Samstag 26. Mai 2018
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Glaubwürdiger Zeuge werden 

Patrick Holzinger, Seminarist des Wiener PriesterseminarsMein Name ist Patrick Holzinger, ich bin zwanzig Jahre alt und im zweiten Semester des Studiums der katholischen Fachtheologie an der Universität Wien sowie Seminarist am Erzbischöflichen Priesterseminar Wien. Vor etwa einem Jahr habe ich schon einmal einen Bericht für das „miteinander“ geschrieben – damals kurz nach meiner Aufnahme ins Priesterseminar und meiner „Entsendung“ ins Propädeutikum nach Horn. 

Nun ist mehr als ein Jahr vergangen und ich blicke zurück auf diese vergangene Zeit in Horn sowie auf meine gegenwärtige Situation als Seminarist und Student. Das Jahr im Propädeutikum war eine sehr fruchtbringende Zeit; die Kurse mit den verschiedenen Referenten bildeten die Grundlage für das kommende Studium; der Höhepunkt des Jahres – die fünfwöchige Reise nach Israel – war für uns alle ein großes Erlebnis. 

Nun, nach Absolvierung des Jahres in Horn, blicke ich auf das, was vor mir liegt: das fünfjährige Studium der Theologie. Schon seit mehreren Jahren gilt mein großes Interesse dem Studium dessen, woran ich glaube. Ebenso erlebe ich als beinahe jüngstes Mitglied im Wiener Priesterseminar unter der beachtlichen Anzahl von etwa vierzig Alumnen, die Zeit in der Gemeinschaft als ein Lernfeld für die spätere Aufgabe als Priester. Der Umgang mit den Mitbrüdern bildet die Grundlage für den künftigen Umgang mit den Menschen in Pfarre und Gemeinde. 

So hoffe ich, dass ich mich mit jenen Talenten, die Gott mir gegeben hat, so einbringen kann, dass ich zu einem glaubwürdigen Zeugen und Mitarbeiter der Wahrheit werden kann inmitten der Welt, inmitten der Kirche.

Patrick Holzinger

Seminarist des Wiener Priesterseminars

Presse

100 Jahre: Mit voller Kraft voraus

Statement Referatsbischof Wilhelm Krautwaschl

Bei der Suche nach der Berufung kommt uns allen eine gemeinsame Verantwortung zu. Bischof Krautwaschl anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums des Canisiuswerkes. Galerie

Bischof Dr. Wilhelm Krautwaschl, Referatsbischof für BerufungspastoralBei der Suche nach der Berufung kommt uns allen eine gemeinsame Verantwortung zu. Papst Franziskus betont: „Der Ruf Gottes erfolgt durch die Vermittlung der Gemeinschaft. Gott ruft uns, Teil der Kirche zu sein, und nach einer gewissen Reifung in ihr schenkt er uns eine je eigene  Berufung. Den Weg der Berufung geht man zusammen mit den Brüdern und Schwestern, die der Herr uns schenkt: Wir werden zusammen berufen.“ Wir leben unsere Berufung aus Taufe und Firmung und haben Verantwortung dafür, dass jede und jeder hier in dieser Kirche seinen Weg mit Gott und zu Gott findet und diesen auch gut gehen kann. Ich persönlich kann mich Gott zur Verfügung stellen, Er aber ist es, der dann – vermittelt durch die Kirche – mir deutlich macht, wo der Platz ist, auf den ich gerufen werde. Die Berufung wächst auch in der Kirche und muss durch die Kirche, die Gemeinschaft gestützt werden.

 

Dieser Aufgabe, jene Menschen zu unterstützen, die auf den Ruf Gottes antworten und bei ihrer Suche nach dem bestmöglichen Einsatz ihrer Fähigkeiten und Talente einer geistlichen Berufung folgen, hat sich das Canisiuswerk seit hundert Jahren verschrieben. Dank der finanziellen und ideellen Unterstützung sowie dem Gebet so vieler Menschen in diesem Land, denen die Förderung von Berufungen ein Anliegen war und ist,  dürfen wir heute den 100. Gründungstag des Canisiuswerkes feiern. Ich bitte weiterhin alle um dieses große Vertrauen und dieses beherzte Engagement und danke von Herzen für die bisherige großartige Unterstützung!

 

Im Oktober 2018 findet die nächste Bischofssynode statt. Das Thema der Synode richtet das

Augenmerk auf die Themen Jugend und Berufungsunterscheidung und charakterisiert die Zeit der Jugend damit als eine Zeit der Lebensentscheidungen. Im besonderen Fokus steht die Wahl des Berufes und die des Ehe-(Lebens)partners. Dass diese Wahl eine geistliche

Dimension hat, wird durch den Begriff „Unterscheidung“ verdeutlicht: Die jungen Leute

haben die vielen Stimmen, die sie vernehmen, auf ihre Lebensfreundlichkeit hin zu

unterscheiden. Unter all diesen Stimmen ragt die Stimme Gottes an Bedeutung, aber nicht an Lautstärke hervor. Wie kann Kirche jungen Menschen helfen, Seine Stimme deutlicher zu

vernehmen und den Mut zu fassen, ihr zu folgen? Erfreulicherweise wird bei der

„Jugendsynode“ nicht nur über die Betroffenen, sondern auch mit den Betroffenen gesprochen. Das geschah bereits durch einen Online-Fragebogen, der bis zum Jahresende 2017 von 16- bis 29-Jährigen weltweit ausgefüllt werden konnte, darüber hinaus durch ein Treffen im vergangenen September und eine Jugend-Vorsynode vor dem nächsten Palmsonntag.

 

CANISIUSWERK

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1010 Wien

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Fax: +43 1 512 51 07 - 12
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