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Berufung

Mehr Einsatz für Berufungen

Berufungspastoralbeauftragte berieten

Europäische Berufungspastoral-Experten diskutierten über neue Ansätze bei der Werbung geistlicher Berufungen. Canisiuswerk-Büroleiterin Grabner: "Berufungsscouts" könnten helfen.

Papst Franziskus hat zu einem verstärkten Einsatz für geistliche Berufungen aufgerufen. Das Wort "Berufung" dürfe "nicht aus der Mode kommen", bezeichne es doch den gesamten Lebens- und Glaubensvollzug des Christen, der berufen sei, nach "Heiligkeit" zu streben, sich dabei stets in Gemeinschaft mit anderen zu sehen und offen dafür zu sein, "dass eigene Leben durch die Begegnung mit Christus verwandeln zu lassen". Das betonte der Papst bei einer Audienz für rund 50 Teilnehmer eines Treffens der europäischen Beauftragten für die Berufungspastoral 6. Juni in Rom. Es brauche "leidenschaftliche Männer und Frauen, Laien und Geweihte", die Menschen auf der Suche begleiten. 

Berufungspastoral müsse dabei unbedingt die persönliche Freiheit des anderen achten, da Glaube nur in Freiheit wachsen könne, so Franziskus weiter. Wo die freie Entscheidung des Einzelnen nicht respektiert werde, drohe dessen religiöse Entwicklung in einem "infantilen Stadium" zu verbleiben. Berufung wachse dort, wo Menschen in Freiheit beginnen, über Gott und das eigene Leben nachzudenken und dann reife Entscheidungen treffen. 

Das vom Rat der europäischen Bischofskonferenzen (CCEE) organisierte Treffen der europäischen Beauftragten für Berufungspastoral dauert vom 4. bis 7. Juni. Aus Österreich nahmen an dem Treffen, das u. a. aus Vorträgen, Workshops und einem intensiven Austausch besteht, die Büroleiterin des Canisiuswerkes, Elisabeth Grabner, der Leiter der Dienststelle "Junge Kirche" in der Erzdiözese Wien, Simon Schmidbaur, sowie für die Ordensgemeinschaften die Leiterin des "Quo vadis?", Daniela Köder, teil. 

Grabner: Ausbildung von "Berufungsscouts"
Beraten wurde bei dem Treffen laut Grabner u. a. über die Ergebnisse der jüngsten Jugendsynode und über das Abschlussdokument "Christus vivit". Zur Sprache kamen aber auch "best practise"-Modelle aus den jeweiligen Ortskirchen und das alle Kirchen vereinende Problem, eine neue, jugend-adäquate Sprachform in der Berufungspastoral zu finden. Mit Blick auf die Situation in Österreich betonte Grabner im "Kathpress"-Interview, dass es neue Modelle bei der Begleitung junger Menschen auf dem Weg zu ihrer je eigenen Berufung brauche. 

Konkret sprach sich Grabner für Schulungen von "Berufungsscouts" aus – eigens ausgebildete Männer und Frauen, die geschult werden müssen, um junge Menschen bei ihrer Suche zu unterstützen. "Das Problem ist, dass junge Menschen heute keine schlechte Meinung von der Kirche haben – sie haben überhaupt keine Meinung mehr zur Kirche, weil ihnen schlichtweg die Berührungspunkte fehlen". Die Ausbildung von "Berufungsscouts" könnte helfen, diese Berührungspunkte wieder herzustellen, zeigte sich Grabner überzeugt. Dazu brauche es aber auch seitens der Bischofskonferenz ein klares Bekenntnis, die Berufungspastoral in Österreich zu stärken. 

Quelle: Kathpress

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