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Viele kleine Schritte

Ansätze für Berufungspastoral

P. Karl Schauer ist seit knapp einem Jahr Diözesanbeauftragter für Berufungspastoral der Diözese Eisenstadt. Ein persönlicher Rück- und Ausblick.

Ordenschristen im Gespräch mit Schülerinnen und Schülern beim Theotag in Eisenstadt. 

 

Ende Juni jeden Jahres werden in kirchlichen Medien Statistiken veröffentlicht, die anzeigen, wie es um die geistlichen Berufen in unseren Diözesen steht. Beruhigend oder Besorgnis erregend? Ermüdungserscheinungen oder Aufbruchsstimmung? Die Haltung der Gleichgültigkeit kann und darf nicht der Grundtenor sein. Die großen Fragen betreffen alle Diözesen, die Schritte, wie an diese Herausforderungen herangegangen wird, müssen aber immer so gesetzt werden, dass sie der besonderen Situation der jeweiligen Diözese entsprechen.

 

Seismograf für Lebendigkeit der Pfarren

Die Diözese Eisenstadt ist eine der kleinen, überschaubaren Diözesen in Österreich. Im Vergleich zu anderen sind aus dieser jungen Diözese relativ viele Priester- und Ordensberufungen hervorgegangen. Heute verbindet uns alle aber die Sorge, die Bischof Ägidius Zsifkovics kürzlich so zum Ausdruck gebracht hat: „Geistliche Berufungen sind der Seismograf für die Lebendigkeit der Pfarren und der Kirche unseres Landes.“ Berufungspastoral kann nie die Aufgabe einiger „Spezialisten“ sein, sondern bedeutet den Einsatz vieler und setzt viele kleine Schritte im kirchlichen Leben.

 

Schritte der Begegnung 

Der Bischof und viele seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind nicht kommunikationsmüde, darin liegt eine ganz große Chance: in der direkten Begegnung. In Zukunft werden sich auch Ordenschristen in den Pfarren einbringen, in denen sie nicht direkt im Einsatz sind. Auch die Verantwortlichen für die Jugendpastoral in der Diözese haben das Anliegen der Berufungen thematisiert: In der Jugendzeitung „two4you“ etwa werden Bausteine für Gottesdienste in den Pfarren angeboten, und im Vorfeld der Jugendsynode sind die Berufungen Dauerthema. Die diözesane Kirchenzeitung „martinus“ stellt seit der PGR-Wahl die jungen Pfarrgemeinderäte vor, wobei auch ein Schwerpunkt auf Berufungen gelegt wird.

 

Erstmals wurde in der Diözese zuletzt ein „Theotag“ durchgeführt. Im kommenden Jahr werden gleich mehrere stattfinden – im gesamten Burgenland verteilt. Diese Tage der Information und der Begegnung mit Bischof, Diözesanleitung, Religionslehrenden, Priestern, Diakonen, Ordenschristen und Theologiestudierenden haben wahrscheinlich mehr Nachhaltigkeit als wir ermessen können und sind ein Impulsgeber für manche Entscheidung.

 

Bewährtes vernetzen 

Der jährliche Weltgebetstag in der Osterzeit sollte kein Einzelschritt sein. In den zwölf Dekanaten der Diözese werden das Jahr hindurch Gottesdienste gefeiert, bei denen auch Priester und Ordensleute Zeugnis von ihrem Weg geben. Es hat sich bewährt, bereits traditionelle Treffen und Tage dafür zu verwenden.

 

Die pfarrlichen Anbetungstage haben in der Diözese Eisenstadt einen festen Platz im Jahreskalender: Die Pfarrgemeinden sollen eingeladen werden, diese Anbetungstage zu nützen, um für geistliche Berufungen zu beten. Ein Gottesdienstbehelf wird dafür ausgearbeitet. Im Blick auf das 60-Jahr-Jubiläum der Diözese im Jahr 2020 wäre diese Initiative eine große Vernetzung der Betenden.

 

Der Arbeitskreis „Berufungspastoral“ trifft sich in regelmäßigen Abständen und setzt sich aus Priestern und Ordensleuten zusammen. Dieser sollte noch ausgeweitet werden, was die Ausbildungsbereiche (Universitäten, Hochschulen, Oberstufengymnasien) und was die Vielfalt der Berufungen betrifft (Diakone, pastorale und schulische Einsätze). Der Arbeitskreis hat die Aufgabe Ideen, Projekte und Bausteine zu entwickeln, zu reflektieren und kritisch zu hinterfragen.

 

Umsetzung in Offenheit 

Die Diözese Eisenstadt hat den Nachteil großer geografischer Entfernungen. Aber vielleicht ist daraus ein wertvoller Vorteil erwachsen: Denn ob Weihen oder Beauftragungen, Begegnungen mit Priestern und Ordenschristen, ob das Treffen mit den Diakonen und ihren Familien – alle diese Tage sind nicht auf Eisenstadt konzentriert, sondern sind viel mehr auf die ganze Diözese ausgeweitet. Damit wird immer ein größerer Kreis von Menschen erreicht und die Aufmerksamkeit geschärft.

P. Karl Schauer

                               Bischof Ägidius mit Julian Heisssenberger und Andreas Stipsits bei der Aufnahme in Landsee. Sie werden am 29. Juni gemeinsam mit Werner Summer in der Basilika Frauenkirchen zu Diakonen geweiht.

 

Treffen der ständigen Diakone mit ihren Gattinnen und Bischof Ägidius in Neckenmarkt.

 

                               Beauftragung zum Lektorat für die Kandidaten zum ständigen Diakonat. Fünf Männer aus der Diözese sind in Ausbildung und werden voraussichtlich im Jahr 2020 die Diakonatsweihe empfangen.

 

 

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