Erzdiözese Wien

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Edina Kiss BSc., M.A.

 

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01.
Juli.
Tirol
Aus der Erzdiözese Wien

Diakonenweihe Wien 2026

 

Weihejahrgang 2026 … Weihe am 10. Oktober 2026 um 15:00 Uhr im Dom


Wir wollten wissen:

a) Deine Lieblingsbibelstelle und Lieblingsheilige/r?
b) Wovon ist meine Spiritualität geprägt? Welche Armut macht mich besonders betroffen? Was sind die Herausforderungen für die Kirche von heute?

 

Diakonenweihe Wien 2026
Diakonenweihe Wien 2026

 

Mag. Roy George » Stadt | Pfarre der Weg Jesu

Roy wurde in Kerala in Indien geboren und ist dort aufgewachsen. Er ist verheiratet und Vater von zwei Kindern und ist Angestellte bei der Atombehörde. Nach seiner Ankunft in Wien entwickelte er ein starkes Interesse an der Ortskirche und engagierte sich intensiv im Pfarrleben. Besonders aktiv ist er als Mitglied des Pfarrgemeinderats, wo er sich in vielfältiger Weise für die Gemeinschaft einsetzte. Aus dem Wunsch heraus, die Ortskirche in Wien noch intensiver zu unterstützen und Jesus in besonderer Weise als Diakon nachzufolgen, begann Roy sein theologisches Studium. Dieser Schritt ist Ausdruck seines tiefen Glaubens und seines Engagements für den kirchlichen Dienst. Seine Frau Annie sowie seine beiden Söhne, Dominik und Dennis, unterstützen ihn auf diesem Weg mit großer Hingabe und stehen ihm stets zur Seite. Ihre Unterstützung gibt ihm Kraft und Motivation, seinen Berufungsweg weiterzugehen.


a) “Alles vermag ich durch Christus, der mir Kraft gibt” Phil 4,13 & Hl. Judas Thaddäus.
b) Mein tägliches Gebet, die Eucharistiefeier und die Berufung als Ehemann in der Familie. Ich bemühe mich, mich in jeder Form von Armut zu verbessern. Mich trifft es stark und tief, wenn ich heute die spirituelle Armut meiner Umgebung und Kirche sehe. Die Lehre der Kirche heute passend umsetzen. Das Evangelium passend an die Menschen (Kind/Jugend/Ältere) zu erklären.

 

Mag. Christoph Hecht » Süd | PV Anningerblick
Christoph Hecht, in Wien geboren, ist durch seine pfarrlich sehr aktive Familie in der Pfarre Gersthof aufgewachsen. Der Vater selbst Diakon, seine Mutter KH Seelsorgerin, die Schwester Pastoralassistentin… Doch 2011 wurden die Weichen seines Lebens durch göttliche Fügung Richtung Niederösterreich gestellt und so kam er in der Pfarre Neu-Guntramsdorf an. Hier wurde sein Glaube bestärkt und er tauchte in das Pfarrleben ein. Er lernte dabei seine Frau Maria im Pfarrkaffee kennen und nun sind sie stolze Eltern von Rebecca und Hannah. Die Berufung zum Diakon erwuchs aus der Gemeinde heraus – die Weichen sind nun gestellt und Gemeinde wie Familie bereit für die Abfahrt in einen neuen Lebensabschnitt.


a) “Amen, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht so annimmt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen.” (Mk 10,15) & Oskar Romero
b) Aus meiner pfarrlichen Sozialisierung heraus, finde ich meine Spiritualität in der Beziehung zu Gott- dem kontemplativem Gebet - und der Beziehung zu den Menschen – in gelebter Nächstenliebe. Wenn Kinder oder Jugendliche keine Lebensgrundlage haben. Egal ob es an Essen oder an Bildung mangelt. Der Respekt für Andersdenkende; Offenheit für Neues und Altes; Teilhabe am Dienst in der Kirche gleichberechtigt leben

 

Andreas Kriz-Römer » Süd | Krankenhäuser Wr. Neustadt und Hochegg
Andreas hat erst spät zu Gott gefunden. Er war viele Jahre in der Forschung und Entwicklung tätig und ist dort weiterhin nebenberuflich aktiv. Sein Hauptengagement gilt seit vielen Jahren ehrenamtlich und mit viel Herz der Krankenhausseelsorge und der Hospizbegleitung. Sein Glaube ist geprägt von der Erfahrung, von Gott geliebt zu sein und vom Versuch, ihm im Alltag zu erkennen - besonders in der Begegnung mit Menschen in Krankheit, Leid und an den Rändern des Lebens, aufmerksam für ihre Würde und kritisch – auch gegenüber sich selbst und im Umgang mit kirchlichen Strukturen. Er lebt in einer Patchworkfamilie mit seiner Frau Sabine und vier Kindern und ist dankbar für die Menschen, die Gott ihm zur Seite stellt und die seinen Glauben stärken – besonders für seine Frau und seine Kinder.


a) „Ich gebe euch ein neues Herz und einen neuen Geist.“ (Ez 36, 26) & Aelred von Rivelaux, Óscar Romero und Madeleine Delbrêl.
b) Geprägt von der Erfahrung, von Gott so geliebt zu sein, wie ich bin. Sie zeigt sich in den Menschen, die er mir zur Seite stellt und im Suchen nach ihm in meinem Alltag, in meiner Umwelt und besonders in meiner Caritasarbeit, in der ich seine Nähe und Gegenwart immer wieder ganz intensiv spüre. Viele Formen von Armut berühren mich, weil sie selten Zufall sind, sondern aus Ungerechtigkeit entstehen und die Würde des Menschen verletzen, der auch keine Chance erhält, sein Leben selbst zu gestalten. Am meisten traurig macht mich jedoch eine Armut, die wir selbst mitverursachen: Der Mangel an Empathie, Wertschätzung und Nächstenliebe – auch in unserer Gesellschaft und manchmal sogar in unseren eigenen Reihen. Und ich weiß, dass auch ich selbst darin nicht frei davon bin. Gerade dort sehe ich meinen Auftrag, nicht wegzusehen, sondern mich berühren zu lassen und entsprechend zu handeln. Die Kirche steht heute vor der Herausforderung, den Kern der Botschaft Jesu nicht nur zu bewahren, sondern glaubwürdig zu leben: Die Liebe zu Gott und zum Nächsten, ganz besonders zu den Menschen am Rand. Dazu braucht es den Mut, Brücken zu bauen – zwischen ihrer aus der Vergangenheit gewachsenen Tradition und den Menschen von heute – und sich ehrlich zu fragen, wo sie diesem Auftrag nicht gerecht wird.


Dir.Dipl.-Päd Franz Knittelfelder » Nord | PV rund um Laa
Aus der Südsteiermark hat es Franz ins nördliche Weinviertel verschlagen. Nach der gemeinsamen Ausbildung im Seminar für kirchliche Berufe zog er mit seiner Frau Verena nach Laa an der Thaya. Erste pastorale Erfahrungen sammelte er als Regionaljugendleiter und Pastoralassistent in Poysdorf. Seit 2002 leitet der gefragte Moderator die Erwachsenenbildung im Schloss Großrußbach und jetzt in der Bildungsakademie Weinviertel in Gaweinstal. Geprägt vom Internat der Salvatorianer in Graz, fühlt er sich diesem Orden seit seiner Kindheit verbunden. Das vielfältige Engagement im Nordvikariat und in seiner Pfarre Laa an der Thaya führte ihn auf den Weg zum Diakonat. Der Familienmensch Franz ist seit über 30 Jahren glücklich verheiratet, Vater von vier erwachsenen Kindern und er freut sich über seinen ersten Enkelsohn Felix.


a) “Ich bin bei Euch alle Tage bis zum Ende der Welt” (Mt 28,20) & Hl. Hemma von Gurk, Seliger Franziskus Maria vom Kreuze Jordan
b) Die heilende Begegnung mit Christus als den Salvator, das stärkende Wort der Bibel und die betende Gemeinschaft in der Pfarre lassen mich gemeinsam mit meiner Familie Kirche als Heimat erleben und mitgestalten. Die vielfältige Armut der Menschen, die mir täglich begegnen. Die Not der psychisch Kranken und die Sehnsucht der Eingeschränkten nach einem Leben in Fülle. Die globalen Ungerechtigkeiten und der Hilfeschrei der Schöpfung zwingen mich zu einem enkeltauglichen Lebensstil. Der Sehnsucht der Menschen nach einem “Leben in Fülle” eine adäquate Antwort anbieten zu können. Christus als den Heiland der Welt zu verkündigen, wenn es sein muss auch mit Worten …

 

Ing. Hans Georg Mößner » Süd | PV Mittleres Piestingtal
Der Glaube hat Hans immer schon fasziniert. Als HTL-Schüler der Bautechnik hat er sogar in Religion maturiert. Seiner Pfarre Wopfing, im PV Mittleres Piestingtal, ist er mit vielen Aufgaben verbunden. Eine erstmalige Vertiefung des Glaubens bewirkte 1986 einen Glaubenskurs der Cursillio-Bewegung. 1988 besuchte er zum ersten Mal Medjugorje. Dieser Wallfahrtsort hat sein Leben nachhaltig beeinflusst. Anlässlich einer der Wallfahrten hat er 2002 seine (spätere) Frau Karin kennengelernt, auch seine Söhne Johannes (21) und Simon (19) lieben diesen Ort.


a) Die Begegnung mit den Emmausjüngern: “Da gingen ihnen die Augen auf (...). Und sie sagten zueinander: Brannte uns nicht das Herz in der Brust, als er (Jesus) unterwegs mit
uns redete und uns den Sinn der Schrift erschloss?” (Lk 24,13-35) & Hl. Josef von Nazareth: Mich beeindruckt sein tatkräftiges Handeln, so auch seine große Demut.
b) Aus dem Dialog mit Gott, der Eucharistie und ihrer Anbetung und der Erneuerung ausgehend von Medjugorje. Es ist jene Armut, die ich konkret in vielfältigen Formen in meinem Wirkungskreis feststellen muss. Die Zeichen der Zeit zu erkennen und unsere geliebte Kirche als Vermittler von Glaube, Hoffnung und Liebe zu platzieren.


BSc Igor Ostojic » Nord | Pfarre Deutsch Wagram
Igor Ostojic wurde in Tuzla, Bosnien und Herzegowina geboren und kam als Achtjähriger nach Österreich, wo er in Niederösterreich und Wien aufwuchs. In der Pfarre Deutsch-Wagram hat Igor seine geistliche Heimat gefunden. Er wurde im Glauben besonders von seiner Großmutter geprägt, die ihm das Rosenkranzgebet und die Nähe zur Gottesmutter Maria schenkte. Heute bringt er sich mit viel Herz in die Sakramentenvorbereitung, Kinderliturgie und als Wortgottesdienstleiter ein. Beruflich arbeitet er als Account Manager bei der Erste Bank. Viele erleben ihn als Ruhepol und eine besonnene Stimme in herausfordernden Situationen. Gemeinsam mit seiner Frau Bobana und den Kindern Nathaniel, Noel und Mila geht er seinen Weg im Vertrauen auf Gottes Führung.


a) Sein Leitwort stammt aus Psalm 31: „In deine Hand lege ich voll Vertrauen meinen Geist.““Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht” (Joh 15,5) & Hl. Mutter Teresa von Kalkutta
b) Von der Liebe zur Gottesmutter Maria, die mir und meiner Familie immer eine treue Fürsprecherin und liebende Mutter war. Besonders betroffen macht mich die geistliche Armut von Menschen, die Gott noch keinen Platz in ihrem Leben gegeben haben und dadurch viele Gnaden, Hoffnung und inneren Frieden entbehren. Eine der großen Herausforderungen der Kirche heute sehe ich darin, sich nicht im Zeitgeist zu verlieren, sondern den Heiligen Geist weiterhin an die erste Stelle zu setzen und aus ihm heraus zu leben und zu handeln.

 

MBA, BSc Nikolas Proch » Stadt | Schottenpfarre
Hotelberater (selbständig), verheiratet, aktiv in der Schottenpfarre, Wien 1


a) “Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, er ist auferstanden!” (Lk 24,5-6) & Hildegard von Bingen
b) Angelehnt an das benediktinische “Ora, labora et lege” suche ich nach einem Gleichgewicht aus Gebet, Schriftlesung und Caritas.
Neben materieller Armut besonders die zunehmende Einsamkeit vieler Menschen. In einer entfremdeten Gesellschaft relevant zu bleiben und mit unserer Heilsbotschaft wahrgenommen zu werden.

 

Thomas Stock » Stadt | Pfarre Währing & Krankenhausseelsorge
Thomas ist in einem Marienwallfahrtsort in der bayerischen Oberpfalz geboren und aufgewachsen. Als Klinikmanager ist er seit über 25 Jahren in unterschiedlichen Spitälern für tausende Menschen verantwortlich. Seit 2014 ist er als Geschäftsführer und wirtschaftlicher Leiter in der Universitätszahnklinik Wien tätig. Nach dem Abschluss seiner Ausbildung zum Krankenhaus- und Pflegeheimseelsorger ist er auch als ehrenamtlicher Seelsorger in der Unfallchirurgie im AKH Wien im Einsatz. Als Diakon wird er künftig auch für die Menschen in der Pfarre Währing da sein. Thomas ist ein leidenschaftlicher Gitarrist und Gitarrensammler. Als Texter und Komponist hat er in den letzten Jahren auch eine Vielzahl christlicher Pop- und Rocksongs geschrieben.


a) “Ich weiß Entbehrungen zu ertragen, ich kann im Überfluss leben. In jedes und alles bin ich eingeweiht: in Sattsein und Hungern, Überfluss und Entbehrung. Alles vermag ich durch den, der mich stärkt.” (Phil 4,12-13) & Apostel Thomas
b) Neben dem Dialog mit GOTT und in der Begegnung mit Menschen, auch in der Kreativität und Musik. Körperliche und psychische Krankheit, Einsamkeit, Alter und Demenz. Die spirituelle Vielfalt und die extrem hohe Geschwindigkeit mit der sich die Welt durch Internet, künstlicher Intelligenz und Robotik verändert sowie die zunehmende Oberflächlichkeit und Verrohung großer Teile der Gesellschaft.


Oskar Strauss » Stadt | Pfarre Altsimmering
Ist selbstständig, hat zwei Kinder und ein Enkelkind. Pfarrlicher Schwerpunkt in der Pfarre Alt Simmering; Caritasarbeit


a) Hochzeit zu Kana (Joh 2,5) & Hl. Franziskus v. Assisi
b) Ich begegne Gott besonders dort, wo Menschen gemeinsam essen, reden und einander als gleichwertig erleben. Mich macht es nachdenklich und betrübt, dass Armut bei uns im reichen Wien Realität ist und Menschen unmittelbar betrifft.
Was lehrt die Kirche? Lebt sie, was sie sagt?


MMMMag Michael Tolstiuk » Süd | Pfarre Neunkirchen
Jurist, verheiratet, Vater dreier Kinder. Daheim in der Minoriten-Pfarre Neunkirchen, NÖ


a) Salus animarum suprema lex est (1. Petr 1,8-9 sinngemäß) & Method und Kyrill
b) Sie ist geprägt von der Suche nach Sinn, Verbundenheit und einer tieferen Wirklichkeit. Neben der materiellen Armut macht mich die Armut im Glauben an einen Schöpfer alles Lebens betroffen. Den Einzelnen für das Evangelium und die darauf beruhende Lebensweise zu begeistern.


MSc Bernhard Zölß » Stadt | Pfarre Aspern
Software-Entwickler, ledig


a) Psalm 23 & Hl. Thomas von Aquin
b) Von der Begegnung mit Gott im Gebet, in der Liturgie, bei der Schriftlesung und in der Begegnung mit anderen Menschen. Die - unabhängig von Lebensalter und sozialer Schicht - zunehmende Vereinsamung vieler Menschen.

 


 

Anpassung an die Gesellschaft des 3. Jahrtausends, ohne dabei fundamentale Glaubensinhalte über Bord zu werfen; die Reformen des 2. Vatikanischen Konzils endlich flächendeckend leben! Gleichberechtigung im Inneren (Klerus vs. Laien, Geschlechter, …)

CANISIUSWERK
Zentrum für geistliche Berufe

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