Montag 25. Juni 2018
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Aktuelles

Papst Franziskus in Sarajevo

Mit dabei EUFOR-Soldatinnen & -Soldaten als Friedensbotschafter

Als betende Pilger kamen EUFOR-Soldatinnen & -Soldaten des Camps Butmir zur Papstmesse ins Stadion von Sarajevo.

 

TeilnehmerInnen des Camps an der Papstmesse                               „Mit dem Papst um den Frieden zu beten, das ist mein Wunsch“, so brachte es ein Korporal der österreichischen Kompanie anlässlich des Besuches von Papst Franziskus in Bosnien und Herzegowina auf den Punkt. Und ein Unteroffizier meinte: „Dieser Papstbesuch zählt sicher zu einem der Höhepunkte meines Einsatzes.“ Ein ganz junger Kamerad aus Salzburg fügte hinzu: „Zum Papst zu fahren, kann schon was. Das is´ einfach nur cool.“ Begleitet wurden die Soldatinnen und Soldaten von Militärdekan Alexander Wessely, vulgo „Padre Alexander“, der zurzeit die Soldatinnen und Soldaten des österreichischen Kontingents in Bosnien (mit)betreut.

 

Die Organisation seitens der EUFOR lag in den bewährten Händen von Mjr. Alexander K., der mit viel Engagement einen reibungsfreien Ablauf für die Soldatinnen und Soldaten der EUFOR ermöglichte. An dieser Stelle ein herzliches „Vergelt´s Gott“ dafür!

 

So fuhren in der Früh des 6. Juni 2015 knapp 50 Soldatinnen und Soldaten aus Italien, Ungarn, Irland, der Schweiz, aus Chile und Österreich vom Camp los, um zeitgleich mit den zigtausenden Pilgern das Kosevo-Stadion zu erreichen, wo die Veranstalter einen reibungslosen Ablauf garantierten.

 
Es war die achte Auslandsreise des Heiligen Vaters, 20 Jahre nach dem Massaker von Srebrenica, wo im Juli 1995 ungefähr 8.000 Bosniaken, fast ausschließlich Männer und Buben im Alter zwischen 13 und 78 Jahren, ermordet worden waren. 


„Pilger des Friedens und des Dialoges“

Unter dem Motto „mir vama“ setzte Papst Franziskus ein Zeichen der Verständigung                               Unter dem Motto „mir vama“ (der Friede sei mit euch) setzte Papst Franziskus ein Zeichen des Friedens und der Verständigung, der gegenseitigen Achtung über Religionen und Ethnien hinweg. So sei er als ein „Pilger des Friedens und des Dialoges“ gekommen, sagte er in seiner Predigt. Er verwies darauf, dass Sarajevo, wo Muslime, Juden und Christen wieder im friedlichen Dialog miteinander leben, ein Beispiel sei, dass trotz der schmerzvollen Geschichte des Krieges ein Zusammenleben und Miteinander der Religionen möglich sei.

 

„Es ist für mich ein Grund zur Freude, in dieser Stadt zu sein, die wegen der blutigen Konflikte im letzten Jahrhundert viel gelitten hat und die wieder ein Ort des Dialoges und des friedvollen Miteinanders ist. Sarajevo hat sich von einer Kultur des Konfliktes und des Krieges zu einer Kultur der Begegnung entwickelt“, so Papst Franziskus.

 

Bei der Messe, zu der fast 70.000 Gläubige, vor allem Jugendliche, gekommen waren, wurde für die Teilnehmer etwas von diesem Frieden spürbar. Die anwesenden Soldaten der EUFOR, die in Bosnien und Herzegowina über den Frieden wachen, konnten erneut erahnen, wie wichtig wichtig ihr Friedenseinsatz hier ist.


Am Nachmittag kehrte die Pilgergruppe müde, aber beeindruckt und um eine große Erfahrung reicher, ins Camp zurück. 

Alexander Wessely

Mehr Informationen

www.mildioz.at

 

Friedenstaube

O Herr,

mach mich zu einem

Werkzeug deines Friedens,
dass ich Liebe übe,

wo man hasst;
dass ich verzeihe,

wo man beleidigt;
dass ich verbinde,

wo Streit ist;
dass ich die Wahrheit sage,

wo der Irrtum herrscht;
dass ich den Glauben bringe,

wo der Zweifel drückt;
dass ich die Hoffnung wecke,

wo Verzweiflung quält;
dass ich Licht entzünde,

wo die Finsternis regiert;
dass ich Freude bringe,

wo der Kummer wohnt.

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