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Berufung

Propädeutiker in Rom

Weltkirche hautnah erleben

Zusammentreffen von Propädeutikern mit dem für die Priesterausbildung weltweit zuständigen Erzbischof Jorge Patron Wong in Rom.

 

Besuch in der 'Ewigen Stadt' im Mai 2019 inkl. Treffen mit Erzbischof Patron Wong

 

Die Chance, Weltkirchen-Luft zu schnuppern, bot sich angehenden österreichischen Seminaristen dieser Tage in Rom: Dort trafen die Propädeutiker u.a. mit dem für die Priesterausbildung weltweit zuständigen Erzbischof Jorge Patron Wong zusammen. Das Propädeutikum ist das Einführungsjahr für die neu eintretenden Priesterkandidaten aller österreichischen Diözesen und eine Einrichtung der Österreichischen Bischofskonferenz. Ziel ist es, "die menschliche und geistliche Reifung zu stärken und die Berufung zu klären", wie es im Statut heißt. 

In den vergangenen knapp 20 Jahren haben 282 Männer dieses Ausbildungsjahr begonnen. Derzeit zählt das Propädeutikum, das im Priesterseminar in Linz untergebracht ist, allerdings nur drei angehende Seminaristen. Die Zahl der Neupriester in Österreich wird heuer voraussichtlich 26 betragen. Insgesamt gibt es in Österreich rund 2.100 Diözesan- und 1.500 Ordenspriester.

Bei der Begegnung am Montag in Rom ermutigte Erzbischof Wong die österreichischen Propädeutiker dazu, "Multiplikatoren in Sachen Berufungspastoral" zu sein und die Zeit des Vorbereitungsjahres dazu zu nutzen, sich ihrer jeweiligen Berufung zu versichern. Es gehe nicht nur um menschliche Reife, sondern auch um eine "spirituelle Formung, die Vorbereitung auf das Studium und die missionarisch-evangelisierende Dimension" von Kirche. Neben den drei Propädeutikern nahmen an der Begegnung der Rektor des Propädeutikums, Erwin Neumayer, der Spiritual Stefan Ulz sowie die Präfektin Irene Blaschke teil. "Vielen Dank an die Seminaristen in Österreich für die Propädeutik für ihre Liebe zu Jesus Christus und zur Kirche" schrieb Erzbischof Wong im Anschluss an die Begegnung auf Facebook. 

Wong zeichnet u. a. verantwortlich für die seit 2016 geltende neue "Ratio fundamentalis", die die Priesterausbildung weltweit neu regelt. Einen breiten Raum nimmt darin u. a. das Thema Missbrauchsprävention ein. Weiters empfiehlt die neue "Ratio", Frauen stärker in die Priesterausbildung zu involvieren und zur Charakterformung der angehenden Priester auch sozialethische Fragen zu berücksichtigen. Ermutigt werden angehende Priester außerdem zur Nutzung sozialer Medien. 

Derzeit werden die neuen Regeln auf Ebene der Ortskirchen umgesetzt. In Österreich ist dafür der St. Pöltner Weihbischof Anton Leichtfried zuständig. Bis Herbst soll ein Konzept für eine Neuausrichtung der Priesterausbildung vorliegen, heißt es. Rund 120 Männer befinden sich derzeit in Österreich in der Priesteramtsausbildung.

Quelle: Kathpress

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