Donnerstag 18. Januar 2018
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Aus der Erzdiözese Salzburg

„Gerufen zur Nachfolge“

5.11.2016: Studientag in Salzburg Liefering

Referat Berufungspastoral & Neuevangelisierung der ED Salzburg luden zu Studientag „Gerufen zur Nachfolge - Meine Identität in Gott“ ins Privatgymnasium & Missionshaus Salzburg Liefering ein.

Studientag „Gerufen zur Nachfolge – meine Identität in Gott“
Studientag „Gerufen zur Nachfolge – meine Identität in Gott“
Studientag „Gerufen zur Nachfolge – meine Identität in Gott“
Studientag „Gerufen zur Nachfolge – meine Identität in Gott“
Studientag „Gerufen zur Nachfolge – meine Identität in Gott“
Wenn wir an Mission denken, müssen wir einkalkulieren, dass Wunder passieren! Was ist Mission? Wahrnehmen, was Gott gerade tut und sich daran beteiligen!

Studientag „Gerufen zur Nachfolge – meine Identität in Gott“

Andrea Geiger, Koordinatorin des missionarischen Prozesses Apg 2010 in der Erzdiözese Wien, schöpfte aus der Fülle von Erfahrungen, als sie beim Studientag zum Thema „Gerufen zur Nachfolge – Meine Identität in Gott!“ am 5.11. über ihre Erfahrungen im Dienst der Evangelisierung berichtete.

 

Wann und wie bin ich der Liebe Gottes begegnet? 

Dabei geht es nicht um die Frage: Wie können wir Menschen missionieren?, sondern darum, mit anderen meine persönliche Glaubensgeschichte zu teilen: Was hat dazu beigetragen, dass ich heute glauben kann? Wann und wie bin ich der Liebe Gottes begegnet?

 

Nur mein authentisches Glaubenszeugnis, die persönliche Hingabe an Gott, das in der Freundschaft mit Jesus Christus resultierende Gebet machen es möglich, dass ich Menschen mit der Liebe Gottes in Berührung bringen kann. Absichtslosigkeit und Achtsamkeit spielen dabei eine wesentliche Rolle! Evangelisierung ist nicht möglich, ohne dass ich mich nicht selbst auf Gottes Ruf einlasse.

 

„Der Mensch ist dazu berufen, ganz er selbst zu werden″ 

Studientag „Gerufen zur Nachfolge – meine Identität in Gott“Das theologische Fundament für diese Ausführungen legte am Vormittag Univ.-Prof. Dr. Emmanuel Bauer OSB mit seinen Darlegungen über unsere Berufung als Geschöpfe Gottes, die nur zu ihrer tiefsten Erfüllung kommen können, wenn sie sich in aller Freiheit auf den Ruf Gottes einlassen. Dabei zitierte er u.a. Sören Kierkegaard: „Der Mensch ist dazu berufen, ganz er selbst zu werden, was allerdings nur gelingen kann, wenn er seinen Ursprung in Gott nicht verleugnet und sein freies Selbst-Werden vor Gott vollzieht.“ Nachfolge Christi besteht in einem Angesprochen-Sein durch Gott und der daraus  sich hingebenden Antwort durch meine Identität in Gott. Jeder Mensch ist ein von Gott bei seinem Namen Gerufener (vgl. Jes 43,1).(Martin Buber)

 

Menschsein ist nicht zu trennen vom Christsein/werden bzw. erfülltes Christsein ist nicht möglich ohne erfülltes Menschsein. Existentielle Voraussetzungen sind die Selbsterkenntnis, ergänzt durch die Selbstannahme als inneres, aktives Ja zu mir selbst so wie ich bin und wie Gott mich geschaffen hat und die Selbsttranszendenz.

 

Christliche Berufung kann entgegen allem dualistischen Denken nur ganzheitlich gesehen werden. Christliches Leben ist nicht möglich ohne Entfaltung des Menschen als Person. Eine echte christliche Berufung kann nicht gegen die Natur des Menschen verlaufen. Ziel eines ernsthaften christlichen Lebens und Bedingung des „Fruchtbringens“ ist, in je eigener Weise ein geistlicher Mensch und ein menschlicher Geistlicher zu sein!  so das Resümee von P. Emmanuel Bauer.

 

Nach den Impulsen tauschten sich die TeilnehmerInnen jeweils in kleinen Gruppen über das Gehörte aus und ermutigten sich gegenseitig mit ihren persönlichen Glaubenszeugnissen.

Der Studientag, eine gemeinsame Veranstaltung von Referat Berufungspastoral und Neuevangelisierung, endete für die TeilnehmerInnen mit der Einladung zur Eucharistiefeier in der Hauskapelle der Herz-Jesu-Missionare Salzburg Liefering.

Irene Blaschke

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