Freitag 22. Juni 2018
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Aus der Diözese Gurk

Orientierung: 62.000 Jugendliche

Bischof würdigt 20 Jahre Orientierungstage

Ein Team von insgesamt 137 Orientierungstage-LeiterInnen hat diesen verantwortungsvollen Dienst für Jugendliche in den vergangenen 20 Jahren durchgeführt.

Bischof Schwarz mit dem Leitungsteam der Jungen Kirche (Diözesanjugendseelsorger Gerhard Simonitti, Kerstin Holdernig und Matthias Obertautsch, v. l.) in deren neuen Räumlichkeiten Ein besonderes Jubiläum feierte gestern die „Junge Kirche Kärnten“: Seit genau 20 Jahren werden Orientierungstage organisiert, an denen bislang mehr als 62.000 Schülerinnen und Schüler ab der achten Schulstufe teilgenommen haben. Ein Team von insgesamt 137 Orientierungstage-LeiterInnen hat dieses spezielle Angebot für Jugendliche in den vergangenen 20 Jahren durchgeführt.


Im Rahmen eines Festaktes im Klagenfurter Diözesanhaus dankte Bischof Alois Schwarz gestern in seiner Ansprache dem Team der Orientierungstage mit Dipl.-Päd. Martina Bacher, Fachreferentin für Orientierungstage in der Diözese Gurk, an der Spitze für den „kostbaren und verantwortungsvollen Dienst“.

 

Die Orientierungstage seien „ein Herzensanliegen der Katholischen Kirche Kärnten, bei dem es darum geht, mit Jugendlichen den Kompass des Evangeliums zu entdecken und ihnen den Umgang mit diesem Kompass für ein gelingendes Leben beizubringen“. Besonders in einer Zeit, in der es „zwar viel Kommunikation online, aber wenig Begegnungen im echten Leben“ gebe, würden die Orientierungstage wertvolle Begleitung und Unterstützung der Jugendlichen auf ihrem Lebensweg bieten.

 

Themen des Lebens und Glaubens

Dabei sei es wichtig, so der Kärntner Bischof, „nicht nur den Verstand der Jugendlichen herauszufordern, sondern vor allem auch ihr Herz zu erreichen“. Dies gelinge den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Orientierungstage in besonderer Weise, indem sie im Sinne des diözesanen Leitbildes und auch im Sinne des von Papst Franziskus ausgerufenen „Jahres der Barmherzigkeit“ „mit Jugendlichen und für Jugendliche Zeit verbringen, miteinander und füreinander da sind und den Jugendlichen vor allem zuhören“. Er sei dankbar für diese „wichtige Beziehungsarbeit, bei der Themen des Lebens und des Glaubens zur Sprache gebracht werden“. Die Orientierungstage würden auch für die Gesellschaft einen wichtigen Dienst leisten, indem sie das Miteinander, das Aufeinander-Zugehen, die Fähigkeit, Konflikte zu lösen, soziales Lernen und Kritikfähigkeit vermitteln würden. Die Orientierungstage würden den Jugendlichen einen „kostbaren Raum der Wertschätzung, der gegenseitigen Achtsamkeit, der Freiwilligkeit und der Vertraulichkeit“ bieten und Jugendliche in ihrer Persönlichkeitsbildung stärken.


Seelsorgeamtsdirektorin Dr. Anna Hennersperger verwies in ihrem Grußwort mit Blick auf die österreichische Jugendwertestudie von 2011, die erbracht hat, dass Religion für lediglich acht Prozent der Jugendlichen eine Rolle spielt, auf den „diakonisch akzentuierten Charakter“ der Orientierungstage. Dieser zeige sich „in der Zuwendung zu den jungen Menschen als selbstloser Dienst für die Subjektwerdung Jugendlicher“.

 

Offener Raum für die Gottesfrage

In den Orientierungstagen zeige sich eine Kirche, „die für die Menschen da ist, weil sie sich auf einen Gott beruft, der da ist“, so die Seelsorgeamtsdirektorin. Das diözesane Leitbild „Mit Jesus Christus den Menschen nahe sein“ konkretisiere sich bei den Orientierungstagen in elementarer Weise, weil Jugendlichen deutlich werde, dass Kirche sich in Gestalt der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Heranwachsenden konkret interessiert. „Sie selbst stehen mit ihrem Leben, ihren Fragen und Problemen im Mittelpunkt“, so Hennersperger. Unsere moderne pluralistische Gesellschaft habe als Kennzeichen, dass sie unglaublich viele Optionen für den Einzelnen offen halte. Umso wichtiger sei es, „dass Jugendliche im Umfeld der Orientierungstage mit den Optionen eines christlichen Menschenbildes in Berührung kommen und dass ihnen ein offener Raum für die Gottesfrage, für ein Leben in Toleranz und Wertschätzung und die Suche nach dem Sinn des Lebens ermöglicht wird“, so die Seelsorgeamtsdirektorin.


Im Rahmen des Festaktes betonten auch weitere Ehrengäste wie die Leiterin des Bischöflichen Schulamtes, Dr. Birgit Leitner, Diözesanjugendseelsorger Geistl. Rat Mag. Gerhard Simonitti und der Gurker Stiftspfarrer Msgr. Kan. Mag. Gerhard Christoph Kalidz in ihren Grußworten die Bedeutung der Orientierungstage. Im Anschluss an den Festakt, der musikalisch von der „KJ-Combo“ umrahmt wurde, segnete Bischof Schwarz die neuen Räumlichkeiten der „Jungen Kirche Kärnten“.

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