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Ordenstag 2019

Ordenskonferenz Österreich

Zentrale Themen des Ordenstags am 26. November waren „das [gar nicht so] einfache Leben“ und das Zusammenwachsen der Männer- und Frauenorden. 

Ordenskonferenz Österreich

„Dieser Ordenstag ist etwas besonders“, betonten Frauenorden-Präsidentin Sr. Beatrix Mayrhofer und Männerorden-Vorsitzender Abt em. Christian Haidinger. „Es gibt die Superiorenkonferenz der Männerorden und die Vereinigung der Frauenorden Österreichs nicht mehr. Seit gestern gibt es die gemeinsame Österreichische Ordenskonferenz. Wir haben uns gleichsam vermählt.“ Allerdings müsse man noch die Bestätigung der Statuten der neuen Ordenskonferenz durch die Religiosenkongregation in Rom abwarten.

 

Sr. Jordana Schmidt: #einfach da sein

Den Reigen der Vorträge am Ordenstag eröffnete Sr. Jordana Schmidt, Mitglied der Ordensgemeinschaft der Dominikanerinnen von Bethanien. Sie hob hervor, dass in Deutschland dieselbe Entwicklung bereits vor Jahren geschehen sei und sich die gemeinsame Ordenskonferenz DOK als „Riesenchance“ gezeigt hätte. Doch diese müsse immer mit Leben erfüllt werden. Sie wünsche dem für den gemeinsamen künftigen Weg vor allem Mut: „Gehören Sie zu den Mutigen, die das Ordensleben vor allem als Leben deutlich machen!“

 

Das Thema ihres Vortrages lautete #einfach da sein und beschäftigte sich mit den Erfahrungen, die sie im Laufe ihres Ordenlebens gemacht hatte. Mt 21 Jahren in einen kontemplativen Orden eingetreten, fand sie schnell heraus, dass sie die falsche Entscheidung getroffen hatte. Vier Jahre später trat sie bei den Dominikanerinnen ein – und fand hier die Freiheit, die sie suchte. Heute arbeite sie im Rahmen ihrer Ordensberufung als Kinderdorfmutter – und erfährt gerade durch diese herausfordernde Arbeit eine „intensive Gotteserfahrung“. Eine Zusammenfassung des Vortrages finden Sie hier

 

P. Jakob Deibl: #einfach öffnen

Den zweiten Vortrag des Vormittags hielt der Melker Benediktiner P. Jakob Deibl. Der Ordensmann ist Theologe, Philosoph und 2018 Professore Invitatio in Pontifico Ateneo Sant’Anselmo in Rom. Er spricht davon, dass jede Ordensgemeinschaft ihre eigene Spiritualität besitze; die der benediktinischen Klöster zeige eine starke Tendenz zur Verwendung architektonischer Metaphern. Gerade deshalb müssten sie eine geeignete Form der Offenheit finden und „nicht den Charakter der Selbstgenügsamkeit“ haben. Und weiter: „Ihre Armut läge dann nicht in einer Besitzlosigkeit der Gemeinschaft, sondern in der Bereitschaft, was sie haben, mit den Gästen zu teilen.“

Eine Zusammenfassung des Vortrages finden Sie hier

 

Br. David Steindl-Rast: #einfach dankbar

Am Nachmittag des Ordenstags 2019 setzte sich der weltberühmte Benediktiner Br. David Steindl-Rast mit dem Thema #einfach dankbar auseinander. Dankbarkeit habe sehr viel mit Lebensvertrauen zu tun. Doch: „Wir leben in einer Gesellschaft, die von Furcht getrieben ist.“ Dies werde vor allem von jenen gefördert, die ganz oben an der Spitze der Machtpyramide sitzen und die ihre Macht durch Furcht gewinnen. Dabei fürchten sie sich selbst am meisten, denn jeder könnte sie von dieser Pyramide herabstürzen. Deshalb halten sie sich dort oben, indem sie Gewalt anwenden. Doch die Geschichte habe gezeigt: Die großen Tonbilder der Furchtlosigkeit sind die Revolutionäre; und oft waren das Ordensgründer wie Franziskus oder Benedikt. Sie wollten eine andere Gesellschaft als diese von einer Machtpyramide geprägten. „Setzt die Macht der Gewalttätigkeit die Liebe entgegen“, so das Fazit von Br. David Steindl-Rast. Eine Zusammenfassung des Vortrages finden Sie hier


Wer sama, was tama

Zum Auftakt des nachmittäglichen Festaktes wurde der Film „Wer sama, was tama“ von Magdalena Schauer vorgestellt, der noch im heurigen Jahr in erweiterter Form auf ORFIII ausgestrahlt werden wird. Er geht der Entwicklungsgeschichte der Frauen- und Männerorden bis hin zum heutigen Zusammenschluss zu einer Ordenskonferenz Österreichs nach und zeigt parallel zwei sehr zeitgenössische Projekte auf, in denen Orden heute wirken. Eine Zusammenfassung des Vortrages finden Sie hier

 

Dialogpredigt von Sr. Beatrix Mayrhofer und Abt em. Christian Haidinger

Der Ordenstag 2019 endete traditionell mit einer Eucharistiefeier, in der Frauenorden-Präsidentin Sr. Beatrix Mayrhofer und Männerorden-Vorsitzender Abt em. Christian Haidinger eine Dialogpredigt hielten. In dieser Eucharistiefeier wolle man Dank sagen. Man habe eine neue Struktur gefunden - aber natürlich gehe es um mehr und um Größeres als um strukturelle Veränderungen: Es gehe um Berufung und Sendung als Ordensleute für die Kirche in der Welt von heute. Eine Zusammenfassung finden Sie hier

Quelle: Ordensgemeinschaften Österreich

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