Dienstag 16. Januar 2018
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Spiritualität

Jänner: Monatl. Gebetstag um geistliche Berufe

Donnerstag, 4. Jänner 2018

Gedanken zum monatlichen Gebetstag um geistliche Berufe für Jänner von Regens Roland Buemberger.

KrankenhausseelsorgeGerechtigkeit tun (vgl 1 Joh 3,7): „Das ist aber ungerecht!“ Mit diesem Protest wenden sich oft Kinder an Eltern oder LehrerInnen, aber oft auch betende Menschen an Gott. Die gewünschte Gerechtigkeit meint dabei meist, dass jedem das Gleiche zuzumessen ist. Gott teilt aber nicht jedem das Gleiche aus, sondern so wie jede und jeder es braucht. Der biblische Begriff „sedakah“ – hebräisch für Gerechtigkeit – meint nicht nur die menschliche Ebene, sondern auch den Bezug zu Gott. Der Gerechte im biblischen Sinn versucht, nicht nur die menschliche Dimension zu sehen, sondern auch, vor den Augen Gottes gerecht zu sein und auch Gott das Seine zu geben.

 

Bei Begegnungen mit Kindern in der Pfarre habe ich oft gestaunt, wie diese ganz selbstverständlich für Gott etwas getan, gepflückt, gemalt haben. Sich bemühen, Gott das Seine zu geben: Welche Zeit, welchen Gedanken, welchen Dank möchte ich ihm schenken?

 

Der Gerechte bemüht sich, auch mit den Augen Gottes zu sehen. Dabei ist Barmherzigkeit die Schwester der Gerechtigkeit. Jesus hat gezeigt, dass beide Hand in Hand gehen müssen. Gerechtigkeit ist für Christen und Christinnen ein Tun-Wort. Nicht im grammatikalischen Sinn, sondern in dem Sinn, dass Glaube mehr ist als innere Einstellung und mehr als Gebet: Es braucht auch das entsprechende Tun. Glaube ohne Tun bliebe bloße Theorie. Gerechtigkeit ohne Barmherzigkeit wäre zu wenig.

 

In Amoris Laetitia erinnert uns Papst Franziskus: „Eine Ehe, welche die Kraft der Liebe erfährt, weiß, dass diese Liebe berufen ist, die Wunden der Verlassenen zu heilen, die Kultur der Begegnung einzuführen und für die Gerechtigkeit zu kämpfen“ (AL 183). Gerechtigkeit tun – in Liebe. So werden wir erfahren, dass „… die Barmherzigkeit die Fülle der Gerechtigkeit und die leuchtendste Bekundung der Wahrheit Gottes ist“ (AL 311).

Roland Buemberger

Weltgebetstag für geistliche Berufe 2018

Der 55. Weltgebetstag für geistliche Berufungen wird am 22. April 2018 begangen. Die Österreichische Berufungspastoral wählte für 2018 und den Weltgebetstag das Thema "Wofür lebst du?" 

 

Monatliche Gebetstage um geistliche Berufe 2018

Der monatliche Gebetstag um geistliche Berufe wird jeweils am Donnerstag vor dem ersten Freitag im Monat (Herz-Jesu-Freitag) begangen.

 

Die Termine für 2018 sind:

4. Jänner, 1. Februar, 1. März, 5. April, 3. Mai, 31. Mai (für Juni), 5. Juli, 2. August, 6. September, 4. Oktober, 1. November, 6. Dezember.

Weitere Angebote

 » Gebet

 

 » Spirituelle Impulse

 

 » Exerzitien im Alltag

 

 » "aufatmen"

 

 » Pilgern

 

 » Weltgebetstag

ZUWENDUNG

 Wie geht es Dir?

Bist Du glücklich?

Was wünschst Du Dir

für Dich selbst?

Was bist Du Dir wert?

Worunter leidest Du?

Dass Du nicht untergehst

im Alltagsstrom

nimm Dir Zeit genug

still

dass Du zu Dir kommst,

aufmerksam wirst

für die Signale Deines Körpers,

die Regungen Deiner Seele,

die Quellen Deines Geistes,

mein Dasein

in Deinem kostbaren Leben. 

 Johannes Lieder 
Johannes Lieder, Auf Schatzsuche © Echter Verlag, Würzburg 2012, S. 24.

CANISIUSWERK

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