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50 Jahre ARGE Säkularinstitute

Unbekannte Lebensform geweihten Lebens

Die ARGE Säkularinstitute, die neun Institute mit aktuell 187 Mitgliedern vertritt, wurde auf Anregung von Kardinal König nach dem Zweiten Vatikanum 1969 gegründet.

Die Arbeitsgemeinschaft der Säkularinstitute Österreichs begeht heuer ihr 50-jähriges Bestehen. Sie wurde auf Anregung von Kardinal Franz König nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil 1969 ins Leben gerufen und als österreichweite Institution der Bischofskonferenz unterstellt.

 

Ganz im Zeichen des Jubiläums stand heuer auch die Herbsttagung der Arbeitsgemeinschaft, die vor Kurzem unter dem Motto "Das Feuer der ersten Liebe entfachen – in gewandelter Zeit" in Vöcklabruck stattfand, wie die heimischen Ordensgemeinschaften berichten. Prof. Josef Weismayer, langjähriger Ordinarius für Spirituelle Theologie an der Universität Wien, erinnerte bei der Tagung an die Geschichte der Säkularinstitute.

 

Die Entwicklung dieser Lebensform sei mit vielen Anstrengungen verbunden gewesen, "da die Amtskirche nicht immer erfreut war über diese große Eigenständigkeit von Gott geweihten Menschen". Immer wieder sei versucht worden, vor allem Frauengemeinschaften zur Klausur zu verpflichten. Die Wurzeln für die Säkularinstitute sind im Um- und Aufbruch nach dem Ersten Weltkrieg zu suchen. Aber noch vor dem kirchlichen Dokument "Provida Mater Ecclesia", mit welchem Papst Pius XII. 1947 diese Lebensform regelte, kam es bereits zur Gründung von einigen Säkularinstituten in Österreich.

 

Gelebte Ganzhingabe mitten unter den Menschen

Neben den 5.034 Ordensleuten, die laut aktueller Statistik derzeit in Österreich leben und wirken, gibt es auch 187 Mitglieder von insgesamt neun Säkularinstituten. Säkularinstitute sind in der katholischen Kirche neben Ordensgemeinschaften die zweite Form der sogenannten "Institute des geweihten Lebens". In beiden sind die evangelischen Räte Armut, Gehorsam und Ehelosigkeit Teil der Gemeinschaftsregel.

 

Anders als Ordensgemeinschaften leben die Mitglieder von Säkularinstituten ihre Weihe und Sendung "mitten in der Welt", ohne Klausur und Ordenskleid, wobei sich dieser Unterschied zwischen Orden und Säkularinstituten mittlerweile vielfach verwischt hat. In Österreich gibt es neun Säkularinstitute: Werk der Frohbotschaft Batschuns, Schönstätter Marienschwestern, Ancillae Christi Regis, Caritas Christi, Madonna della Strada, Gemeinschaft der Kamillianischen Schwestern, Kleine Franziskanische Familie, Säkularinstitut des Hl. Franz von Sales und Societas de Imitatione Christi.

 

"Unser Apostolat besteht im Präsentsein in allen gesellschaftlichen Strukturen, im Begleiten der Menschen", heißt es auf der Website der Arbeitsgemeinschaft der österreichischen Säkularinstitute. Die Mitglieder der Institute verdienen ihren Lebensunterhalt in Zivilberufen und leben allein, in ihrer Familie oder in einer Wohngemeinschaft des Instituts. Allerdings haben sie ihre täglichen Gebetszeiten und leben in bewusster Regelmäßigkeit aus den Sakramenten.

Quelle: Kathpress

Infos

Porträt einer unbekannten Lebensform von Daniel Seper

Hintergrundinformationen zu dieser Lebensform

Voraussetzungen, Kontaktdaten, Ausbildung  

www.saekularinstitute.at

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