News : Neue Präsidentin der Vereinigung der Frauenorden Österreichs
Sr. Kunigunde Fürst kündigt neue Vorhaben anFür eine noch stärkere Zusammenarbeit zwischen den Ordensgemeinschaften hat die neue Präsidentin der Vereinigung der Frauenorden Österreichs, Sr. Kunigunde Fürst, plädiert. Im Gespräch mit "Kathpress" sagte Fürst, dass sich die Gemeinschaften gegenseitig personell aushelfen sollten und Kooperationen im Bereich von Schulen, Krankenhäusern oder anderen Einrichtungen sicher noch ausgebaut werden könnten.
Auch die Zusammenarbeit mit den Männerorden soll verstärkt werden. Konkret sei geplant, so Sr. Kunigunde Fürst, dass die Vereinigung der Frauenorden und die Superiorenkonferenz der männlichen Ordensgemeinschaften in Österreich künftig ein gemeinsames Sekretariat führen.
Ein großes Anliegen ist der neuen Präsidentin auch das Bemühen, "das Gesicht von Ordensfrauen, die ganz auf Gott und zugleich auf die Menschen ausgerichtet sind, in der Gesellschaft sichtbarer zu machen". Es gelte, sorgsam darauf zu achten, wo man sich in die Gesellschaft einbringt, "um Gott zu den Menschen zu bringen". Zugleich müssten die Orden auch Orte anbieten, wo Gott in besonderer Weise erfahrbar werden kann.
Auf die abnehmende Zahl von Berufungen angesprochen, meinte Sr. Kunigunde Fürst, dass es zuerst einmal darauf ankomme, die in den Orden lebenden Schwestern in ihrer Berufung zu stärken - "damit sie gerne im Orden leben können und so auch authentisch Christus verkündigen, auf den wir unser ganzes Leben bauen". Ordensgemeinschaften, in denen Berufungen gut gelebt werden, würden in einem zweiten Schritt auch wieder für viele Menschen attraktiv und interessant, zeigte sich die Präsidentin der Frauenorden überzeugt.
Sr. Kunigunde Fürst, Generaloberin der Franziskanerinnen von Vöcklabruck, wurde bei der am Dienstag zu Ende gegangenen Jahrestagung der Vereinigung der Frauenorden zur neuen Präsidentin gewählt.
erstellt am 2008-02-29 um 12:36:45 von Kurt Schmidl

