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Spiritualität

Firmung mit 35

Nicholas Landowskis Entscheidung

Wer sich als Erwachsener für die Firmung entscheidet, lässt sich auf eine besondere Auseinandersetzung mit dem Glauben ein. Nicholas Landowski wurde am 11. Mai gefirmt.  

 

Der Umzug seiner Familie von Südafrika nach Osttirol war der Grund, warum Nicholas Landowski als Jugendlicher nicht gefirmt wurde. Der christliche Glaube nahm in seinem Leben zwar einen ganz selbstverständlichen Platz ein, doch die Firmung war dann lange Zeit einfach kein Thema mehr. 

Mit Fragen konfrontiert

Als er vergangenes Jahr dann einen Bericht über die Erwachsenenfirmung las, war für ihn klar: Das ist die Gelegenheit! Die Auseinandersetzung mit Glaubensfragen hatte in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. In seinem Freundeskreis ging es oft um Fragen wie „Sollen wir heiraten?“ oder „Sollen wir unser Kind taufen?“.  „Vielleicht beschäftige ich mich auch mehr mit essentiellen Dingen, seit ich Arzt bin“, überlegt er im Gespräch. Als Assistenzarzt für Frauenheilkunde steht er ständig zwischen Leben und Tod. Er nimmt an der Freude der Geburten ebenso teil wie an der Ratlosigkeit bei der Diagnose „Brustkrebs“ oder beim Tod eines Neugeborenen. Gibt es einen Gott? Warum schaut er nicht auf mich? Solche und ähnliche Fragen kommen dann auf ihn zu. „Der Glaube ist überall, viele Entscheidungen haben mit dem Glauben zu tun“, erklärt Landowski. „Es geht darum, wie man sich mit einem Thema beschäftigt, wie man an ein Problem herangeht. Glaube ist Rückhalt, Kraft und Hoffnung.“

Keine Zugangsbedingungen

Vom Firmkurs war der junge Mann sehr überrascht. „Ich habe gedacht, ich müsste die Bibel gelesen haben, die Zehn Gebote und wichtigsten Kirchengebete auswendig können und analysiert haben - aber es gab kein Mindestwissen als Zugangsberechtigung. Vor allem war es nicht urteilend, nicht wertend. Und ich hatte nie das Gefühl, es sei eine Bekehrung oder Indoktrination“, stellt der Firmkandidat fest. 

Anregender Austausch

An zwei Abenden und zwei Samstagnachmittagen traf sich die sechsköpfige Gruppe zur Vorbereitung. Begleitet wurde sie von P. Pepp Steinmetz, geistlicher Begleiter im Bildungshaus St. Arbogast, und Birgit Huber, Verantwortliche für Glaubensbildung im Pastoralamt. Die Gruppe war ein bunter Mix verschiedener Menschen, sodass im Philosophieren über Werte und im Erfahrungsaustausch darüber, was hoffen lässt, alle voneinander lernen konnten. Landowski machte dabei die Erfahrung, dass jede und jeder einen Zugang zum Glauben finden kann - unabhängig von Alter oder Bildungsstand.
 
Am Weg bleiben

Für den Arzt ist der Kurs eine gute Basis, auf der er nun aufbauen kann. Denn Wissen gehört für ihn zum Glauben dazu. „Für mich bedeutet die Auseinandersetzung mit dem Glauben so etwas wie ‚am rechten Weg bleiben‘“, überlegt Landowski. „Es gibt so viele Versuchungen, so viel Ablenkung und Reizüberflutung - da ist es wichtig, immer runterzukommen und sich zu besinnen - was ist essentiell bzw. nicht essentiell.“

Quelle: Vorarlberger KirchenBlatt Nr. 19 vom 9. Mai 2019

 

Vorarlberg: Die Vorbereitung Erwachsener auf die Firmung ist sowohl in Einzelbegleitung als auch in einer Gruppe möglich.

Nähere Infos: 
birgit.huber@kath-kirche-vorarlberg.at oder
www.kath-kirche-vorarlberg.at/firmung

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