Mittwoch 25. April 2018
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Glaubwürdiger Zeuge werden 

Patrick Holzinger, Seminarist des Wiener PriesterseminarsMein Name ist Patrick Holzinger, ich bin zwanzig Jahre alt und im zweiten Semester des Studiums der katholischen Fachtheologie an der Universität Wien sowie Seminarist am Erzbischöflichen Priesterseminar Wien. Vor etwa einem Jahr habe ich schon einmal einen Bericht für das „miteinander“ geschrieben – damals kurz nach meiner Aufnahme ins Priesterseminar und meiner „Entsendung“ ins Propädeutikum nach Horn. 

Nun ist mehr als ein Jahr vergangen und ich blicke zurück auf diese vergangene Zeit in Horn sowie auf meine gegenwärtige Situation als Seminarist und Student. Das Jahr im Propädeutikum war eine sehr fruchtbringende Zeit; die Kurse mit den verschiedenen Referenten bildeten die Grundlage für das kommende Studium; der Höhepunkt des Jahres – die fünfwöchige Reise nach Israel – war für uns alle ein großes Erlebnis. 

Nun, nach Absolvierung des Jahres in Horn, blicke ich auf das, was vor mir liegt: das fünfjährige Studium der Theologie. Schon seit mehreren Jahren gilt mein großes Interesse dem Studium dessen, woran ich glaube. Ebenso erlebe ich als beinahe jüngstes Mitglied im Wiener Priesterseminar unter der beachtlichen Anzahl von etwa vierzig Alumnen, die Zeit in der Gemeinschaft als ein Lernfeld für die spätere Aufgabe als Priester. Der Umgang mit den Mitbrüdern bildet die Grundlage für den künftigen Umgang mit den Menschen in Pfarre und Gemeinde. 

So hoffe ich, dass ich mich mit jenen Talenten, die Gott mir gegeben hat, so einbringen kann, dass ich zu einem glaubwürdigen Zeugen und Mitarbeiter der Wahrheit werden kann inmitten der Welt, inmitten der Kirche.

Patrick Holzinger

Seminarist des Wiener Priesterseminars

Presse

Canisiuswerk: Jubiläumsjahr 2018

31. Jänner: Tag der offenen Tür und Festgottesdienst

Das Canisiuswerk - Zentrum für geistliche Berufe und Nationales Zentrum für Berufungspastoral - feiert 2018 sein 100-jähriges Bestehen. Im Jubiläumsjahr stehen die Feier von Gottesdiensten und zahlreiche Veranstaltungen auf dem Programm. Auftakt ist am 31.1. mit einem Festgottesdienst mit Bischof Krautwaschl (18.00 Stephansdom) und einem Tag der offenen Tür.

Tag der offenen Tür am 31.1.2018Auftaktveranstaltung ist ein Tag der offenen Tür am 31. Jänner in den Räumlichkeiten des Canisiuswerkes, Stephansplatz 6/1/2/5. Am Abend des 31. Jänner zelebriert der zuständige Referatsbischof Wilhelm Krautwaschl um 18 Uhr im Wiener Stephansdom einen Festgottesdienst. Weitere Höhepunkte des Jubiläumsjahres werden die Vorbereitung des Welgebetstages für geistliche Berufungen am 22. April sowie eine Festmesse mit der Österreichischen Bischofskonferenz am 13. Juni in Mariazell sein.
» Programm 31. Jänner 

Berufung ist unser Auftrag
Gegründet wurde das Canisiuswerk noch während der Wirren des Ersten Weltkrieges als Verein zur Heranbildung katholischer Priester und gut ausgebildeter Laienmitarbeiter. Vorsitzender des Vereins Canisiuswerk zur "geistigen und materiellen Förderung der Heranbildung katholischer Welt- und Ordenspriester" sowie zur "Unterstützung katholischer Studenten, welche sich auf Laienberufe vorbereiten" war Bürgerschuldirektor Josef Moser. 1970 wurde der Verein in ein Kirchliches Institut umgewandelt. Etwa 4.000 Priester und Menschen auf dem Weg zu einem geistlichen Beruf wurden seit Gründung des Canisiuswerks finanziell unterstützt und gefördert. Derzeit sind es jährlich etwa 90 Seminaristen oder Ordenschristen, die das Canisiuswerk durch Stipendien oder Aus- und Fortbildungsangebote fördert. 

Mit dem Betrieb des Canisiusheims in Horn seit Mitte der 1950er-Jahre ermöglichte das Canisiuswerk sogenannten "Spätberufenen" den Besuch des Aufbaugymnasiums, den Erwerb der Matura und damit der Studienvoraussetzungen für ein Theologiestudium. Etwa 300 in Horn ausgebildete Studenten arbeiten derzeit als Priester in allen österreichischen Diözesen, viele der etwa 850 Absolventen sind zu Verantwortungsträgern in Kirche und Gesellschaft geworden. Bis 2015 war das Canisiusheim auch Sitz des Propädeutikums für alle angehenden Priesterseminaristen Österreichs.

Eine veränderte Bildungslandschaft und Brandschautzauflagen sowie dringend notwendige Sanierungsarbeiten an dem zum Teil unter Denkmalschutz stehenden Gebäude führten Ende 2017 zum Verkauf des Objekts. Das am 10. Jänner präsentierte Nachnutzungskonzept eines Immobilien-Entwicklers sehe eine Revitalisierung des Hauses als Tagungs- und Veranstaltungszentrum insbesondere für Einrichtungen mit sozialem, kulturellem und kirchlichem Schwerpunkt vor, so Büroleiterin Grabner. 

Auftrag des Canisiuswerkes "aktueller denn je"
Heute fördert und führt das Canisiuswerk Initiativen der Berufungspastoral in Zusammenarbeit mit den Orden, anderen Gemeinschaften und Einrichtungen der Kirche auf nationaler wie diözesaner Ebene durch. Weiters vergibt das Canisiuswerk Stipendien an bedürftige Personen auf dem Weg zu einem geistlichen Beruf und Förderungen für Projekte der Berufungspastoral. 

Das Team des Canisiuswerkes besteht derzeit aus Büroleiterin Elisabeth Grabner und drei hauptamtlichen Mitarbeiterinnen. Ansprech- und Kooperationspartner des Canisiuswerkes sind die Diözesanbeauftragte für Berufungspastoral in den Diözesen und die Berufungspastoralbeauftragten der Ordensgemeinschaften. Seitens der österreichischen Bischofskonferenz fallen Berufungspastoral und Canisiuswerk in den Zuständigkeitsbereich von Referatsbischof Wilhelm Krautwaschl. 

Öffentlichkeitsarbeit für Berufungen
Die Zeitschrift "miteinander" des Canisiuswerkes informiert Spender und Abonnenten über Aktivitäten und Intiativen des Werkes. Das Medium bietet Neues aus der Welt der Berufung und Anregungen für das persönliche Glaubensleben. "miteinander" erscheint in einer Auflage von rund 25.000 Exemplaren sechs Mal pro Jahr.

Canisiuswerk als "Stachel im Fleisch"
In einem Interview in der Jänner/Februar-Ausgabe des "miteinander" bezeichnete Bischof Krautwaschl den Gründungsauftrag des Canisiuswerkes als "aktueller denn je": Schließlich brauche es "Priester wie engagierte Laien, die vorangehen in Kirche und Gesellschaft, die Verantwortung übernehmen und ein großes Gespür für die Zeichen der Zeit mitbringen". All dies entspreche dem Gründungsauftrag des Werkes - auch wenn sich die gesellschaftliche und kirchliche Situation heute weitaus komplexer darstelle als vor 100 Jahren. 

Er sehe die Aufgabe des Canisiuswerkes künftig u. a. darin, "Stachel im Fleisch" der Kirche zu sein, "der uns spüren lässt, dass Berufungen der Kirche ein inneres Anliegen sein und bleiben müssen", so Krautwaschl. Schließlich habe sich die Glaubenspraxis der Menschen stark verändert – dem müsse man auch mit veränderten Angeboten Rechnung tragen, um die Menschen wieder neu mit dem Glauben zu konfrontieren. Denn nur aus einer Erneuerung der Glaubenspraxis würden schließlich auch neue Berufungen hervorgehen, zeigte sich Krautwaschl überzeugt. 

Insgesamt sieht der in der Bischofskonferenz für die Berufungspastoral zuständige Bischof im Bereich der Förderung geistlicher Berufe und Berufungen noch großes Potenzial: "Das Thema ist auf der Agenda, aber es müsste wohl in seiner ganzen Komplexität noch höher gewichtet werden."
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CANISIUSWERK

Zentrum für geistliche Berufe

Stephansplatz 6
1010 Wien

Telefon: +43 1 512 51 07
Fax: +43 1 512 51 07 - 12
E-Mail: office@canisius.at
Darstellung:
http://www.canisius.at/