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Aus der Erzdiözese Wien

Fünf Diakone werden Priester

 

Kardinal Christoph Schönborn wird am 22. Juni 2024 um 9.30 fünf Diakone zu Priestern weihen. Drei Kandidaten gehören zum Presbyterium der Erzdiözese Wien. Die beiden anderen sind Salesianer Don Boscos.

 

Vier Neupriester kommen heuer aus dem Wiener Priesterseminar. Nachdem Siluan Gall, der der griechisch katholischen Kirche angehört, bereits am 1. Juni von Bischof Stepan Sus/Kyiv geweiht worden ist, stellen wir heute die drei Weihekandidaten vor, die gemeinsam mit zwei Salesianern Don Boscos am Samstag, den 22. Juni, durch Kardinal Schönborn das Weihesakrament empfangen werden.

 


 

 

Florian Damberger,

geboren am 18. März 1992 in Passau, wurde im April 2023 von Weihbischof Franz Scharl zum Diakon geweiht. Der 32-Jährige ist Diakon in der Pfarre Lichtental im 9. Bezirk in Wien und Religionslehrer an der Fachschule für Sozialberufe in Stockerau. Seit 2018 ist er im Wiener Priesterseminar. Damberger legt großen Wert darauf, die Glaubenswelt der Menschen ernst zu nehmen und authentisch zu vermitteln. Für ihn ist es von entscheidender Bedeutung, Liturgie und kirchliches Leben nicht abstrakt zu gestalten, sondern sich von der Art, wie Menschen heute glauben, herausfordern zu lassen. Besonders wichtig ist ihm, dass Themen wie die kirchliche Sexualmoral nicht an den Bedürfnissen der Gläubigen vorbeigehen. Als Religionslehrer stellt er fest, dass der Glaube für viele Schüler eine wichtige Rolle spielt, während die Beziehung zur Kirche oft schwieriger ist. Sein Ziel ist es, hier Brücken zu bauen und Glaube und kirchliche Gemeinschaft zusammenzubringen. Am 23. Juni um 9:30 Uhr feiert er zum ersten Mal die Eucharistie mit seiner aktuellen Gemeinde Lichtental.

 


 

 

 

Daniel Schmitt, ist am 27. März 1993 in Würzburg geboren. Seine katholisch geprägte Kindheit und Jugend verbrachte er in Würzburg, wo er auch das Abitur am Gymnasium ablegte. Nach einem Freiwilligen Sozialen Jahr, in dem er mit schwer Erziehbaren und in einer Kinderkrippe arbeitete, begann er im Jahr 2013 sein Theologiestudium in Heiligenkreuz, Österreich. Während dieser Zeit wohnte er in einem Priesterseminar-ähnlichen Studentenwohnheim in Mayerling und befasste sich intensiv mit seiner Berufung. Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums im Jahr 2019 trat er als Quereinsteiger ins Wiener Priesterseminar ein, wo er 2023 von Weihbischof Franz Scharl zum Diakon geweiht wurde. In dieser Funktion wirkte er in der Pfarre Hl. Mutter Teresa in Wien-Baumgarten. Seine Leidenschaft gilt der klassischen Chormusik und der Liturgiewissenschaft. Außerhalb der kirchlichen Aktivitäten zeigt er eine ausgeprägte Leidenschaft für Fußball und treibt gerne Sport. Seine Primizmesse wird er am Sonntag, den 23. Juni, in der St.-Anna-Kirche feiern. Der Baumgartner Kirchenchor wird den Gottesdienst musikalisch mit der Krönungsmesse von W. A. Mozart begleiten.

 


 

 

Enrico Grube, geboren am 12. September 1978 im sächischen Torga/ Bistum Magdeburg, hat sich dem Dialog zwischen Glauben und Vernunft, speziell im Kontext der zeitgenössischen Philosophie, verschrieben. Seit 2020 ist er Universitätsassistent für Dogmatik am Institut für Systematische Theologie der Universität Innsbruck. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der philosophischen und theologischen Anthropologie, der Philosophie des Geistes, der Phänomenologie (insbesondere Husserl und Merleau-Ponty), der Religionsphilosophie und philosophischen Theologie sowie der Ressourcement-Theologie mit besonderem Fokus auf Augustinus, Thomas von Aquin und Meister Eckhart. Sein beruflicher Werdegang umfasst unterschiedliche Stationen: Seine akademische Laufbahn begann er als studentische Hilfskraft innerhalb des Forschungsprojektes „Selbstbewusstsein und Begriffsbildung beim Menschen” an der Eberhard Karls Universität Tübingen (2004–2005) sowie am Interfakultären Zentrum für Ethik in den Wissenschaften an derselben Universität (2003–2004). Des Weiteren war er von 2012 bis 2013 Assistant Instructor und von 2006 bis 2010 Teaching Assistant an der University of Texas in Austin. Von 2011 bis 2015 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Theoretische Philosophie an der Universität Erfurt. Von 2015 bis 2020 gehörte er dem Dominikanerorden an. Nach Ablauf seiner zeitlichen Gelübde trat er in das Priesterseminar Wien ein. Im Jahr 2023 wurde er von Weihbischof Franz Scharl zum Diakon geweiht und verbrachte sein Diakonatsjahr in Innsbruck.

 


 

 

P. Michal Klučka SDB, geboren am 1. August 1985 in Bratislava, der Hauptstadt der Slowakei, ist einer der beiden Salesianer unter den Weihekandidaten. Als Jugendlicher zog er mit seiner Mutter nach Österreich, wo er sich im Alter von 18 Jahren entschloss, die Taufe zu empfangen und seine geistliche Heimat bei den  Salesianern Don Boscos fand. Nach dem Abitur studierte Michal zunächst Elektrotechnik. Während dieser Zeit engagierte er sich stark in der tschechischen Gemeinde in Wien, wo er durch Sommerlager und Gemeinschaftsaktivitäten den salesianischen Geist kennenlernte. Er studierte Religionspädagogik und Mathematik. Wichtige Vorbilder auf seinem Weg waren seine Mutter und P. Jan Horak, die ihm Liebe und Hingabe vorlebten. Diese Erfahrungen führten zu einer Stärkung seines Glaubens und seines Wunsches, in einer radikalen Form für andere zu leben. Er fand Erfüllung in der Arbeit mit jungen Menschen und in seinen Leidenschaften für Sport, Musik und Theater. Michal ist überzeugt, dass seine Berufung darin besteht, Jesus auf den Spuren Don Boscos zu folgen. Sein Lebensmotto, das von Don Bosco inspiriert ist, lautet: „Sei fröhlich, tu Gutes und lass die Spatzen pfeifen“. Mit dieser Einstellung geht er seinen Weg als Salesianer Don Boscos und zukünftiger Priester.

 


 

 

P. Chinedu Cosmas Okafor SDB, geboren 1984 im Anambra State, Nigeria, ist der zweitjüngste Sohn von acht Geschwistern. Nach dem Abschluss der Matura arbeitete Chinedu zunächst sieben Jahre, bevor er 2009 ein Studium der Computertechnik begann. Bereits 2010 folgte er seiner Berufung und trat in das Noviziat der Salesianer in Sunyani, Ghana, ein. 2012 legte er seine ersten Ordensgelübde ab. Anschließend studierte er Philosophie in Ibadan, Nigeria, und absolvierte ein Praktikum als Erzieher. Im März 2017 kam Chinedu nach Wien in die Ausbildungsgemeinschaft im Wiener Salesianum. Der junge Ordensmann, der sich gerne sportlich betätigt und eine Leidenschaft für Musik hat, wird nun zum Priester geweiht. Er hat bereits in der Pfarre Stadlau sein Diakonatsjahr verbracht und wird dort auch seinen Dienst als Priester beginnen.
Die Kirche sieht er als Ort, an dem Menschen zusammenkommen, um sich gegenseitig zu unterstützen und gemeinsam zu wachsen. Seine Mutter prägte sein Verständnis von Glaube, aber auch von Zusammenhalt und gegenseitiger Unterstützung.

 


 

Die fünf Weihekandidaten freuen sich, wenn Sie sie im Gebet begleiten und an ihrer Weihe am 22. Juni 2024 um 9.30 Uhr im Stephansdom teilnehmen. Natürlich werden wir die Feier auch via Livestream übertragen.

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