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Glaubwürdiger Zeuge werden 

Mein Name ist Patrick Holzinger, ich bin zwanzig Jahre alt und im zweiten Semester des Studiums der katholischen Fachtheologie an der Universität Wien sowie Seminarist am Erzbischöflichen Priesterseminar Wien. Vor etwa einem Jahr habe ich schon einmal einen Bericht für das „miteinander“ geschrieben – damals kurz nach meiner Aufnahme ins Priesterseminar und meiner „Entsendung“ ins Propädeutikum nach Horn. 

Nun ist mehr als ein Jahr vergangen und ich blicke zurück auf diese vergangene Zeit in Horn sowie auf meine gegenwärtige Situation als Seminarist und Student. Das Jahr im Propädeutikum war eine sehr fruchtbringende Zeit; die Kurse mit den verschiedenen Referenten bildeten die Grundlage für das kommende Studium; der Höhepunkt des Jahres – die fünfwöchige Reise nach Israel – war für uns alle ein großes Erlebnis. 

Nun, nach Absolvierung des Jahres in Horn, blicke ich auf das, was vor mir liegt: das fünfjährige Studium der Theologie. Schon seit mehreren Jahren gilt mein großes Interesse dem Studium dessen, woran ich glaube. Ebenso erlebe ich als beinahe jüngstes Mitglied im Wiener Priesterseminar unter der beachtlichen Anzahl von etwa vierzig Alumnen, die Zeit in der Gemeinschaft als ein Lernfeld für die spätere Aufgabe als Priester. Der Umgang mit den Mitbrüdern bildet die Grundlage für den künftigen Umgang mit den Menschen in Pfarre und Gemeinde. 

So hoffe ich, dass ich mich mit jenen Talenten, die Gott mir gegeben hat, so einbringen kann, dass ich zu einem glaubwürdigen Zeugen und Mitarbeiter der Wahrheit werden kann inmitten der Welt, inmitten der Kirche.

Patrick Holzinger

Seminarist des Wiener Priesterseminars

Presse

Nachfolge braucht Portion Furchtlosigkeit

Weltgebetstag für geistliche Berufungen am 3. Mai

Das diesjährige Motto „Habt keine Angst!“ ermutige zum Vertrauen in Gottes Mit-Sein: Denn „Entscheidungen, in einen Orden einzutreten, nach den ,Evangelischen Räten‘ zu leben, Diakon oder Priester werden zu wollen, einen Dienst in der Kirche anzugehen, brauchen eine Portion Furchtlosigkeit“, so Referatsbischof Wilhelm Krautwaschl anlässlich des Weltgebetstags für geistliche Berufungen.

 

Bischof Wilhelm Krautwaschl anlässlich des Weltgebetstags für geistliche Berufungen: Nachfolge braucht eine Portion Furchtlosigkeit

 

Wien, 15. April 2020. Am 3. Mai, dem 57. Weltgebetstag, betet die Katholische Kirche weltweit für geistliche Berufungen. In Österreich wird dieser vom Canisiuswerk vorbereitet, heuer steht er unter dem – lange vor der aktuellen Corona-Krise gewählten – Motto „Habt keine Angst!“.

 

„Habt keine Angst! Fürchtet euch nicht!“ sei aufgrund der hohen Komplexität und der wachsenden Anzahl von Einflussgrößen auf Orientierung und Entscheidungen von vielen gefordert, die sich fragen, was denn der richtige Weg für ihr Leben sei, so Wilhelm Krautwaschl, Referatsbischof für Berufungspastoral und das Canisiuswerk. Entscheidungen, etwa auch die, in einen Orden einzutreten, bewusst nach den „Evangelischen Räten“ zu leben, Diakon oder Priester werden zu wollen, einen Dienst in der Kirche anzugehen, bräuchten eine Portion Furchtlosigkeit. Denn: ein Leben mit Gott – als Christ oder auch in einem sogenannten „geistlichen Beruf“ – sei letztlich ein Wagnis. Ein solches einzugehen, sei aber mit der Verheißung eines Lebens in Fülle verknüpft, so Krautwaschl.

 

Zahlreiche zum Weltgebetstag geplante Veranstaltungen in den Diözesen mussten abgesagt werden, Ersatztermine werden rechtzeitig bekanntgegeben.

 

Aufruf zu Mut bei Lebensentscheidungen

In seiner vom Vatikan anlässlich des Weltgebetstags für geistliche Berufungen veröffentlichten Botschaft ruft Papst Franziskus alle Gläubigen zu mutigen Lebensentscheidungen auf: „Ich denke an alle, die wichtige Aufgaben in der Zivilgesellschaft übernehmen, ich denke an die Eheleute, die ich nicht umsonst gerne als ,mutig‘ bezeichne, und insbesondere an alle, die das geweihte Leben und das Priestertum ergriffen haben.“ Bezugnehmend auf sein Schreiben vom 4. August 2019, das er den Priestern gewidmet hat, kennzeichnen Dankbarkeit, Mut, Einsatz und Lobpreis jede Berufung: Diese sei zuallererst Antwort auf einen Ruf, der von oben an uns ergeht. Grundsätzliche Lebensentscheidungen erforderten Mut, Gott kenne aber die Zweifel und Schwierigkeiten. Mit der Zusage „Hab keine Angst, ich bin bei dir!“ sollen wir befähigt werden, unser Leben in den Dienst des Evangeliums zu stellen – in den verschiedenen Formen der Berufung. Selbst bei Müdigkeit, Angst und Resignation verleihe Gott den nötigen Schwung, um Berufung voll Freude leben zu können.

 

Seine Erwartungen an den Weltgebetstag formuliert Papst Franziskus abschließend so: „Ich möchte, dass die Kirche besonders am Weltgebetstag, aber ebenso in der gewöhnlichen pastoralen Tätigkeit der Gemeinden, diesen Weg im Dienst an den Berufungen geht und dafür die Herzen aller Gläubigen gewinnt. Denn so kann jeder dankbar den Ruf entdecken, den der Herr an ihn richtet, als auch den Mut finden, ,Ja‘ zu sagen.“

 

Gestaltungsvorschläge und Materialsammlung

 

Der Weltgebetstag für geistliche Berufungen wird jährlich am vierten Sonntag in der Osterzeit, dem „Sonntag des Guten Hirten“, gefeiert. Er geht auf eine Initiative von Papst Paul VI. aus dem Jahr 1964 zurück.

 

Das Canisiuswerk bietet jeweils für den Weltgebetstag und zum Thema Berufung eine vielfältige Materialsammlung, die allen Pfarren, Verantwortlichen in der Berufungspastoral und Interessierten zur Verfügung steht: Liturgievorschläge für den 3. Mai, Predigt-Gedanken von Bischof Wilhelm Krautwaschl, eine Maiandacht, Impulsbeiträge zum Thema „Habt keine Angst!“, einen Praxisteil zum Thema Berufung, Porträts von Menschen, die Nachfolge entschieden leben, empfehlenswerte Neuerscheinungen und aktuelle Termine in den Diözesen: www.canisius.at/weltgebetstag Auch die Mai/Juni-Ausgabe der Zeitschrift „miteinander“ des Canisiuswerkes, die am 17. April erscheint, ist dem Schwerpunktthema „Habt keine Angst!“ gewidmet: www.miteinander.at

 

Rückfragehinweis 

Mag. Maria Fibich

01/51611-1503

0677/62635115

maria.fibich@canisius.at

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