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Berufung

Orden im Wandel

Benefizkonzert für Canisiuswerk

Gesprächskonzert zugunsten von geistlichen Berufungen mit Sr. Joanna Jimin Lee und Ferdinand Kaineder im Sommer-Refektorium des Salvator-Kollegs St. Michael in Wien.

 

Orden im Wandel

Nach der Begrüßung durch Canisiuswerk-Büroleiterin Elisabeth Grabner, die die Bedeutung des Hörens im Kontext der Berufungsfindung betonte, eröffnete Ferdinand Kaineder, Leiter des Medienbüros der Ordensgemeinschaften Österreich, den Dialog über den Wandel der Ordensgemeinschaften mit der ausgebildeten Konzertpianistin und Ordensfrau Joanna Jimin Lee. Das von der Pianistin ausgewählte musikalische Programm bestand daher ausschließlich aus Variationsstücken von Franz Schubert, Ludwig van Beethoven, Clara und Robert Schumann sowie Arvo Pärt.

Es war einmal ... Und jetzt?

Die Ordensgemeinschaften erbrachten und erbringen viele Leistungen für Gesellschaft und Kirche. Heute stehen aber viele von ihnen durch die gesellschaftlichen Veränderungen und Nachwuchsmangel mitten in einer Zeit des Wandels, der mit Ungewissheit, aber auch Chancen verbunden sei, so Sr. Joanna. Dieser Thematik widmete Pianistin und Ordensfrau zwei Werke: das Impromptu B-Dur, D 935 Nr. 3 von Franz Schubert und 6 Variationen über ein eigenes Thema, Op. 34 von Ludwig van Beethoven.

Loslassen befreit

Dass die derzeitige Umbruchsituation für Orden oft auch schmerzhafte Prozesse des sich Lösens, des Loslassens und des guten Abschließens mit sich bringt, wurde in zwei von Pianistin gewählten Werke von Robert und Clara Schuhmann musikalisch aufgegriffen: Variationen über ein Thema von Robert Schumann, Op. 20 von Clara Schumann und Abegg-Variationen, Op.1 von Robert Schuhmann. Clara Schuhmann war durch Krankheit und Tod ihres Mannes mit schmerzhaften Veränderungen und Zukunftssorgen konfrontiert. Trotzdem schaffte sie es, ihr Wirken als Pianistin und Komponistin wieder mehr in den Fokus zu rücken und sich gleichzeitig der Nachlassverwaltung des musikalischen Erbes ihres Mannes zu widmen.

 

Neues wagen

Inwiefern habe in der derzeitigen Situation der Ordensgemeinschaften Neues eine Chance, fragt Ferdinand Kaineder. Und Sr. Joanna verweist bezugnehmend auf Jes 43,18-19 auf die vielen kleinen und großen tagtäglichen Aufbrüche, die Mut machen, aber auch Mut fordern. Mut bewies die Pianistin und Ordensfrau auch mit dem abschließenden Stück von Arvo Pärt: Variationen zur Genesung von Arinuschka (1977). Sie habe für den Vortrag dieses „einfachen“ Stückes des Vertreters der „Neuen Einfachheit“ auch schon Spott geerntet. In diesem Zusammenhang weist Ferdinand Kaineder auf das neue Jahresthema 2019/2020 der Ordensgemeinschaften Österreich hin. Es wird dem einfachen Leben gewidmet sein.

Dank und Ausklang

Bei einer Agape und angeregten Gesprächen klingen die angerissenen Themen aus. Canisiuswerk-Büroleiterin Elisabeth Grabner dankt den Mitwirkenden Ferdinand Kaineder und Klaviervirtuosin Sr. Joanna Jimin Lee für die künstlerische Darbietung der Extraklasse sowie den Hausherrn, dem Savatorianer Kolleg St. Michael, für die Gastfreundschaft. Die an diesem Abend gesammelten Spenden kommen der Förderung von Berufungen zugute.

Maria Fibich

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