Donnerstag 23. November 2017
Canisiuswerk
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Ihre Spende wirkt!

Berufungen brauchen Förderung. Ihre Spende hilft uns, Berufungen gezielt zu fördern, Projekte zu initiieren, damit Menschen ihre Berufung finden – und damit Kirche Zukunft hat!

 


Sonja Sejdi

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Sonja Sejdi

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Im PGR für Berufungen arbeiten

Die Themen "Berufung", "Berufe der Kirche", "Spiritualität" sollten sich in der Arbeit von Pfarrgemeinderäten und der pfarrlichen Arbeit insgesamt wie ein roter Faden durchziehen. 

 


Denn die Förderung von Berufungen ist gemäß II. Vatikanischem Konzil Aufgabe aller Christen, und sie braucht als Basis ein tragfähiges geistliches Leben aller!

 

Nutzen Sie unser Materialangebot für Pfarrgemeinderäte, etwa:

  • Mappe mit konkreten Umsetzungsvorschlägen
  • Gebet
  • Heft mit Tipps und Gebeten für Sitzungen

Unterwegs zur rufenden Gemeinde

Unsere Pfarrgemeinden sind ganz wesentliche Zellen unserer Kirche. In der konkreten Gemeinde vor Ort erhält die Kirche eine sichtbare Gestallt. In ihr vollzieht sich prinzipiell das gesamte kirchliche Leben in all seinen Facetten.

 

Spirituelle Gemeinschaften und Bewegungen leisten sehr wertvolle Beiträge und Impulse zur Erneuerung kirchlichen Lebens. Es ist auch festzustellen, dass in ihren Nahbereichen vermehrt Berufungen wachsen.

 

Erwachsen im Glauben
Doch deren Engagement entbindet unsere (Pfarr-)Gemeinden nicht von ihrer ureigenen Verantwortung, sich um Berufungen in unserer und für unsere Kirche zu kümmern. Dabei darf die Frage nach der Berufung nicht nur auf einige wenige kirchliche Berufe bzw. Berufungen beschränkt bleiben, sondern es muss vor allem bei der Förderung der gemeinsamen Berufung aus der Taufe gehen.

Die Mitglieder selbst sollen aktiv werden, sich selbst als Gerufene verstehen und selbst zu Rufenden wer-den!

 

Wollen wir auch in Zukunft Berufungen für unsere Kirche, wird es die Herausforderung jeder/s Einzelnen sein, "erwachsen im Glauben" zu werden: fähig, Entscheidungen aus dem Glauben heraus zu treffen und Verantwortung zu übernehmen.

 

Wer liebt, ruft
Ein so verstandenes "erwachsenes Christentum" ermöglicht und verlangt, dass sich der Einzelne auch der Gemeinschaft zur Verfügung stellt, dass es ihm ein Anliegen wird, dass auch andere Gottes Ruf für ihr Leben wahrnehmen und so selbst zu "Erwachsenen im Glauben" werden. Sein überzeugtes Leben wird Beispiel sein und sie wird damit selbst zur Rufenden, zum Sprachrohr Gottes.

 

Die Gemeinde – Mutter aller Berufungen
Zum Charakter der Kirche gehört, selbst eine Gerufene und Rufende zu sein: sie soll Menschen den Raum geben im Glauben zu wachsen, in der durch die Taufe gestiftete Beziehung zu Gott und den Mitchristen den je persönlichen Weg zu finden.
Auch wenn Berufung immer ein Geheimnis zwischen Gott und dem konkreten Menschen ist, beschränkt sie sich nicht auf diese Zweierbeziehung. Berufung entsteht im (Lebens-)Raum der Kirche (im Dialog mit Menschen, Ereignissen, Gefühlen...) und sie führt zum Dienst an der Kirche. Einerseits provoziert der Ruf eine Antwort durch mein Tun und Leben, gleichzeitig hat die Antwort noch eine andere Richtung: nicht nur zum Rufer, sondern diese Antwort ist auch etwas, das ich in die Gemeinschaft einbringe. Der Ruf treibt mich zum Engagement. Gottes Ruf ist immer mit einem WOZU/FÜR WEN verbunden: Berufen ist man nicht allein und nicht für sich!


In einer Gemeinde, in der der Glaube wachsen kann, ist es natürlich, dass sich Menschen fragen: Was soll ich tun? Wenn jeder die eigene Berufung lebt (und Raum dazu erhält), werden sich auch andere die Fragen nach der persönlichen Berufung stellen.

 

Pfarre – Rahmen, in dem Berufung klar wird
Die Gemeinde kann und soll den Ort und den Rahmen bilden, wo Berufung klar wird:

  • Ihr Tun soll offensichtlich Konsequenz auf Gottes (An-)Ruf sein.
  • Sie schafft Raum, dass Menschen ihre persönliche Berufung entdecken und entfalten können.

Deshalb muss der Berufungsaspekt all ihre Lebens- und Tätigkeitsfelder betreffen, die in vier Säulen erkennbar sind:

  • Liturgie/Gebet
  • Communio (Gemeinschaft)
  • Caritas
  • Verkündigung/Öffentlichkeitsarbeit

Berufung entfaltet sich

Diese gemeinsame Berufung entfaltet sich in verschiedenen Talenten, Diensten und Berufen. In dieser Buntheit geht Gott auf die Menschen zu. Nur gemeinsam ermöglichen sie Gottes wirksame Gegenwart in der Welt. Innerhalb dieser gemeinsamen Berufung ruft Jesus Menschen, entsprechend ihren je eigenen Charismen, zu besonderen Lebensständen, Sendungen und Aufgaben/Aufträgen: zum Priestertum, Diakonat, "die Ordensweihe …, die Berufung als Laie, das Charisma der Säkularinstitute, die Gesellschaften apostolischen Lebens, die Berufung zur Ehe, die verschiedenen laikalen Formen der Vereinigungen, die sich Ordensinstituten angeschlossen haben, die missionarischen Berufe, die neuen Formen des geweihten Lebens" , sowie die kirchlichen Berufe, wie PastoralassistentInnen, JugendleiterInnen, ReligionslehrerInnen ... So "muss man nun immer mehr zu einer Förderung sämtlicher Berufungen gelangen, denn in der Kirche des Herrn wachsen wir entweder gemeinsam, oder keiner wächst." (In Verbo Tuo)

 

Was kann ich als PGR für Berufungen tun?
Gerade als Verantwortliche für Berufungspastoral oder als Pfarrgemeinderäte sind Sie gewählt und auch gerufen, diese Aufgabe der Kirche mitzutragen.

Was Sie als Pfarrgemeinderat für die Berufungen machen können, ist sozusagen selbst ein/e Rufende/r in der Pfarre zu sein und zu werden:

  • durch das eigene Beispiel den Weg des Glaubens gehen und zur Nachfolge einladen
  • die eigene Taufe ernst nehmen als Geschenk und Herausforderung
  • darauf achten und daran erinnern, ja einfordern, dass der Gedanke der Berufung in allen Lebensbereichen der Pfarre vorkommt
  • konkrete Aktionen setzen

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