Diözese Gurk-Klagenfurt
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Mag. Gerhard Simonitti

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Aus der Diözese Gurk

Gottes- und Nächstenliebe

Bischof Marketz zum Weltgebetstag

Am 3. Mai ist „Weltgebetstag für geistliche Berufungen“. Für Bischof Josef Marketz ist es wichtig, dieses Anliegen in die Öffentlichkeit zu tragen.

 

 

Bischof Josef Marketz sprach in seiner Predigt in der Bischofskapelle, dass es wichtig sei, „das Anliegen dieses Weltgebetstages in die Öffentlichkeit zu tragen und dafür zu beten, „dass junge Frauen und Männer den Weg ins Kloster oder ins Priesterseminar finden oder dass verheiratete oder auch nicht verheiratete Männer die Berufung zum Diakon in sich spüren und sich auf den Weg machen“.

 

Es brauche Menschen, die sich von Jesus angezogen fühlen und über ihn und seine Botschaft sprechen. Dies sei gerade auch mit Blick auf die aktuelle Situation notwendig, denn viele Menschen würden beklagen, so Bischof Marketz, „dass Kirche und Religion zu wenig vorkommen in den Berichten rund um die Corona-Krise – obwohl es in der Religion eigentlich um das Leben, das Überleben und unsere Existenz in mehrfacher Hinsicht geht“. Er frage sich, ob Kirche es nicht schaffe, eine christliche Antwort auf die aktuellen Herausforderungen und Ängste der Menschen zu geben, oder ob die Menschen sie nicht hören würden.

 

Es werde viel über Themen wie den Zölibat oder das Frauenpriestertum gesprochen. „Das sind zwar wichtige Fragen zur Form geistlicher Berufe, aber sie verdecken oft wesentlichere Fragen in diesem Zusammenhang, wie die Frage nach der Liebe zu Gott und zum Nächsten, die Frage nach Leben in Fülle und dem ewigen Leben“, sagte der Kärntner Bischof. Es gehe darum, davon zu berichten, „dass Gott den tiefsten Hunger und die tiefste Sehnsucht des Menschen zu sättigen vermag“. Jesus sei das Brot des Lebens, das den Menschen das Geheimnis der unendlichen Liebe Gottes erkennen und erfahren lasse. Diese Botschaft Jesu sei die Botschaft der Berufenen heute, sagte Bischof Marketz.

 

Die Predigt zum Nachhören

 

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