Mittwoch 17. Januar 2018
Canisiuswerk

Der fremde Mantel

Elischa in der Nachfolge Elijas

Ein vermögender Bauer, der alles aufgibt, und das auf den Ruf eines Menschen hin - so zeigt sich die Berufung Elischas in 1 Kön 19. Bisher war der Ruf immer von Gott her ergangen, hier wird er mit Elija zum ersten Mal durch einen Menschen vermittelt, der einen unbedingten Anspruch stellt. Dabei verbinden sich bei Elija in seltsamer Weise harte, kaum verständliche Züge mit einem tiefen Verstehen der schweren Folgen, die seine Nachfolgeforderung für Elischa hat. Die Jüngerberufungen im NT stehen ganz in dieser Tradition. 

Louvre

Wen kann ich senden?

Mit unreinen Lippen vor Gottes Majestät

Wer möchte einen Auftrag übernehmen, der von vornherein  zum Scheitern verurteilt ist, ja gerade das Gegenteil des Erwünschten bewirkt? Jesajas Berufung (Jes 6), mit der wir den Bereich der großen Schriftpropheten betreten, konfrontiert mit einer solchen ,sinnlosen'
Sendung. 

Jeremia

Ein Topf geht über

Der Völkerprophet Jeremia als Stadt, Säule und Mauer

Ein übergehender Topf signalisiert Alarmstufe am Herd. Im Jeremiabuch (Jer 1) steht dieses Bild für das Unheil, das über die Gemeinschaft  hereinzubrechen droht. In so kritischen Situationen braucht es Menschen, die echt sind und Hilfe leisten können.

Überwältigt

Ezechiel

Unzählige Menschen sind heute auf der Flucht oder müssen für immer in der Ferne bleiben. Ezechiels Berufung (Ez 1-3) enthält Hoffnung für sie. Sie schildert einen Gott, der sein Volk in der Verbannung nicht allein lässt, und einen Propheten, der sich ihm ganz zur Verfügung stellt.

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