Donnerstag 23. November 2017
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Glaubwürdiger Zeuge werden 

Patrick Holzinger, Seminarist des Wiener PriesterseminarsMein Name ist Patrick Holzinger, ich bin zwanzig Jahre alt und im zweiten Semester des Studiums der katholischen Fachtheologie an der Universität Wien sowie Seminarist am Erzbischöflichen Priesterseminar Wien. Vor etwa einem Jahr habe ich schon einmal einen Bericht für das „miteinander“ geschrieben – damals kurz nach meiner Aufnahme ins Priesterseminar und meiner „Entsendung“ ins Propädeutikum nach Horn. 

Nun ist mehr als ein Jahr vergangen und ich blicke zurück auf diese vergangene Zeit in Horn sowie auf meine gegenwärtige Situation als Seminarist und Student. Das Jahr im Propädeutikum war eine sehr fruchtbringende Zeit; die Kurse mit den verschiedenen Referenten bildeten die Grundlage für das kommende Studium; der Höhepunkt des Jahres – die fünfwöchige Reise nach Israel – war für uns alle ein großes Erlebnis. 

Nun, nach Absolvierung des Jahres in Horn, blicke ich auf das, was vor mir liegt: das fünfjährige Studium der Theologie. Schon seit mehreren Jahren gilt mein großes Interesse dem Studium dessen, woran ich glaube. Ebenso erlebe ich als beinahe jüngstes Mitglied im Wiener Priesterseminar unter der beachtlichen Anzahl von etwa vierzig Alumnen, die Zeit in der Gemeinschaft als ein Lernfeld für die spätere Aufgabe als Priester. Der Umgang mit den Mitbrüdern bildet die Grundlage für den künftigen Umgang mit den Menschen in Pfarre und Gemeinde. 

So hoffe ich, dass ich mich mit jenen Talenten, die Gott mir gegeben hat, so einbringen kann, dass ich zu einem glaubwürdigen Zeugen und Mitarbeiter der Wahrheit werden kann inmitten der Welt, inmitten der Kirche.

Patrick Holzinger

Seminarist des Wiener Priesterseminars

Presse

Der Berufung zu folgen erfordert Mut

7. Mai Weltgebetstag für geistliche Berufungen

Mit dem Gebet sensibilisieren Diözesen & Pfarren bei Veranstaltungen, Gottesdiensten & Wallfahrten für das Thema der entschiedenen Jesusnachfolge in einem geistlichen Beruf.

 

Papstbotschaft

So stellt Papst Franziskus die missionarische Dimension christlicher Berufung ins Zentrum seiner Botschaft zum 54. Weltgebetstag. „Ohne das ausdauernde, kontemplative Gebet könne es weder eine Berufungspastoral noch eine christliche Mission geben. In diesem Sinne muss man das christliche Leben mit dem Hören des Wortes Gottes nähren und vor allem die persönliche Beziehung mit dem Herrn in der eucharistischen Anbetung pflegen, dem privilegierten »Ort« der Begegnung mit Gott.“ Zu dieser vertrauten Freundschaft mit Gott ermutigt der Papst, um neue Berufungen zum Priestertum und zum geweihten Leben zu erbitten: „Daher bitte ich die Pfarrgemeinden, die Vereinigungen und die in der Kirche zahlreich vorhandenen Gebetsgruppen: Widersteht der Versuchung der Entmutigung und bittet den Herrn weiterhin, Arbeiter in seine Ernte zu senden und uns Priester zu schenken, die in das Evangelium verliebt und fähig sind, den Brüdern und Schwestern nahe und so lebendiges Zeichen der barmherzigen Liebe Gottes zu sein.“

 

„Sei mutig!“

Seit seiner Einführung 1964 durch Papst Paul VI. ist jeweils der vierte Sonntag der Osterzeit dem Gebet und gemeinsamen Engagement um Berufungen für die Kirche gewidmet. Österreichweit steht er heuer unter dem Motto „Sei mutig!“

7. Mai 2017 

„Mut zu leben ist alles andere als einfach, wenn es da nicht jemanden gibt, der da ist und als Wegbegleiter zur Seite steht. Da das Leben an sich immer ein großes Geheimnis bleibt, gilt es immer wieder den „Anker der Hoffnung“ auszuwerfen, den nächsten Schritt zu wagen und nicht zu meinen, dass das alles aus eigenen Kräften zu schaffen ist, was sich uns darbietet. – Geistliche Berufe sind demnach eine Art Stachel im Fleisch einer Gesellschaft, die meint, dass sie selbst alles in der Hand hat bzw. haben muss, um zu leben. Haben wir neu Mut, wirklich alles auf die eine Karte zu setzen, die uns Seine Nähe und Seine Liebe sind!“, so der für Berufungspastoral zuständige Bischof Wilhelm Krautwaschl in einer Aussendung des Canisiuswerkes.

 

Dieses erarbeitet jährlich eine umfangreiche Materialiensammlung mit Gestaltungsvorschlägen für den Weltgebetstag, die allen Verantwortlichen in der Berufungspastoral und den Pfarren zur Verfügung steht.

 

Veranstaltungen rund um den Weltgebetstag

In Österreich wird der Weltgebetstag mit zahlreichen, vom Canisiuswerk veröffentlichten Veranstaltungen, Gottesdiensten und Wallfahrten begangen.

 

Bei den Wallfahrten stand u. a. am 3. Mai bereits eine Pilgerwanderung mit Erzbischof Franz Lackner über den Mönchsberg mit Maiandacht um 19.00 Uhr in der Müllner Pfarr- und Marienkirche am Programm. Das Priesterseminar der Diözese Linz gestaltet am 6. Mai (14.00 bis 16.30 Uhr) die Monatswallfahrt um geistliche Berufe in der Wallfahrtsbasilika Maria Puchheim. Weihbischof Anton Leichtfried lädt namens des Priesterseminars der Diözese St. Pölten am Weltgebetstag, Sonntag, 7. Mai, zur Fußwallfahrt nach Maria Taferl mit dem Wallfahrtsgottesdienst um 10.00 Uhr in der Basilika ein.

 

Gottesdienste im Anliegen um geistliche Berufungen zelebrieren Bischof Wilhelm Krautwaschl am 4. Mai um 19.00 Uhr in der Grazer Pfarrkirche Herz-Jesu und der Eisenstädter Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics am 11. Mai um 19.00 Uhr in der Pfarrkirche Landsee. Bei diesem Gottesdienst werden Seminaristen des Bischöflichen Priesterseminars der Diözese Eisenstadt in den Kreis der Weihekandidaten aufgenommen.

 

Die Berufungspastoral der Diözese Linz bietet am Nachmittag des 5. Mai ein besonderes Programm: In der Zeit von 15.00 bis 16.00 Uhr sind Passanten vor der Ursulinenkirche zu Gespräch und Gebet in die Ursulinenkirche unter dem Motto „Eine Kerze für mein und unser Anliegen“ eingeladen. Es folgen um 16.00 Uhr ein Gebetsgottesdienst in der Ursulinenkirche und um 17.00 Uhr die Einladung ins Programmkino Moviemento zu „Verstehen Sie Béliers?“ mit anschließendem Filmgespräch.

 

Zur Jugendvesper mit P. Johannes Herz lädt am 5. Mai um 20.00 Uhr das Stift Seitenstetten in die Ritterkapelle. Auch die Berufungspastoral der Erzdiözese Wien lädt am Vorabend des Weltgebetstages, am 6. Mai, um 17.00 Uhr in die Unterkirche des Stephansdomes zur feierlichen Vesper mit anschließender Agape im „Quo vadis?“ ein.

 

Den Weltgebetstag schließt programmmäßig eine Maiandacht am 7. Mai um 19.00 Uhr in der Salzburger Stiftskirche St. Peter zum Thema „Sei mutig!“ ab.

 

Weitere Terminangebote und Details zu den Terminen

 

Weltkirchliche Initiativen in Sachen Berufung

Im Oktober 2018 findet in Rom eine Bischofssynode zum Thema „Die Jugendlichen, der Glaube und die Berufungsentscheidung“ statt. Ihr Ziel ist es, die Mitgestaltung von Jugendlichen in Kirche und Gesellschaft zu stärken. Die Vorbereitungen laufen derzeit auf Hochtouren – sowohl im Vatikan wie auch auf Länderebene der einzelnen Bischofskonferenzen. Mittels eines vom Vatikan erarbeiteten Online-Fragebogens, dessen Veröffentlichung demnächst erwartet wird, soll eine Direktbeteiligung Jugendlicher erfolgen.

 

Im Vorfeld fand vom 28. bis 31. März 2017 in Barcelona auf Einladung des Rates der Europäischen Bischofskonferenzen (Consilium Conferentiarum Episcoporum Europae – CCEE) ein Symposium zum Thema der Begleitung junger Menschen statt, zu der auch TeilnehmerInnen aus Österreich anreisten.

 

Erstmals trafen sich dazu Vertreter aus unterschiedlichen pastoralen Feldern, die allesamt den Fokus auf junge Menschen richten. Insgesamt nahmen über 250 ExpertInnen aus den Feldern der Jugend- und Berufungspastoral, der Schule, Hochschule und Katechese als Vertreter von 36 europäischen Bischofskonferenzen und des Vatikans teil, sodass das Symposium vielfältige Gelegenheiten zu einem länder- und bereichsübergreifenden Austausch bot. Mit Blick auf die Bischofssynode 2018 konnte die Konferenz auch als eine erste Möglichkeit zum europäischen Gedankenaustausch auf dem Weg zur Synode fungieren. Sehr bewusst kamen im Rahmen des Symposiums auch junge Menschen selbst zu Wort: in Filmbeiträgen, durch persönliche Glaubenszeugnisse und durch die Gestaltung einer Vigil in der Kirche St. Anna.

 

Statistik 2016

Anlässlich des Weltgebetstages für geistliche Berufungen veröffentlicht das Canisiuswerk in seinem Medium „miteinander“ jährlich statistische Kennzahlen aus dem Bereich der geistlichen Berufe: Diözesanpriester-, Ordenspriester- und Weihezahlen Ständiger Diakone sowie Kennzahlen der Ordensgemeinschaften Österreich und der Säkularinstiute.

 

Mehr

 

Priesterweihetermine

In den Diözesen Österreichs und in den Ordensgemeinschaften stehen in den kommenden Wochen und Monaten wieder Priesterweihen bevor.

 

Vorschau auf Priester-/Diakonenweihetermine 2017 (bis September)

Stift Schlierbach

Priesterweihe, 14. Mai, 15.00 Uhr, Stiftskirche

Stift St. Paul im Lavanttal

Priesterweihe, 15. Juni, 15.00 Uhr, Stiftskirche

Wien

Priesterweihe, 17. Juni, 09.30 Uhr, Stephansdom

Eisenstadt

Priesterweihe, 29. Juni, 15.00 Uhr, Martinsdom

Salzburg

Priesterweihe, 29. Juni, 14.00 Uhr, Salzburger Dom

Gurk

Priesterweihe, 2. Juli,15.00 Uhr, Dom zu Klagenfurt

Graz

Diakonenweihe, 24. September, 15.00 Uhr, Grazer Dom

 

In der Diözese Feldkirch, im Stift Klosterneuburg und im Stift Heiligenkreuz (30.4.2017) wurden 2017 bereits Priesterweihen gefeiert. Priesterweihen – besonders für Kandidaten aus den Ordensgemeinschaften – finden in den einzelnen Diözesen zu verschiedenen Terminen während des ganzen Jahres statt. Trotz Bemühung ist es uns nicht möglich, alle Weihetermine zu erfahren. Wir bitten um Verständnis, wenn mancher Weihetermin deshalb nicht veröffentlicht wird.

 

Neupriesterfeiern

 

Salzburg

 29. Juni, 20.00 Uhr, Dreifaltigkeitskirche (Priesterseminar)

Wien

4. Oktober, 18.00 Uhr, Stephansdom

Wallfahrt um geistliche Berufungen

 

Innsbruck

10. September nach Oies, 10.30 Uhr Wallfahrtsmesse beim Geburtshaus des heiligen P. Josef Freinademetz, 14.00 Uhr Andacht mit Einzelsegen in der Pfarrkirche

 

1964 ins Leben gerufen

Um das Thema „Berufung“ wachzuhalten, begeht die Kirche seit 1964 auf Initiative von Papst Paul VI. jeweils am 4. Sonntag der Osterzeit den Weltgebetstag für geistliche Berufungen. Der Vatikan veröffentlicht dazu jeweils eine Botschaft des Papstes. Im Sinne von Mt 9,38 „Bittet den Herrn der Ernte“ betet die Weltkirche um guten und ausreichenden Nachwuchs in den verschiedenen geistlichen und kirchlichen Berufen und Berufungen.

 

Für Österreich setzt und unterstützt das Canisiuswerk Initiativen inhaltlicher Art sowie im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit. Jährlich gibt es umfangreiche Gestaltungsvorschläge und Anregungen für diesen Tag heraus, die allen Verantwortlichen im Bereich der Berufungspastoral, den Pfarren Österreichs sowie Interessierten kostenfrei zur Verfügung stehen.

CANISIUSWERK

Zentrum für geistliche Berufe

Stephansplatz 6
1010 Wien

Telefon: +43 1 512 51 07
Fax: +43 1 512 51 07 - 12
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