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Aus der Diözese Linz

„Es tut gut, hier Lebenserfahrung zu sammeln“

Zivildiener Benedikt Eckerstorfer

Seit September ist Benedikt Eckerstorfer als Zivildiener bei der Katholischen Jugend und Jungschar im Einsatz, derzeit hilft er mit, die Sternsingeraktion vorzubereiten.

 

Seine Aufgaben waren bislang sehr abwechslungsreich. Der 19-Jährige unterstützte etwa die Organisation einer großen Diskussionsveranstaltung oder half gemeinsam mit anderen Zivildienern im Oktober bei der großen Jugendsozialaktion „72 Stunden ohne Kompromiss“ mit.

 

Zum einen beim Aufbau des Startfests der „72 Stunden“ in Linz, zum anderen, indem er sich an einem konkreten Projekt rund um die Betreuung Haftentlassener in Wels beteiligte. „Wir haben unter anderem in einem Garten eine Kräuterschnecke aufgebaut“, erzählt Benedikt.

 

Nach den ersten Monaten zeigt er sich im Gespräch mit der KirchenZeitung sehr angetan von seinem neuen Arbeitsumfeld. „Es herrscht hier im Diözesanhaus wirklich eine familiäre Atmosphäre und man wird als vollwertiger Mitarbeiter behandelt.“ Aus seinem Freundeskreis wisse er, dass er es besonders gut getroffen habe. Denn bei anderen Einsatzstellen: sei der Ton gegenüber Zivildienern bisweilen doch etwas rauer. 

 

Bei der Pfarrjungschar aktiv

Dass er sich überhaupt für den Zivildienst und gegen den Präsenzdienst entschieden hat, war für Benedikt schon bald klar. „Besonders bei der Stellung habe ich gemerkt, dass mich das Bundesheer nicht überzeugt“, sagt er.

 

Durch persönliche Kontakte fand er zum Zivildienst im Diözesanhaus, der auch ideal zu seinem kirchlichen Engagement passt. Seit Kindestagen ist Benedikt, der drei jüngere Geschwister hat, bei der Jungschar seiner Heimatpfarre Wels-St. Franziskus aktiv.

 

Mittlerweile ist er zum Jungscharleiter seiner Pfarre aufgestiegen, eine Aufgabe, die er partnerschaftlich mit seiner Freundin wahrnimmt. Durch die Jungschar ist er zudem mit der Sternsingeraktion bestens vertraut. Rund zehn Jahre lang war er bereits unterwegs, zuerst als König, die letzten Male als Begleiter. Gerade das letzte Jahr inmitten der Coronapandemie war dabei sehr herausfordernd. „Bei den Hochhäusern haben wir uns in den Hof gestellt und über Mikros und Lautsprecher unsere Lieder und Botschaften verbreitet. Das hat sehr gut funktioniert“, meint Benedikt. 


Sein Zivildienst bringt es mit sich, dass er neben der Pfarre auch auf diözesaner Ebene Erfahrungen bei der Sternsingeraktion sammelt. Er ist quasi der „Herr des Versandraums“ und versorgt alle Pfarren mit den nötigen Materialien, von Plakaten und Spendenerlagscheinen bis hin zu kleinen Dankesgeschenken. „Das meiste versende ich, aber es gibt schon einige Pfarren, die die Sachen persönlich abholen.“ Ihn freut es jedenfalls, wenn sich persönliche Gespräche und Begegnungen ergeben. 

 

Neue Perspektiven

Noch bis Mai wird Benedikt für die Jungschar und Katholische Jugend arbeiten. Danach wird er sich auf sein Studium vorbereiten, wahrscheinlich wird es Informatik sein. Schon jetzt ist er aber froh über die neuen Perspektiven, die sich durch den Zivildienst aufgetan haben. „Als Schüler hat man schon eine etwas eingeschränkte Sicht auf die Welt, es tut gut, hier Lebenserfahrung zu sammeln“, meint er.

Quelle: Paul Stütz/Kirchenleitung Linz 

 

 

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