Freitag 22. Juni 2018
Diözese St.Pölten
Dr. Gerhard Reitzinger, Diözesandirektor für die Diözese St. Pölten

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Aus der Diözese St. Pölten

Der Notfall-Sanitäter Gottes

Als Priester hat Gerhard Gruber ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte seiner Mitmenschen. Auch seinen Dienst beim Roten Kreuz macht er aus Liebe zu den Menschen.

 

Seit über 17 Jahren macht der Pfarrer des sieben Pfarren umfassenden Pfarrverbandes St. Josef-Bad Traunstein, Gerhard Gruber, Dienst an Sonn- und Feiertagen. Am Vormittag feiert der 49-Jährige mit seinen Gemeinden den Gottesdienst, abends fährt er bis zu zehn Stunden als Notfall-Sanitäter im NAW (Notarztwagen) beim Roten Kreuz in Zwettl mit. „Da gab es in all den Jahren kaum eine Ausnahme, dass er nicht im Dienst war“, betont Manfred Ehrgott, Bezirksstellengeschäftsführer des Roten Kreuzes in Zwettl. Bei mehr als 600 Einsätzen war der Priester schon dabei.

 

1994, als junger Kaplan, begann Gruber beim Roten Kreuz, seit 1997 ist er in der Dienststelle Zwettl. Es sei ihm wichtig, als Priester im Alltag der Menschen und in der Zivilgesellschaft präsent zu sein, so Gruber. Seine Kollegen würden ihn natürlich als Priester sehen, andererseits sei es ihm aber auch wichtig, mit seiner Kompetenz als Sanitäter punkten zu können. Mit den Werten des Roten Kreuzes könne er sich voll identifizieren: Menschlichkeit, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einigkeit, Universalität, Neutralität, Unparteilichkeit.

 

Anderen Mut vermitteln

  

Gerhard Gruber wirkt aber nicht nur bei der Rettung von Menschen mit, ganz wichtig ist ihm die Schulung junger Menschen: „Ich möchte andere befähigen, dass sie sich zutrauen, Menschen in Notsituationen zu helfen.“ Die Vermittlung von Selbstvertrauen und Erfolgserlebnissen ist für ihn besonders zentral. Das macht er mit Erfolg: Seine Rot-Kreuz-Jugendgruppe, die er in der Gemeinde Schönbach betreut, hat bei den Bundes- und Landesbewerben schon viele Erfolge und Siege einheimsen können. Die Lehrausbildung ist für ihn eine der schönsten Erfahrungen als Rot-Kreuz-Ehrenamtlicher. Das hat Breitenwirkung: Über 1.000 Menschen haben bei dem Priester schon eine Schulung in Erster Hilfe absolviert.

 

Seit 2012 ist Gruber überdies Landeskurat für das Rote Kreuz und er verfügt zusätzlich über eine „Peer-Ausbildung“. Das bedeutet, dass er bei Katastrophen als Seelsorger für die Einsatzkräfte da ist. Trotz all dem bleibt ihm noch Zeit für Hobbys: So liebt er Musik – von Barock bis Hard Rock, von echter Volksmusik bis zu Jazz und Weltmusik; und er widmet sich – neben der Theologie – den Naturwissenschaften. Ein Seelsorger, ein Notfall-Sanitäter, einfach ein Mensch „für alle Fälle“.

 

Wolfgang Zarl

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