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MMag. Thorsten Schreiber

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Aus der Diözese Graz-Seckau

Sendung der steirischen Ministranten

Predigt vor internationaler Romwallfahrt

"Sucht den Frieden" – Predigt bei der Messfeier zur Sendung der steirischen Ministranten zur internationalen Wallfahrt nach Rom in Graz-Mariatrost von Bischof Wilhelm Krautwaschl.

1. Für mich ist das schon interessant: Da folgt eine große Menschenmenge Jesus, weil sie schon viel Gutes von ihm gehört hat, und, er hilft (wieder) mit dem, was da ist – 5 Gerstenbroten und 2 Fischen. Weil er glaubt. Weil er sein Leben in Gott geborgen weiß. Und trotzdem heißt es dann am Ende des heutigen Evangeliums wenig schmeichelhaft, dass die Menschen Jesus in ihre Gewalt bringen wollten, um ihn zum König zu machen. Jesus aber zieht sich zurück, denn sein Friede ist das Leben mit Gott und nicht einfach ein auf Menschliches gebautes Reich. Für ein solches Leben treten in der Steiermark hunderttausende Christen ein - nicht erst seit gestern, sondern schon seit hunderten Jahren, denn wir sind ja dabei, gerade 800 Jahre unserer Diözese festlich zu begehen.

2. Ihr macht Euch auf den Weg nach Rom, dorthin wo Petrus und Paulus für Jesus eingetreten sind. Sie haben ihren Glauben bekannt, sie haben den Frieden gesucht und haben diesem "nachgejagt". Ich möchte Euch heute vor Eurer Abreise dazu ermuntern: "Sucht den Frieden" - unter Euch in der Gruppe, im Bus, unter den Zehntausenden Ministranten aus der ganzen Welt, in Eurer Pfarre, in der Ihr ministriert usw. usf. Ach ja: und jagt dem Frieden nach auch mit Euch selbst!

3. Ihr seid nämlich junge Leute, die davon überzeugt sein dürfen: Gott ist mit Euch, mit jeder und jedem! Sucht Gott und damit den Frieden - in den kommenden Tagen. Wie das geht? Ihr seid miteinander unterwegs: Macht diese Fahrt und vielleicht auch die eine oder andere Anstrengung zu einer Möglichkeit, Gott zu erleben bzw. ihn erleben zu lassen. Denn der Friede, Gott nämlich, ist Liebe. Das ist auch mein Bischöflicher Wahlspruch. Also: schaut aufeinander, denn die Liebe schaut auf alle. Wenn's mal wo "brenzlig" wird, versucht Unverständnis und Streit zu schlichten, denn die Liebe geht auf den jeweils Nächsten zu und bittet, wenn nötig, auch um Verzeihung. Ich bin mir sicher: wenn Ihr versucht, einander zu lieben - denn auch Gott als die Liebe lebt dem entsprechend - dann werden diese Tage Euch wirklich zu Augenblicken werden, die nicht so schnell vergessen werden. Und ich bin schon gespannt darauf, was Ihr mir am Freitag erzählen werdet, wenn ich mit Euch den Abschluss in Rom feiere. Ich selbst bin ja noch bis Donnerstag hier, da ich 65 Bischöfe, und darunter einige Kardinäle zu Gast habe.

4. Also: "Sucht den Frieden und jagt ihm nach!"
Bischof Krautwaschl

„Lass mich dich lernen,

dein Denken und Sprechen,

dein Fragen und Dasein,

damit ich daran

die Botschaft neu

lernen kann,

die ich dir zu überliefern habe.“

Klaus Hemmerle

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