Diözese St.Pölten
Dr. Gerhard Reitzinger, Diözesandirektor für die Diözese St. Pölten

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Dr. Gerhard Reitzinger, Diözesandirektor für die Diözese St. Pölten

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Aus der Diözese St. Pölten

50 Jahre Ständige Diakone

Dieses Jubiläum wurde am 4. Oktober mit einem Festgottesdienst im St. Pöltner Dom gefeiert. Vor genau 50 Jahren, am 4.10.1970, wurde hier der erste ständige Diakon der Diözese St. Pölten geweiht. 

Große Dankbarkeit für die Diakone, ihre Ehefrauen und Familien kam im Festgottesdienst zum Ausdruck. Am Gedenktag des Hl. Franz von Assisi veröffentlichte Papst Franziskus eine Enzyklika in der er schreibt: „Dieser Heilige der geschwisterlichen Liebe, der Einfachheit und Frömmigkeit motiviert mich. Er säte überall Frieden aus und ging seinen Weg neben den Armen, den Verlassenen, den Kranken, den Ausgestoßenen und den Geringsten.“ 

 

„Ein Fest der Dankbarkeit für Berufungen zum sakralen Dienst der Liebe in der Kirche“, ließ Bischof Alois Schwarz eine Grußbotschaft durch Weihbischof Anton Leichtfried verlesen, „Viele von euch Diakonen gingen und gehen den Weg zu den Armen und mit den Armen und Verlassenen und Kranken in unserer Diözese. Ihr verkündet durch euer Leben das Evangelium und seid Zeugen dafür, dass Gott die Liebe ist“, so Bischof Schwarz in seiner Grußbotschaft. Schwarz bedauerte in seinen Grußworten, nicht selbst anwesend sein zu können. Da die Frau eines Mitarbeiters positiv auf COVID-19 getestet wurde, war durch den Kontakt mit dem Mitarbeiter eine Selbstisolation bis zum Testergebnis notwendig. Mittlerweile liegt das negative Testergebnis von Bischof Alois Schwarz vor. 

 

 

Auch Weihbischof Anton Leichtfried dankte in der Predigt allen Diakonen und deren Frauen und Kindern: „Ein ganz großer Dank an euch alle im Dienst des Diakons. Dass ihr alle in eurem Tun an die gelebte Nächstenliebe erinnert. Danke für all die Situationen, wo ihr - manchmal ohne es zu wissen - beigetragen habt, dass Nächstenliebe gelebt und verstärkt worden ist. Wo sie sich ausgebreitet hat und Früchte und Freude gebracht hat.“

 

Diözesanreferent Thomas Resch erklärt, dass Diakone keine Ersatzpriester seien, wenngleich sie oft in den Pfarren vor Ort präsent sind, die Lebenskontexte der Menschen umfassend kennen und wahrnehmen. Sie sind meist ja auch Kinder dieser Pfarrgemeinde. Der Diakon sei ein besonders sichtbares Zeichen, dass die Kirche dem Menschen dienen soll. Und weil dieser Dienst an den Menschen untrennbar mit der Verkündigung des Evangeliums verbunden ist, würden Diakone auch liturgische Aufgaben bekleiden. 

 

 

In unserer Diözese sind derzeit 80 Diakone ständig aktiv. 110 Männer wurden seit 1969 geweiht zu Diakonen geweiht, 18 Mitbrüder sind im Laufe der Jahre verstorben und 12 Diakone können ihren Dienst derzeit wegen gesundheitlicher Probleme nicht ausüben. 10 Männer sind im aktuellen Ausbildungskurs der seit 2018 läuft und 2022 abgeschlossen wird.

 

Tätig sind die Diakone in der Liturgie, der Verkündigung und im caritativen Bereich. Die meisten wirken ehrenamtlich in Pfarrgemeinden, etliche haben aber auch Aufgabenbereiche in der Krankenseelsorge, in der Alten- und Gefängnisseelsorge oder in Bildungshäusern übernommen. Die überwiegende Mehrheit der Diakone versieht ihren Dienst ehrenamtlich, neben ihrem Beruf oder in der Pension. Sie seien aber keine „Ersatzpriester“, sondern vielmehr sei das Diakonat eine spezielle Berufung, bei der es vor allem um den Dienst an den Schwachen, Kranken und Armen gehe. Der Diakon sei ein besonders sichtbares Zeichen, „dass die Kirche dem Menschen dienen soll“. Und weil dieser Dienst an den Menschen untrennbar mit der Verkündigung des Evangeliums verbunden ist, würden Diakone auch liturgische Aufgaben überhaben. Verheiratete Bewerber mindestens 35 Jahre alt sein müssen. Dadurch und dass sie meist voll im Berufsleben stehen, bringen sie viel an Lebens- und Berufserfahrung mit.
 

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