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Aus der Erzdiözese Salzburg

Weihbischof Hofer: Gott spricht alle Menschen an

 

Am Sonntag vor Mariä Lichtmess (Darstellung des Herrn) wurde in der Pfarre Thalgau der „Tag des geweihten Lebens“, auch „Tag der Berufung“ genannt, gefeiert. Es war ein Fest der Pfarre, ein Fest des Pfarrverbands, aber auch für alle Gäste. Der Nachmittag in der Volksschule und in der Kirche hielt Gebet und Lobpreis, Zeugnisse, Vorträge, eine Talkshow, persönlichen Austausch, Kulinarisches und eine Messe mit Weihbischof Hansjörg Hofer bereit.

 

Die Liebe gebe nicht etwas, sondern sich selbst, betonte P. Anton Lässer. Er sprach über die Verbindung von Leid, Opfer und Eucharistie und ging dabei konkret auf den existentiellen Charakter der Eucharistiefeier ein. Pfarrer Fabian Mmagu aus Nigeria lebt seit 43 Jahren in Österreich. Er berichtete über die verfolgte Kirche und gab Einblick in die Situation seines Heimatlandes. Die Veranstaltung zum Thema „Fruchtbare Opfer“ wurde auf Radio Maria übertragen.

 

 

„Gott will uns alle zur Fülle des Lebens führen“, betonte Weihbischof Hansjörg Hofer in seiner Predigt. „Unsere Aufgabe ist es daher, diesen Plan Gottes für uns zu suchen, zu erkennen, zu erspüren.“ Er fuhr fort: „Gott ruft. Er ruft auch heute und er ruft auch uns. Das gehört zu seinem Wesen. Dass Gott auf uns Menschen zugeht, uns anspricht; dass Gott klopft, uns unruhig macht, um uns wirbt usw., das zieht sich wie ein roter Faden durch die ganze Bibel.“ Wie er allerdings ruft, sei spannend, manchmal ganz direkt, viel öfter aber indirekt, er bediene sich eines Menschen oder eines Engels, um einen Menschen anzusprechen.

 

Berufungsgeschichte von Weihbischof Hofer

Dann erzählte er von sich: „Mich hat als Ministrant mein Heimatpfarrer angesprochen, ob ich nicht auch einmal Priester werden möchte!? – Gott spricht also zu uns durch Menschen, denen wir begegnen, aber auch durch Ereignisse, die uns widerfahren.“

 

Er zitierte den heiligen Kardinal John Henry Newman, der vor kurzem zum Kirchenlehrer erhoben wurde: „Ich bin berufen, etwas zu tun oder zu sein, wofür kein anderer berufen ist. Ich habe einen Platz in Gottes Plan, auf Gottes Erde, den kein anderer hat!“ Nicht nur für die Geistlichen gelte der Ruf Gottes: „Jeder Mensch wird von Gott angesprochen, berufen. Denn er hat mit jedem Menschen einen Plan, einen Traum, eine Idee. Der Mensch wird dann sein Glück finden, wenn er diesem Plan Gottes auf die Spur kommt“, bekräftigte Weihbischof Hofer die tröstliche Botschaft: „Gott kann alle gebrauchen, wenn wir uns nur als seine Werkzeuge und Handlanger zur Verfügung stellen“.

 

Zufriedene Gastgeber

Zufrieden zeigten sich auch die Gastgeber Don Rupert Rupi Santner und Don Xandro Pachta-Reyhofen. Für Santner waren die Teilnehmenden und die Stimmung ein Geschenk, wodurch die Gemeinschaft spürbar geworden sei. Pachta-Reyhofen fand den Inhalt „vielstimmig und ermutigend“.

 

Tag des geweihten Lebens

Am 2. Februar oder am Sonntag davor begeht die katholische Kirche weltweit traditionell ihren „Tag des geweihten Lebens“. Auch heuer standen in vielen Diözesen Gottesdienste und Feiern auf dem Programm. Papst Johannes Paul II. hatte den Tag am Kirchenfest „Mariä Lichtmess“ im Jahr 1997 eingeführt, um die Wertschätzung von Orden und anderen Gemeinschaften geistlichen Lebens zu fördern.

 


 

Michaela Greil, M.Rel.Ed.Univ.

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