespräche mit dem Spiritual, Stimmbildung und liturgisches Singen, bei Bedarf auch eine psychologische Begleitung, und anderes mehr.

 

Ziele des Propädeutikums

Im propädeutischen Jahr setzen sich Interessenten intensiv mit ihrem bisherigen Lebensweg, mit ihrer Taufberufung sowie der Entwicklung und Vertiefung ihres geistlichen Lebens auseinander und prüfen ihre Berufung und persönlichen Entscheidungen. Die Ausbilder im propädeutischen Jahr sind jene, die auch in der Priesterausbildung selber tätig sind.

Regens Thorsten Schreiber

Regens der Priesterseminare der Diözesen Graz-Seckau

und Gurk, Vorsitzender der Österreichischen Regentenkonferenz

 

Ablauf des Propädeutikums in der Praxis

Das Propädeutikum 2020/2021, Einführungsjahr in die Priesterausbildung,  wurde erstmals als integriertes propädeutisches Jahr jeweils in den Erzdiözesen Wien und Salzburg durchgeführt.

Mag. Irene Blaschke ist Studienpräfektin des Propädeutikums im Erzbischöflichen Priesterseminar Salzburg. Die Theologin und langjährige Pastoralassistentin leitet auch das Referat Berufungspastoral der Erzdiözese Salzburg.

 

Vorteile

Trotz eines eigenen Programms konnten die neu eingetretenen Seminaristen so nun bereits am Leben im diözesaneigenen Priesterseminar teilnehmen. Der Vorteil dieses Modells des Propädeutikums ist die individuelle Abstimmung des Curriculums auf die einzelnen Seminaristen. Auch im kommenden Studienjahr wird diese Form der Ausbildung fortgesetzt.

 

Aus dem Curriculum

Fixe Bestandteile dieses integrierten propädeutischen Jahres werden wieder die für alle Diözesen gemeinsamen Blockkurse in Linz mit folgenden Modulen sein:

„Mein Glaube und der Glaube der Kirche“, Christliche Berufung und Persönlichkeitsbildung, bzw. Christliche Berufung und zölibatäre Lebenskultur, Spirituelle Bibelkunde und Kommunikation. Geplant sind im kommenden Studienjahr auch Online-Bibeltage!

 

Höhepunkt sind die gemeinsamen ignatianischen Exerzitien eine Woche lang im Februar.

 

Ein neues Modul wird das Ausbildungsprogramm 2021/2022 ergänzen: der Kurs „Kommt und seht“, eine Einführung ins geistliche und gemeinschaftliche Leben mit Themen wie Wertschätzung, der Umgang mit meiner Zeit, Gebetsformen u. a.

 

Individuell wird für jeden Propädeutiker das Ausmaß des Studiums der Theologie beziehungsweise das Sozialpraktikum festgelegt.

Irene Blaschke

 

Exkursionen - Propädeutische Ausbildungselemente

Der Salzburger Propädeutiker Lorenz Goppert erkundete mit Studienpräfektin Irene Blaschke und weiteren Salzburger Seminaristen die "Bibelwelt" und begab sich auf die Spuren des heiligen Rupert im Stift St. Peter.

 

Auf den Spuren des heiligen Rupert, des Salzburger Diözesanpatrons

Im Rahmen der Lehrserie „Stile der Nachfolge“ des Propädeutikums führte eine Exkursion am 7. Mai ins Stift St. Peter  - auf den Spuren des heiligen Rupert, des Salzburger Diözesanpatrons.

 

Im Propädeutikum gibt es eine Lehrserie mit dem Thema „Stile der Nachfolge“, in der wir uns diverse Heiligenbiografien anschauen, darunter Theresa von Ávila, Johannes vom Kreuz u.v.m. In Salzburg darf natürlich der heilige Rupert, unser Diözesanpatron, nicht fehlen. Deswegen machten wir uns am 7. Mai auf in das Stift St. Peter, einem Wirkungsort des heiligen Rupert.

image
image
image
image
image
image
image

Im Kloster bekamen wir durch P. Johannes Feierabend OSB eine Führung, im Rahmen dieser wir den Kreuzgang, die Marienkapelle, Sakristei, Kirche, Krypta und die Katakomben besuchten. Es war sehr spannend zu sehen, wie sich das Kloster entwickelte. Nachdem es seit dem Jahre 696 immer wieder bauliche Veränderungen gab, kann man in St. Peter durch die Zeit reisen, da es dort sehr viele verschiedene Baustile gibt.


St. Peter ist ein sehr lebendiger Ort, dort leben aktuell 22 Mönche und ein Interessent. Besonders gut gefallen haben mir die Katakomben, die früher genutzt wurden, um sich zurückzuziehen und Zeit mit Gott zu verbringen.

 

Man kann und muss auch sagen, dass der heilige Rupert und natürlich auch der heilige  Virgil große Arbeit geleistet haben – St. Peter als der Ursprung unserer Erzdiözese. Ohne diesen gewaltigen Ort wären wir heute nicht so, wie wir sind.

Hll. Rupert und Virgil – bittet für uns!

Lorenz Goppert

Propädeutiker des Erzbischöflichen Priesterseminars Salzburg

 

Bibelwelt

Die Bibelwelt gleicht weniger einem typischen Museum, sondern eher einem Abenteuerspielplatz. Dies wird schon beim Eingang ersichtlich. Man betritt das Erlebnishaus durch ein überdimensionales Ohr.

 

Die BesucherInnen sind eingeladen, mit allen Sinnen in die Welt der Bibel einzutauchen, und ihre Schätze zu entdecken.

image
image
image
image
image

Mensch sein erleben. Menschsein verstehen.

Unter diesem Motto wandelt man auf den Spuren der Jesusgeschichte, folgt man auf einer Riesenlandkarte den Reisen des Paulus, betritt einen Schiffsnachbau u.v.m. Bezüge von biblischen Erzählungen zu heute aktuellen Themen werden lebendig und erlebbar.

 

Nach einer Führung durch Mag. Eduard Baumann konnte sich noch jeder mit einem Audio Guide auf den Weg machen, um noch mehr in das biblische Geschehen einzutauchen.

 

Und natürlich war es Pflicht, die Erfahrung des Jona im Bauch des Fisches nachzuvollziehen, um schlussendlich mittels einer Rutsche aus dem Maul des Fisches herauszukommen.

 

So war dieser Nachmittag nicht nur eine Erweiterung unseres Wissens, sondern auch ein Erlebnis, verbunden mit viel Spaß und Lachen. Und das tut immer gut.

 Irene Blaschke

CANISIUSWERK
Zentrum für geistliche Berufe

Stephansplatz 6
1010 Wien

Telefon: +43 1 516 11 1500
E-Mail: office@canisius.at
Darstellung: