Donnerstag 14. Dezember 2017
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Projekte & Initiativen
IMpulsLEBEN
Citypastoralprojekt der Salvatorianerinnen
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IMpulsLEBEN

Citypastoralprojekt der Salvatorianerinnen

IMpulsLEBEN ist ein Projekt für junge Erwachsene, das großzügig vom Canisiuswerk unterstützt und von Salvatorianerinnen geleitet wird. Für junge Leute und gemeinsam mit ihnen schaffen wir Räume, in denen sie spirituelle Erfahrungen machen können, über Fragen des Lebens und Glaubens nachdenken und sich engagieren. In Wien finden regelmäßig Angebote wie Evening-Prayer und Gesprächsabende statt. Überregionale Kurse sind etwa ein spiritueller Pilgerweg auf den Spuren des Franziskus oder Exerzitien. Sehr beliebt sind auch spirituell-psychologische Wochen, etwa Entscheidungskurse, die helfen wollen, tragfähige und im Glauben verankerte Entscheidungen zu treffen.

Für viele ist IMpulsLEBEN ein kirchlicher Raum geworden, in dem sie tiefer dem lebendigen Gott, sich selbst und anderen Menschen begegnen– und dies mit Herz, Hand und Verstand. Am besten vermitteln die Echos junger Leute, wie Ihre Spende wirkt:

  • IMpulsLEBEN bedeutet für mich, den eigenen Glauben zu vertiefen und zu hinterfragen – mitten im Alltag, in Gebet und draußen in der Natur!
  • Auf der Suche nach Antworten abseits des Mainstreams habe ich hier einen offenen und lebendigen Ort gefunden, wo junge Erwachsene gemeinsam beten, diskutieren und sich engagieren.
  • In jedem Begleitgespräch habe ich erfahren, dass (in) mir ein Licht aufgegangen ist, dass sich ein Stück Horizont geweitet hat. Vor allem aber habe ich die Zusage mitgenommen, dass der lebendige Gott meinen Weg mit mir geht.

Ich danke Ihnen für Ihre Unterstützung!

Sr. Dr. Melanie Wolfers SDS

 

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Ein Priester lernt sein Leben lang

EB Wong im Radio Vatikan-Interview

Übersetzung neuer Ausbildungsordnung ins kirchliche Leben soll das Herzstück einer Erneuerung priesterlichen Lebens sein.

Erzbischof Jorge Carlos Patrón Wong, Sekretär für die Priesterseminare an der Kleruskongregation, und Weihbischof Anton Leichtfried, zuständig für die Priesterausbildung in Österreich

Lebenslanges Lernen und Dienen in Gemeinschaft – diese zwei Haltungen hebt Papst Franziskus als wesentlich für die Priesterausbildung hervor. Die Kleruskongregation hatte dazu vor einem Jahr eine neue Ausbildungsordnung für den geistlichen Nachwuchs veröffentlicht. Im Interview mit Radio Vatikan erläutert Erzbischof Jorge Carlos Patrón Wong, Sekretär für die Priesterseminare an der Kleruskongregation, wie sich das Regelwerk in Zukunft ins kirchliche Leben übersetzen soll.

 

„Das Dokument zeichnet Grundlinien für die Priesterausbildung vor und erneuert juridisch die Anfangsausbildung in den Seminaren; sie soll das Herzstück einer Erneuerung des priesterlichen Lebens sein – der Berufungspastoral, der Ausbildung in den Seminaren und auch der ständigen Fortbildung der Priester… Der nächste, juridische Schritt besteht darin, dass in den nächsten Jahren jede Bischofskonferenz neue grundlegende Richtlinien für ihr eigenes Land erstellt. Die strukturellen Neuerungen sollen dafür sorgen, dass eine Umkehr des Herzens unsere Art und Weise prägt, wie wir sind und wie wir andere ausbilden.“

 

Das Leben selbst ist Ausbildung

Das, was das Vatikanpapier auf weltkirchlicher Ebene skizziere, müsse in jede einzelne Kultur auf je eigene Weise übertragen werden. Dabei solle die jeweilige Ortskirche darauf achten, dass in alle Prozesse auch Familien und Laien einbezogen werden. „Der Mann Gottes ist ein Mensch! Jemand, der von Gott aus barmherziger Liebe ausgewählt wurde. Ein Mensch, ein Getaufter… Er kommt aus unseren Familien, wir kennen ihn – in seiner Menschlichkeit, und in seiner Spiritualität. Ein Getaufter, der seinem Volk dient; seine Weihe ist eine Weihe zum Dienst am Volk Gottes.“

 

Da wird das Priesterbild näher ans Gottesvolk gerückt – und gleichzeitig die Mauer des Priesterseminars aufgebrochen: „Das ist das neue Paradigma in der Ratio fundamentalis. Wenn man von Ausbildung spricht, dann spricht man nicht nur von Seminaren – das Leben selbst ist Ausbildung, und die Ausbildung dauert das ganze Leben! Sie beginnt mit der Taufe, geht weiter in der Familie und der Pfarrei oder einer Bewegung. In einem bestimmten Moment des Lebens vermittelt dann das Seminar eine spezifische Ausbildung für einen bestimmten Dienst – aber nach der Priesterweihe kommt dann die Phase der ständigen Weiterbildung, die längste Phase. Die Ausbildung im Seminar ist also die kürzeste, wenn auch die intensivste.“

 

Immer in Gemeinschaft

Wichtig sei, dass zum Priesteramt Berufene sich immer als Teil einer Gemeinschaft wahrnehmen könnten – zunächst in der Familie, aber eben auch im Priesterseminar. Hier kam Jorge Patron Wong auf den Punkt zu sprechen, der schon einiges Aufsehen erregt hat, weil er in einigen europäischen Diözesen zur Schließung von Seminaren führen könnte: Auch im Priesterseminar muss es eine wirkliche Gemeinschaft geben, und dazu braucht es nun mal eine Mindestzahl von Kandidaten.

 

„Der Priester wird in einer Gemeinschaft, nämlich der Familie, geboren; er gehört zu einer Gemeinschaft, nämlich der Kirche. Und das Seminar ist eine zweite Familie für ihn – eine spezifische Gemeinschaft, wo andere, von Gott berufene junge Leute mit der Hilfe der Ausbildenden zusammenleben und eine Gemeinschaft von Jüngern bilden. Darum braucht es eine hinreichende Zahl von Seminaristen, und auch eine stabile Zahl von Vollzeit-Ausbildern, damit sich wirklich eine Familie bildet.“

Quelle: Radio Vatikan

 

Zur Ausbildungsordnung 

 

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