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Was ist Berufung?

Nachfolge in der Hl. Schrift und heute

Gedanken zur Berufung von Rupert Santner

Gott ruft: „Komm folge mir nach!“ „Und rief zu sich, welche er selbst wollte“, schreibt der Evangelist Markus (vgl. MK 3,13). Gedanken zur Berufung von Rupert Santner.

Old wooden door with rusty iron handleBerufung: zum Türöffner für die Menschen unserer Zeit und zukünftiger Generationen werden

 

Am Herzen Gottes

Das Wort Gottes ist scharf wie ein zweischneidiges Schwert, es trifft mitten ins Herz und dies ist für Menschen unkontrollierbar. So geschieht es auch, wenn Gott ruft: „Komm folge mir nach!“, was wir durch die Begegnung mit Jesus Christus unmissverständlich wahrnehmen. „Und rief zu sich, welche er selbst wollte“, schreibt uns der Evangelist Markus (3,13). Darin sehen wir, dass Jesus ganz frei die zu sich ruft, die er will. Und Jesus selbst spricht über die Nachfolge: „Wer mein Jünger sein will ...“ (Mk 8,34). Nur wer sein Jünger sein will, bezeugt jene große Freiheit des Herzens, durch welche er wahrhaft Jünger Jesu wird. Es ist nicht erzwurngen, sondern geschenkt aus der Tiefe des Herzens Jesu heraus, ganz ihm zu gehören. Er ruft die Jünger zu sich, um einfach bei ihm zu sein; ganz vereint mit ihm zu werden; mit seinem Herzen verbunden zu sein – er ruft sie sozusagen an sein Herz. „Der Eingzige, der Gott ist und am Herzen des Vater ruht, er hat Kunde gebracht“ (Jo1,17) schreibt uns der heilige Johannes und genau das gleiche sollte mit den Jüngern passieren. Sie sollen das Privileg haben, am Herzen Gottes zu ruhen, von ihm besonders geliebt zu werden, um danach von seiner Liebe zu verkünden. Die Jünger haben an der Sendung Jesu zutiefst teil. Ja, die Nachfolge ist es, am Herzen Jesu zu ruhen und aus dieser Verbindung heraus gesandt zu werden. Darin besteht sie.

 

100% Gottes Wirken, 100% eigenes Handeln

Es ist deine Identität von ihm gerufen zu sein, du bist aus-erwählt! Der Ruf Jesu änderte für alle Jünger ihr Leben von Grund auf, und gab ihnen eine übernatürliche Ausrichtung auf Gott hin – als ihr Ziel des Lebens. Übernatürlich deshalb, weil es die Natur des Menschen übersteigt. Es ist eine Gnade, welcher sich der Mensch hingeben kann und durch welche sein Leben zu 100% Gottes Wirken und 100% sein eigenes Handeln werden lässt. Der Ruf Gottes zerstört nicht den Menschen in seinem Sein, er verwandelt ihn, macht ihn göttlich, zu wahren Kindern Gottes in seinem vollen Ausmaß.

 

„Adsum“ – „hier bin ich“

An der Sendung Jesu direkt teilzuhaben, war das Glück der Apostel. Durch ihre Nachfolge, wurde diese vielen Heiligen zuteil, welche durch das Leben der Heiligen und Christen späterer Generationen hindurch von Gott berufen wurden. In den Heiligen wurde die Gnade der Erwählung immer am deutlichsten sichtbar. Das große Heer der heiligen Priester, Bischöfe, Päpste, Nonnen, Mönche, Väter, Mütter, Kinder... entströmt aus der Nachfolge der ersten Zwölf, welche das Vaterherz Gottes durch ihr Leben für uns offen hielten. Durch die „apostolische Sukzession“ – die durchgehende Nachfolge der Bischöfe bis zu den Aposteln hin – wird diese wunderbare Realität der unmittelbaren Nachfolge bis hin zu den Aposteln konkret sichtbar. Und auch unser Leben soll heute, hier und jetzt in seiner konkreten Form Antwort auf diese Gnade sein. „Adsum“ – „hier bin ich“, lautet die Antwort des „Gerufenen“ vor der Kirche.

 

Geschenk werden für viele

Wir stehen alle in einem Moment unseres Lebens an der Schwelle, an dem wir einem konkreten Ruf Gottes in unserem Leben folgen können, um unser Leben durch diesen Ruf verwandeln zu lassen. Dadurch wird man, wie die Apostel, zu einem Türöffner für die Menschen unserer Zeit und auch zukünftiger Generationen. Diese Gnade der Erwählung in unserem Leben zu verwirklichen, bedeutet, sie durch unsere Hingabe für viele fruchtbar werden zu lassen. Und diese Erwählung ist nicht nur Freude, sondern Erlösung. Jesus errettet auch uns, indem er uns zum Retter anderer macht. „Für euch und für viele“ ist die Essenz der Hingabe Jesu an die Seinen. Auch unser Leben ist dazu geschenkt, ein Geschenk zu werden für viele. Zu Lieben und geliebt zu werden ist der bekanntliche Sinn des Lebens, welcher sich auf wunderbare Weise in der Nachfolge verwirklicht. Jesus ist es der gerufen hat und er ruft auch heute noch. Er ruft dich und er ruft mich! „Komm, folge mir nach!“

Rupert Santner

Priesterseminar der Erzdiözese Salzburg

 

Wofür lebst du?
Matthias Unterkofler
Für Musik, die die Herzen der Menschen berührt. Für die Mernschen, die diese zum Erlebnis werden lassen. Für die...
Wofür lebst du?
Matthias Unterkofler

Für Musik, die die Herzen der Menschen berührt. Für die Mernschen, die diese zum Erlebnis werden lassen. Für die Menschen an meiner Seite, von denen ich die Kraft dazu bekomme. Matthias Unterkofler, Leitung Grazer Kapellknaber

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