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MMag. Thorsten Schreiber

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Aus der Diözese Graz-Seckau

Treffen der Fokolar-Bischöfe

Stefan Ulz Koordinator des Bischofstreffens

64 Bischöfe der Fokolarbewegung sind von 23. Juli bis 1. August zu Gast in der Steiermark.

Die Fokolarbewegung wurde 1943 in Trient von Chiara Lubich (+2008) gegründet. Sie hat ca. 140.000 offizielle Mitglieder in 182 Ländern; etwa zwei Millionen Menschen stehen mit ihr in Verbindung oder unterstützen einzelne Projekte – auch Angehörige anderer Weltreligionen und Menschen ohne religiöses Bekenntnis sind darunter. Der Name (italienisch „focolare“, auf Deutsch eigentlich „Heim“, focoli = Herd, bezeichnet die Feuerstelle der früheren Bauernhäuser in den italienischen Bergdörfern als Versammlungsstätte der Familie) soll auf die Wärme und Geborgenheit einer Familie hinweisen. Die Fokolarbewegung gehört zu den neueren geistlichen Gemeinschaften und Bewegungen christlichen Ursprungs. In der Nähe Roms entstand im Jahre 1960 das internationale Begegnungszentrum in Rocca di Papa, wo Chiara Lubich bis zu ihrem Tode ihren Wohnsitz hatte. Als Gründungsdatum der Fokolarbewegung gilt der 7. Dezember 1943, an dem sich die  damals 23 Jahre junge Chiara Lubich Gott weihte. 1947 erfolgte die erste kirchliche Anerkennung durch den Bischof von Trient, 1962 die päpstliche Anerkennung durch Johannes XXIII. Der offizielle Name ist „Werk Mariens“. Seit dem Tod von Lubich im Jahr 2008 ist Maria Voce die Präsidentin der Bewegung. Am 10. Mai dieses Jahres besuchte Papst Franziskus Loppiano (Nähe Florenz), die erste von mittlerweile 25 Modellsiedlungen der Fokolarbewegung.

 

In Österreich, wo die Bewegung seit über 50 Jahren besteht, zählt sie 1300 Mitglieder und über 20.000 SympathisantInnen. Die Fokolar-Bewegung steht allen Menschen offen, unabhängig von Alter, Lebensstand, Konfession oder Religion.

 

Spiritualität der Einheit
Sie gründet in der Bibel – genauer in einer Aussage im Johannes-Evangelium. Im Kapitel 17, Vers 21, bittet Jesus seinen Vater „Alle sollen eins sein“. Das Engagement für eine lebendige Beziehungskultur, für Verständigung und friedvolles Miteinander kennzeichnet auf unterschiedliche Weise das Leben von Mitgliedern und Freunden der Fokolar-Bewegung.

 

Wort des Lebens
Seit den Anfängen der Fokolar-Bewegung gehört der Impuls aus dem Evangelium zum Leben von Mitgliedern und Freunden der Fokolare in aller Welt. Jeden Monat wird ein Satz aus der Heiligen Schrift ausgewählt und mit einem exegetischen Kommentar und einer Anleitung zur Umsetzung ins tägliche Leben in über 90 Sprachen und Dialekte übersetzt.

 

Bischofstreffen auf Schloss Seggau
Stefan Ulz, Koordinator des Bischofstreffens vor Ort erzählt in der aktuellen Ausgabe des Sonntagsblattes: „Die Tradition dieser Bischofstreffen begann bereits vor Jahrzehnten, als die Gründerin der Fokolar-Bewegung Chiara Lubich (1920–2008) die mit der Fokolarbewegung enger verbundenen Bischöfe jedes Jahr im Sommer für einige Tage in die Schweiz einlud. Seitens der Bischöfe war es der mittlerweile verstorbene Bischof von Aachen, Klaus Hemmerle, der diese Treffen initiierte und moderierte. Bei diesen Begegnungen mit bewusst privatem Charakter, die seither jedes Jahr und jeweils an unterschiedlichen Orten stattfinden, vertiefen die Teilnehmer das Charisma der Einheit, pflegen den Austausch unter Bischöfen auf Weltebene und verbringen einige Tage in brüderlicher Gemeinschaft.“

 

Auf Einladung unseres Diözesanbischofs findet das Bischofstreffen heuer vom 23. Juli bis 1. August im Schloss Seggau statt. Dazu werden 64 Bischöfe aus 31 Ländern und vier Kontinenten erwartet, darunter sind auch Kurienkardinäle und Apostolische Nuntien – einige Tage Erfahrung von Weltkirche unter Bischöfen in der Steiermark. Am Samstag, 28. Juli, 11 Uhr, zelebriert Bischof Wilhelm Krautwaschl mit dieser Gruppe die hl. Messe in der Basilika in Seckau, zu der auch all jene eingeladen sind, die mitfeiern möchten.

 

Empfang durch Landeshauptmann Schützenhöfer
Neben der öffentlich zugänglichen Messe in der Basilika Seckau am 28. Juli um 11 Uhr wird auch Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer die Bischöfe zu einem Empfang des Landes Steiermark am Mittwoch, dem 25. Juli um 13 Uhr in die Alte Universität (medienöffentlich) begrüßen.

„Lass mich dich lernen,

dein Denken und Sprechen,

dein Fragen und Dasein,

damit ich daran

die Botschaft neu

lernen kann,

die ich dir zu überliefern habe.“

Klaus Hemmerle

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